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Arco

Arco

B 2025, R: Ugo Bienvenu, 88 min

Europäischer Filmpreis, Oscar-Nominierung, Preise bei allen wichtigen Animationsfilm-Festivals und viel Applaus von Künstlerinnen und Künstlern wie Alfonso Cuarón oder Thomas Bangalter: »Arco« ist wirklich etwas Besonderes. Bild für Bild handgemalt und animiert, ist in den Trickfilm des französischen Comic-Autos Ugo Bienvenu enorm viel Liebe geflossen. Ähnlich wie das Katzenabenteuer »Flow«, für das der Lette Gints Zilbalodis im vergangenen Jahr den Oscar erhielt, ist auch »Arco« komplett unabhängig produziert, abseits der großen Studios, und größtenteils handanimiert von einem Team aus Kunststudierenden. Durch seinen kindlichen Stil und eine recht konventionelle Erzählung ist Bienvenus Zeitreiseabenteuer aber deutlich zugänglicher als Zilbalodis’ wortloses Werk. Für seine Geschichte um einen Jungen aus einer fernen Zukunft, der auf dem Regenbogen durch die Zeit reist und mit einem einsamen Mädchen Freundschaft schließt, ließ sich Bienvenu von den Großen des Fachs inspirieren wie Hayao Miyazaki (»Das Schloss im Himmel«) und Steven Spielberg (»E.T. – Der Außerirdische«). Die Welt, die er schafft, ist einzigartig und gegenwärtig, geht es hier doch auch darum, wie wir unsere Zukunft gestalten. Mit viel Liebe zum Detail und zu seinen Figuren erweckte das Team um Bienvenu diese Welt zum Leben. »Arco« verbindet ernste Themen mit viel Witz und visuellen Spielereien – ein Kunstwerk für die ganze Familie, das große und kleine Kinogängerinnen und Kinogänger berühren wird. LARS TUNÇAY


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