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Brigitte Calls Me Baby

Brigitte Calls Me Baby

Irreversible

Irreversible

»Irreversible« – unumkehrbar fräsen sich die Hooks ins Hirn. Was die Band aus Chicago auf ihrem zweiten Album vorlegt, sind nicht weniger als elf goldene Popmomente. Schon mit ihrem Debüt »The Future is Our Way Out« legten sie vor zwei Jahren eine strahlende Mixtur aus sieben Jahrzehnten Popgeschichte vor, nahmen die Riffs der Rockabilly-Ära und mischten sie mit coolem New Wave und einem untrüglichen Gespür für eingängige Melodien. Ein moderner Sound mit Retrotouch, nicht umgekehrt – zeitlos. Mittlerweile zum Quartett geschrumpft, nachdem Rhythmus-Gitarrist David Rosendahl den Weg ins Private wählte, tourten Brigitte Calls Me Baby (der Name geht auf einen Briefwechsel von Sänger Wes Leavins mit Schauspielerin Brigitte Bardot zurück) ausgiebig und probierten neue Songs live aus. Die fertigen Stücke nahmen sie dann gemeinsam mit Yves und Lawrence Rothman (Blondshell, Yves Tumor) in deren Studio auf. Herausgekommen ist ein Album, das vielfältig mit verschiedenen Stilarten spielt und den Sound der Band erweitert. Der Opener »There’s Always«, die Singles »Slumber Party« und »I Danced With Another Love In My Dream« – die erste Hälfte des Albums strahlt in purer Euphorie. Auf der B-Seite probiert die Band Neues, ruhigere Momente, bis hin zu elektronischen Spielarten. Über allem schwebt der göttliche Gesang von Leavins. »Irreversible« ist das logische Weiterdenken des Bandsounds und einfach unwiderstehlich. Lars Tunçay


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