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Pokey LaFarge

Pokey LaFarge

Rent Money

LaFarge hat in seiner zwanzigjährigen Laufbahn viele Genres, die prägend für die 1950er bis 1970er waren, interpretiert, miteinander verschmolzen und neu erfunden. Jazz, Blues, Reggae und Rock’n’Roll mögen als grobe Koordinaten genügen. Für »Rent Money« lag ihm insbesondere der frühe Rock’n’Roll der Chicago-Szene am Herzen. Aus dem Munde des Künstlers klingt das wie folgt: »Ich wollte mich auf meine Essenz zurückbesinnen. Simple Strukturen, weniger Akkorde, weniger Bewegung. Zurück zur kindlichen Einfachheit meiner frühen Platten.« Howlin’ Wolf und Chuck Berry sind in diesem Kontext nennenswerte Einflüsse. Produziert wurde das vorliegende Album von Elliot Bergman. Dieser hat selbst ein paar Instrumente eingespielt. Seine Schwester Natalie Bergman war mit von der Partie. Gemeinsam mit LaFarges Ehefrau Addie Hamilton hat sie die warmen Background Vocals beigesteuert, die den lässigen Gesang des Lead-Sängers perfekt ergänzen. Neben dem ewigen Thema der Liebe kreisen viele Songs um etwas, das nur wenige von uns kalt lässt: den schnöden Mammon. Oder genauer gesagt – um den ökonomischen Druck des Alltags: »Als ich an dem Album arbeitete, war ein beherrschendes Thema, dass gerade alles immer teurer wird. Und dass Eltern kaum noch ihre Kinder sehen, da alle in zwei Jobs gleichzeitig arbeiten müssen.« Glücklicherweise macht der positive Drive von »Rent Money« diese unangenehme Wirklichkeit ein ganzes Stück erträglicher. Kay Engelhardt


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