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Termine

Erinnern in Leipzig

  Termine | Erinnern in Leipzig  Foto: Christiane Gundlach

Bis zum 30.11. ist im Stadtraum Nina K. Jurks Installation »Spuren – Lichtinstallation an Orten ehemaliger Synagogen und Betstuben« zu sehen. Erstmals 2002 aufgestellt, wird sie seit 2023 regelmäßig um den 9.11. gezeigt. An 14 Orten leuchten die an Thorarollen erinnernden Objekte, auf denen Paul Celans Gedicht »Todesfuge« zu lesen ist – etwa am Standort der Ez-Chaim-Synagoge (Apels Garten 4), des Bethauses Bikur Cholim (Eisenbahnstraße 9) oder in der Aurelienstraße 14, wo sich eine Betstube im damaligen Wohnhaus befand. 


Vortrag »Gewalt als Bild – Die Bilder vom 7. Oktober im Spiegel der visuellen Erinnerung an die Shoah« (von Tobias Ebbrecht-Hartmann, Hebräische Universität Jerusalem): 3.11., 19 Uhr, Ariowitsch-Haus


Vorstellung der Broschüre »Ich halte es hier nicht mehr lange aus – Jüdische Zwangsarbeiter:innen in Leipzig«: 3.11., 19 Uhr, Stadtbibliothek


Vernissage »Kontraste. Perspektiven« zur Ausstellungserweiterung »Momentaufnahme. Das Fotoarchiv Mittelmann«: 5.11., 17 Uhr, Stadtgeschichtliches Museum, Böttchergäßchen
www.fotoarchiv-mittelmann.de


»Tag der Stadtgeschichte: Zwischenbilanz und Perspektiven. Zur jüdischen Geschichte Leipzigs«: 6.11., 9–20 Uhr, Alte Handelsbörse

Geführter Rundgang »Gestern und heute: Jüdisches Leben im Waldstraßenviertel«: 7.11., 14 Uhr, Bürgerverein Waldstraßenviertel, Hinrichsenstr. 10

Vortrag »Das Leipziger Mendelssohn-Denkmal – Zerstörung und Auferstehung«: 8.11., 15 Uhr, Mendelssohn-Haus, Gartenhaus, Eintritt frei – vorher: Rundgang »Auf den Spuren des Mendelssohn-Denkmals«: 8.11., 13 Uhr, Treffpunkt: Mendelssohn-Haus – im Rahmen der Mendelssohn-Festtage: 1.–8.11., www.mendelssohn-stiftung.de

Gedenken an die Zerstörung des Mendelssohn-Denkmals vor 90 Jahren: 9.11., 11 Uhr, Mendelssohn-Denkmal – im Rahmen der Mendelssohn-Festtage: 1.–8.11., www.mendelssohn-stiftung.de

»Den Toten ehrendes Gedenken und Mahnung für heute«: 9.11., 15 Uhr, Mahnwachen an Stolpersteinen an der Eisenbahnstraße 97 für die Malerin Sofie Schneider (1891–1942 verschollen, am 21.1.1942 nach Riga deportiert), an der Neustädter Straße 13 für Fanny Chaja Mann (1865–28.10.1938 während der ersten Deportation, der sogenannten Polenaktion auf dem Leipziger Hauptbahnhof) und an der  Kochstraße 56 für Erika (*1930), Genia (*1937) und Renate (*1940), die nach der Abschiebung und Deportation ihrer Eltern in Kraków und Auschwitz starben.

Mahnwache und Stolpersteine putzen über Erich-Zeigner-Haus: www.erich-zeigner-haus-ev.de

Festival Europäische Notenspuren »Schma Leipzig – Höre, Leipzig!«: 14.–21.11. – Konzerte und Vorträge (bspw. über Samuel Lampel am 17.11. im Ariowitsch-Haus) mit dem Leipziger Synagogalchor und Thomas Schinköth sowie Führungen (am 15.11. durch das Waldstraßenviertel, am 18.11. durch das Kolonnadenviertel und am 19.11. durch die Musikbibliothek Peters), www.notenspur-leipzig.de 

Vortrag »Arbeitsideologie im Nationalsozialismus – Die Verflechtungen von Antisemitismus und ›deutscher Arbeit‹« (Nikolas Lelle): 19.11., 19 Uhr, Capa-Haus


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