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Whistle

Whistle

CAN/IRL 2025, R: Corin Hardy, D: Dafne Keen, Sophie Nélisse, Sky Yang, 100 min

Es beginnt mit einem Highschool-Sportler, der plötzlich verbrennt – während er unter einer laufenden Dusche steht. Monate später findet die neue Schülerin Chrys in ihrem Spind eine uralte Pfeife. Die ist aztekischen Ursprungs und verflucht – was sie und ein paar weitere Mitschülerinnen und Mitschüler ungünstigerweise erst herausfinden, nachdem eine von ihnen hineingeblasen hat. Die Mitglieder der Gruppe segnen nun nacheinander auf exakt die Weise das Zeitliche, die das Schicksal schon immer für sie vorherbestimmt hatte – nur eben viele Jahre früher und an Ort und Stelle, ohne dass die eventuellen »Werkzeuge« des Todes wirklich im Raum sind, heimgesucht von ihren nur für sie selbst sichtbaren zukünftigen Ichs. Grauenvolle Flüche mit hoher Sterberate sind dank Filmen wie »Ring«, »It Follows« oder »Talk to Me« nichts Neues und mit dem Motiv des kreativen Todes spielte schon die »Final Destination«-Reihe, wobei sich der Leibhaftige seine entronnenen Opfer dort nachträglich holt. Auch Elemente aus Klassikern wie »Nightmare on Elm Street« und anderen sind im jüngsten Schocker von »The Nun«-Regisseur Corin Hardy deutlich erkennbar. Aber: besser gut geklaut als schlecht neu ersonnen. Unterhaltsam ist der Film für Genreliebhaber allemal und einige der Kills fallen ebenso kreativ wie brutal aus. Bloß echte Spannung stellt sich nur bedingt ein, denn um mit den Figuren mitzufiebern, bleiben sie leider wie so oft zu flach. Peter Hoch


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