anzeige
Dokblog 2016

Tipp: Minimalistisches Leuchten

»Mishka« heißt der Bär, der seine Gefühle für den Fuchs nicht in den Griff bekommt

  Tipp: Minimalistisches Leuchten | »Mishka« heißt der Bär, der seine Gefühle für den Fuchs nicht in den Griff bekommt

Wer Sterne mit Linien verbindet, um darin Muster und Figuren wie den Orion zu erkennen, kommt nicht auf die Idee, die Flächen dazwischen bunt auszumalen, auf dass der Orion zum Beispiel eine blaue Hose bekomme. Eine ähnliche Sternbildfigur ist der minimalistische Bär in »Mishka«, der auch nur aus hellen Umrissen vor dem Nachthimmel und einem abstrakten Wald besteht und dabei nicht minder ein vollständiger Bär ist, mit Bewegungen und, vor allem: Emotionen. Die äußern sich in erster Linie dem Fuchs gegenüber, ein irritierend roter Körper, der mal ein Wollknäuel bildet, mal viele Fäden, mal in den Himmel wächst. Sphärische Klänge untermalen die Interaktionen innerhalb der poetische Transformationen von Körpern, die sich nicht nur umeinander schlingen.

»Mishka«: D 2016 | 5 min | Deutscher Wettbewerb Kurzfilm, Neue Deutsche Animation | R: Eszter Jánka | ohne Dialog/Untertitel | Weltpremiere


Passage Kinos Astoria: 4.11., 22 Uhr (Teil des Programms »Mishka + Kaisa’s Enchanted Forest«)


Kommentieren


0 Kommentar(e)