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Stadtgespräche

Die Kinotipps der Woche

  Stadtgespräche | Die Kinotipps der Woche  Filmstill: »Minotaurus«/ MK Productions, CG Cinema

57.000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt kamen in der vergangenen Woche zum Dok Leipzig – Rekord und ein gelungener Einstand für Ola Staszel. Das neue Konzept wurde vom Publikum mit offenen Armen, Ohren und Augen empfangen. »Miteinander ins Gespräch zu kommen und Filme gemeinsam zu erleben – das ist eines meiner wichtigsten Anliegen«, sagte die neue Festivalchefin. Und das soll sich auch zukünftig im Programm von Dok Leipzig widerspiegeln. Zum Erfolg beigetragen hat eine hervorragende Filmauswahl, im Dokumentarischen wie in der Animation. Davon überzeugen kann man sich noch bis Ende der Woche im Stream und mit den vielen Rezensionen, Berichten und Interviewsim kreuzer-Dokblog.


Film der Woche:

Minotaurus
F/D/LET 2026, R: Andrey Zvyagintsev, D: Dmitri Mazourov, Iris Lebedeva, Boris Koudrine, 140 min

Die Filme von Andrey Zvyagintsev sind bildgewaltige Studien der menschlichen Natur. Der vielfach ausgezeichnete Regisseur und Autor von Werken wie »Die Rückkehr«, »Leviathan« und »Loveless« blickt tief in die russische Seele und erzählt dennoch universelle Geschichten. Dafür wurde er in Venedig und zweifach in Cannes geehrt. Mit »Minotaurus« erscheint nun sein erster Film nach neunjähriger Pause, in der Zvyagintsev seine Heimat verlies und ins Exil in Frankreich zog. In Lettland drehte er seine Version von Claude Chabrols »Die untreue Frau« (1969), ein fesselndes Ehedrama, das hier in der russischen Oberschicht angesiedelt ist. Die Beziehung zwischen Gleb und seiner deutlich jüngeren Frau Galina ist so kühl wie das Designerhaus, in dem sie mit ihrem Teenagersohn leben. Galina und Gleb führen längst parallele Leben. Er steht beruflich unter Druck, sie lebt ihre unerfüllten Wünsche in einer Affäre aus. Die private und berufliche Krise treibt Gleb an moralische Grenzen. Im Hintergrund dieses dichten Dramas schwelt der Krieg gegen die Ukraine. Überall weisen Plakate auf die Mobilmachung des Volkes hin. Auf Weisung der Staatsführung soll Gleb eine Liste mit den Namen seiner Mitarbeiter einreichen, die er an die Front schickt. Von oben betrachtet wirken die Figuren in den hochglänzenden Einstellungen ruhig, doch unter der Oberfläche brodelt es. Ein wütender Film voll meisterhafter Beherrschung.

»Minotaurus«: ab 5.11., Luru-Kino in der Spinnerei, Passage-Kinos


Iván & Hadoum
ESP/D/B 2026, R: Ian de la Rosa, D: Ilies Fattah, Hadoum Hadad, 101 min

Nach Jahren des Reisens ist Hadoum in ihren Heimatort Almería zurückgekehrt und hat eine Stelle in einer Gewächshausanlage bekommen. Einer ihrer Kollegen dort ist Iván, den sie bereits seit Schultagen kennt – als er noch ein Mädchen war. Die beiden verstehen sich auf Anhieb wieder gut und kommen auch sexuell miteinander klar. Iván möchte im Betrieb die Karriereleiter erklimmen, um seine große Verwandtschaft zu unterstützen. Hadoum hingegen lehnt sich gegen die anstehenden Entlassungen in der Firma auf, was insbesondere dem Firmenleiter Manuel ein Dorn im Auge ist. Da Iváns Vater den Betrieb zusammen mit Manuel aufgebaut hat, hat Iván bei diesem noch einen Stein im Brett. Aber seine innige Beziehung zu Hadoum stößt Manuel immer wieder sauer auf. Transmann Ian de la Rosa ist es in seinem Langfilmdebüt – ausgezeichnet mit dem Teddy auf der diesjährigen Berlinale – sehr überzeugend gelungen, eine Transgeschichte zu erzählen, die sich auf die ganz alltäglichen Probleme der Figuren konzentriert. Während die sexuelle Identität von den meisten Beteiligten akzeptiert wird, sind es eher die Widrigkeiten, die aus sozialen Unterschieden, Immigration und Rassismus sowie ökonomischen Gesichtspunkten heraus entstehen, die dem Glück der beiden Liebenden im Wege stehen. Ein weiterer Punkt, der zum Gelingen beiträgt, ist das überaus passende Casting mit Silver Chicón und Herminia Loh in den Hauptrollen, die beide zum ersten Mal vor der Kamera standen. FRANK BRENNER

»Iván & Hadoum«: ab 5.11., Luru-Kino in der Spinnerei, Schaubühne Lindenfels


Ein Talent fürs Morden
CH/AUS/IT/GB/USA 2026, R: Anton Corbijn, D: Olivia Cook, Helen Mirren, Alden Ehrenreich, 106 min

Die nicht selten gestellte Frage nach der Trennung von Künstlerin und Kunstwerk wirft »Ein Talent fürs Morden« nicht auf, nein, er lässt sie schmelzen. Zurück bleibt für das Publikum, in ungeahnt mitreißende Gewässer zu treiben und sich niemals sicher darin zu wähnen, etwas sei zu absurd, zu brutal, um wahr zu sein. Der bemerkenswert kurzweilige Spielfilm dreht sich dabei um die Einfalt, den Erfolg und Druck der eigenwillig und zurückgezogen lebende Patricia Highsmith (»Der talentierte Mr. Ripley«). Das Leben und Wirken der US-amerikanischen Schriftstellerin wird durchdringt von ihrem Schreiben, davon, wie und welche Geschichten sie erzählt, davon Erwartungen zu erkennen und sich immer wieder selbst zu übertreffen. Die Vexirspiele gelingen so hervorragend durch die erschreckende und vereinnahmende Präsenz von Helen Mirren in der Rolle der Patricia Highsmith, aber auch durch das markante Auftreten Alden Ehrenreichs als ihr anheimgefallener Verlagsmitarbeiter. Der niederländische Regisseur Anton Corbijn (»Control«) schafft hier ganz großes Kino. Nichtsdestotrotz wirkt der ein oder andere Schockmoment etwas plakativ, fügt sich aber in die klare, ununterbrochen spannende Erzählung ein, die es erst ermöglicht, so herrlich auf der Schwelle zwischen Wahrheit und Fiktion zu wanken. Das ist unheimlich und unheimlich stark. CLAUDIA HELMERT

»Ein Talent fürs Morden«: ab 5.11., Passage-Kinos, Regina-Palast


Drei Kameradinnen
D 2026, R: Milena Aboyan, D: Bayan Layla, Manal Raga a Sabit, Brikena Ray, 92 min

In ihrem Roman »Drei Kameradinnen« erzählte die Autorin Shida Bazyar auf Grundlage eigener Erfahrungen von der Chancenlosigkeit junger Frauen mit Migrationshintergrund in der deutschen Gesellschaft. Von einem Brandanschlag, durch den eine Hetzjagd auf eine junge Kurdin losgetreten wird. Vor allem aber von Freundschaft und Solidarität unter den drei Protagonistinnen Hani, Kasih und Saya. Die Adaption durch die armenisch-stämmige Regisseurin und Drehbuchautorin Milena Aboyan (»Elaha«) rückt Kasih (Bayan Layla) in den Mittelpunkt. Im Kreuzverhör einer Talk Show stellt sie sich den Anschuldigungen der Moderatorin (Meret Becker) gegen ihre Freundin Saya (Manal Raga a Sabit) und rekonstruiert ihre Freundschaft in ihrer Erinnerung. Packend und vielschichtig schildert »Drei Kameradinnen« eine schmerzhaft realistische Erzählung von Rassismus und Vorurteilen ohne Anfang und Ende. Ein brandaktueller Film, der nachwirkt.

»Drei Kameradinnen«: ab 5.11., Schaubühne Lindenfels


Weitere Filmtermine der Woche

Im Prinzip Familie
D 2024, Dok, R: Daniel Abma, 91 min

Daniel Abma zeigt in seinem gut beobachteten Dokumentarfilm einfühlsam die Gefühlsachterbahnen in einer Betreuungseinrichtung für Kinder.

​Cinémathèque, 5.11., 19.30 Uhr (Arbeitswelten Crossing Europe, mit Regiegespräch, OmeU), 8.11., 17 Uhr  (Arbeitswelten Crossing Europe, OmeU)


Traces
UKR/PL 2026, Dok, R: Alisa Kovalenko, Marysia Nikitiuk, 85 min

Doku über ukrainische Frauen, die während des russischen Angriffskriegs sexuelle Gewalt und Folter erlebt haben.

Zeitgeschichtliches Forum, 5.11., 19 Uhr (Eintritt frei, OmU)


Final Girls Berlin
90 min

Das Final Girls Berlin Film Festival präsentiert Horror-Kurzfilmkino, in welchem Frauen Regie geführt haben, und Filme, die von Frauen geschrieben oder produziert wurden.

Cineding, 6.11., 19 Uhr (Best of)

Aufstand in Auschwitz
D 2026, Dok, R: Gabi Schlag, 98 min

Die Doku erzählt in einem Mix aus gezeichneten Bildern und Interviews vom einzigen Aufstand im KZ Auschwitz im Oktober 1944. Häftlinge, die dazu gezwungen wurden, andere in die Gaskammern zu bringen und danach deren Leichen abzutransportieren, wandten sich gegen die SS-Befehlshaber – ihre Revolte wurde am Ende jedoch blutig niedergeschlagen.

Kinobar Prager Frühling, 6.11., 17 Uhr (Filme gegen das Vergessen, mit Filmgespräch)

Schalom neues Deutschland – Juden in der DDR
D 2018, Dok, R: Tom Franke

Das ambivalente Verhältnis zwischen den ostdeutschen Juden und dem Staat DDR zeigt die Dokumentation durch die persönlichen Erfahrungen jüdischer DDR-Bürger auf.

​Kultur- und BürgerInnenzentrum D5, Wurzen, 6.11., 19 Uhr (mit Gespräch, Tacheles)
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Das neue Evangelium
D/CH/I 2020, Dok, R: Milo Rau, 103 min

Die experimentelle Doku verknüpft die biblische Passionsgeschichte mit der Ausbeutung afrikanischer Geflüchteter in Süditalien.

​Passage-Kinos, 6.11., 16 Uhr (Eintritt frei, Euro-Scene, OmU)
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Palestine Cinema Days
480 min

Über vier Stunden Spiel- und Dokumentarfilme über Palästina: »Return to Haifa«, »The Voice of Hind Rajab«, »Deferred Reclaim«, »Foragers«, »The Flowers Stand Silently, Witnessing« und Kurzfilme über Frauen in Gaza.

​Ost-Passage-Theater, 6.11., 15 Uhr
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Hard Boiled
HKG 1992, R: John Woo, D: Chow Yun-Fat, Tony Leung Chiu-Wai, Teresa Mo, 130 min

John Woos brutalem Krimi über Undercover-Cops in der Hongkonger Unterwelt wird eine Wiederaufführung spendiert.

​Luru-Kino in der Spinnerei, 6.11., 19 Uhr (OmU, davor und danach: »Cheesy Listening(When Doves Cry Edition)« mit Jörg Augsburg, John-Woo-Double)
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The Killer
HKG 1989, R: John Woo, D: Chow Yun-Fat, Danny Lee, Sally Yeh, 110 min

Ein Auftragskiller wird von Gewissensbissen geplagt, weil durch ihn eine Sängerin ihr Augenlicht verloren hat. Um ihr eine teure Operation zu bezahlen, nimmt er einen letzten Job an und gerät dabei in höchste Gefahr.

​Luru-Kino in der Spinnerei, 6.11., 21.30 Uhr (OmU, im Anschluss: »Cheesy Listening(When Doves Cry Edition)« mit Jörg Augsburg, John-Woo-Double)
Cineding, 13.11., 21 Uhr (OmU, Reihe Zeitlos)


Drive
USA 2011, R: Nicolas Winding Refn, D: Ryan Gosling, Carey Mulligan, Bryan Cranston, 96 min

Am Tage Stuntman und in der Nacht Fahrer für zwielichtige Typen – der Mann, den alle nur »Driver« nennen, ist ein undurchsichtlicher Einzelgänger. Nur seine Nachbarin und ihr Sohn dringen zu ihm durch. Als er allerdings einen riskanten Job für den Ehemann übernimmt, laufen die Dinge aus dem Ruder und »Driver« muss sich aus seiner Deckung begeben. Stylischer Mix aus Thriller und Romanze von Ausnahmefilmer Nicolas Winding Refn.

Passage-Kinos, 7.11., 18 Uhr (OmU, Special Nicolas Winding Refn)


Her Private Hell 
DK/USA 2026, R: Nicolas Winding Refn, D: Sophie Thatcher, Charles Melton, Kristine Frøseth, 110 min

In einer albtraumhaften Metropole verbinden sich die Schicksale mehrerer Menschen. Mehr Fiebertraum als Story von »Drive«-Regisseur Nicolas Winding Refn.

Passage-Kinos, 7.11., 20.15 Uhr (OmU, Preview mit Gespräch mit Regisseur Nicolas Winding Refn, Special Nicolas Winding Refn)

Der fantastische Mr. Fox
USA 2009, R: Wes Anderson, 88 min

In Wes Andersons Stop-Motion-Animationsfilm will ein schlauer Fuchs drei Bauern ausnehmen, macht sich diese dabei jedoch zu Todfeinden.

​Schaubühne Lindenfels, 7.11., 15 Uhr
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Der Herr der Ringe 1–3
USA/NZ 2001–2003, R: Peter Jackson, D: Elijah Wood, Sean Astin, Ian McKellen, 672 min

Die gesamte Saga des Rings auf der großen Leinwand im Extended Cut mit einer Gesamtlaufzeit von 672 Minuten.

​Cineplex, 7.11., 12 Uhr (OV, 25 Jahre Herr der Ringe), 12:30 (25 Jahre Herr der Ringe)
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Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Extended)
USA/NZ 2003, R: Peter Jackson, D: Elijah Wood, Sean Astin, Ian McKellen, 227 min

Peter Jacksons ebenso erfolgreiche wie meisterliche Adaption des Fantasy-Standardwerks aus der Feder von J. R. R. Tolkien in der Langfassung: Die vier Hobbit-Freunde Frodo, Sam, Pippin und Merry ziehen in die ihnen unbekannte Welt Mittelerdes hinaus, um ein mächtiges Artefakt zu vernichten.

​Cinestar, 8.11., 12, 12.30 Uhr (OF)
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Widerklang – Eine Orgel über der Braunkohle
D 2025, Dok, R: Jill Luise Muessig, Tanja Müller-Jonak, 70 min

Doku über den Strukturwandel und Kulturkampf im von Tagebauen umgebenen Kohledorf Pödelwitz nahe Leipzig.

​Passage-Kinos, 8.11., 13 Uhr (EinBLICK)​


Wake up, Serbia! Pumpaj: The Student Uprising
ESP 2025, Dok, R: Raúl Gallego Abellán, 74 min

Doku über die studentische Protestbewegung in Serbien gegen das korrupte politische System.

​Cinémathèque in der Nato, 8.11., 19 Uhr (Im Anschluss Live-Podcast neues vom Balla Balla Balkan, OmeU)
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Der mit dem Wolf tanzt
USA 1990, R: Kevin Costner, D: Kevin Costner, Graham Greene, Mary McDonnell, 234 min

Ein US-Nordstaaten-Leutnant wird 1863 auf eigenen Wunsch an einen einsamen Außenposten versetzt und kommt dort mit einem Indianerstamm in Kontakt. Für Kevin Costners Epos gab es sieben Oscars, zum 35. Jubiläum wird die (noch bessere) Langfassung gezeigt.

​Regina-Palast, 8.11., 11 Uhr
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Scherbenland
D 2026, Dok, R: Lutz Pehnert, 95 min

Doku über die Band Ton Steine Scherben und die Frage: Wie revolutionär kann Musik heute noch sein?

​Kinobar Prager Frühling, 9.11., 17.30 Uhr (Filme gegen das Vergessen)
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Der Preis des Widerstands 
D 2026, Dok, R: Götz Schauder, 95 min

Doku über den DDR-Schriftsteller Gert Neumann, der einst von der Stasi überwacht wurde, und seinen von ihm entfremdeten Sohn Aram Radomski, der im Oktober 1989 heimlich die Leipziger Montagsdemonstration filmte und die Aufnahmen ins West-TV brachte.

​Kinobar Prager Frühling, 10.11, 19 Uhr (Filme gegen das Vergessen, Premiere mit dem Regisseur)​


The Mad Dog of Europe 
Dok, R: Rubika Shah, 83 min

Doku über einen nie gedrehten Anti-Nazi-Hollywood-Film, dessen Drehbuch 1932 vom späteren »Citizen Kane«-Autor Herman J. Mankiewicz geschrieben wurde.

​Kinobar Prager Frühling, 8.11., 15.30 Uhr (Filme gegen das Vergessen, OmU, Preview)


Spione unter uns
USA/D 2025, Dok, R: Jamie Coughlin Silverman, Gabriel Silverman, 94 min

Doku über den Historiker und früheren DDR-Turniertänzer Peter Keup, der 1981 bei einem Fluchtversuch nach Westdeutschland verhaftet wurde.

​Kinobar Prager Frühling, 11.11., 19.15 Uhr (Filme gegen das Vergessen, mit Filmgespräch)​

Der Rhein fließt ins Mittelmeer
ISR 2022, Dok, R: Offer Avnon, 95 min

Im Eröffnungsfilm des Dok Leipzig vom Jahr begibt sich der israelische Filmemacher Offer Avnon auf die Spuren der Shoah.

Polnisches Institut, 7.11., 19 Uhr (anschl. Gespräch mit dem Regisseur Offer Avnon, Film & Dialog, OmU)

AG. Geige – Ein Amateurfilm
D 2012, Dok, R: Carsten Gebhardt, D: Frank Bretschneider, Jan Kummer, Ina Kummer

Galerie Kub, 12.11., 19 Uhr (Filmvorführung und Talk mit Jan Kummer(Ex-AG. Geige)und Lutz Schramm(Ex-Parocktikum))


Chasing Hope − Der andere Blick neu
D 2026, Dok, R: Sandra Kaudelka, 92 min

Doku über den Krisenherd-Fotografen Johannes Müller, der im Nordirak mehreren ganz besonderen Menschen begegnet.

Passage-Kinos, 12.11., 20.15 Uhr (Premiere mit der Regisseurin)

Cinema! Italia!

Passage-Kinos, ab 5.11. 


Same Sun – Mit dem Fahrrad durch Afrika
D 2026, Dok, R: Fabienne Engel, 86 min

Die außergewöhnliche Expedition der Radsportlerin Wiebke Lühmann von Freiburg im Breisgau bis zum Kap der Guten Hoffnung in Südafrika.

Cineplex, 11.11., 15 Uhr (Reisefilm)

Dear Future Children
D/GB/A 2020, Dok, R: Franz Böhm, 92 min

Dokumentation über drei junge Aktivistinnen, die in drei verschiedenen Ländern dafür kämpfen, dass die Welt in Zukunft besser ist.

​Cinémathèque in der Nato, 10.11., 19.30 Uhr (mit Gespräch, OmU)
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Die eine tanzt, die andere nicht
D/E/CH 2024, R: Emilie Girardin, 78 min

Als die Berufstänzerin Tirza ungewollt schwanger wird, schlägt ihre beste Freundin Dani ihr vor, das Kind nicht abzutreiben, sondern gemeinsam großzuziehen.

​Cineding, 13.11., 19 Uhr (mit Regiegespräch)
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Die goldene Brücke
D 1956, R: Paul Verhoeven, D: Ruth Leuwerik, Curd Jürgens, Paul Hubschmid, 105 min

Seit die Sängerin Tima sich um ihren bei einem Unfall schwer verletzten Mann kümmern muss, ist es mit ihrer Karriere quasi vorbei. Als sie einen Fabrikanten kennenlernt, der sie auf Bitten ihres Mannes fördert, entwickelt sich eine komplizierte Dreiecksbeziehung.

​Luru-Kino in der Spinnerei, 9.11., 20 Uhr (Luru Archive)
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Es begann in der Silvesternacht
I 1958, R: Luis Cesar Amadori, D: Raf Vallone, Sara Montiel, Frank Villard, 103 min

1899 verlieben sich ein Adeliger und eine Blumenverkäuferin ineinander und lösen dadurch einen Skandal aus.

​Luru-Kino in der Spinnerei, 9.11., 20 Uhr (Luru Archive)
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Die Tribute von Panem: Mockingjay, Teil 2
USA 2015, R: Francis Lawrence, D: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, 137 min

Im großen Finale der Reihe legen sich Katniss und die Widerstandskämpfer mit dem totalitären Regime von Präsident Snow an, doch es gibt auch Probleme in den eigenen Reihen.

​Cinestar, 10.11., 19 Uhr
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Leben und Sterben auf der Straße
D 2025, Dok, 30 min

Halbstündige Doku über die Lebensrealität obdachloser Menschen in Halle/Saale.

​Zeitgeschichtliches Forum, 12.11., 19 Uhr (Eintritt frei)
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Westend Sneak

Ein Filmschatz mit Einführung aus dem ehemaligen Bestand der Westend-Arthousevideothek. Diesmal mit einem Monumentalfilmklassiker.

​Bibliotheca Albertina, 11.11., 19 Uhr (Tacheles, mit Einführung)
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Nausicaä aus dem Tal der Winde
J 1984, R: Hayao Miyazaki, 117 min

In einer post-apokalyptischen Welt voller gefährlicher Wesen und Pflanzen versuchen ein König und seine Tochter, für Recht und Ordnung zu sorgen, als sie von einem feindlichen Stamm angegriffen werden.

​Luru-Kino in der Spinnerei, 11.11., 19 Uhr (kreuzer-Klassiker, OmU)
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Pom Poko
J 1994, R: Isao Takahata, 114 min

Als ihre Heimat durch Baumaßnahmen der Menschen bedroht wird, versucht ein Stamm gestaltwandelnder Marderhunde, sich zu wehren.

​Ost-Passage-Theater, 11.11., 20 Uhr (OmeU)
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Ostwest

Auswahl an Kurzfilmen aus dem Jahresprogramm mit anschließendem Gespräch mit der Filmemacherin Stefanie Schroeder und Kurator Philipp Freytag.

​Museum der bildenden Künste, 11.11., 18 Uhr (Eintritt frei)
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Les Pires
F 2022, R: Lise Akoka, Romane Gueret, D: Mallory Wanecque, Timéo Mahaut, Johan Heldenbergh, 99 min

Als ein Regisseur für einen Filmdreh im nordfranzösischen Boulogne-sur-Mer die Darsteller unter den Jugendlichen des Viertels castet, gerät der Alltag in der Kleinstadt durcheinander.

​Schaubühne Lindenfels, 7.11., 18 Uhr (mit Vorfilm »Nuit et Brouillard «, OmU, Soirée cinéma)
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Ich verstehe Ihren Unmut
D 2026, R: Kilian Armando Friedrich, D: Sabine Thalau, Nada Kosturin, Werner Posselt, 93 min

Das intensive Sozialdrama beleuchtet die gnadenlosen Ausbeutungsmechanismen im deutschen Niedriglohnsektor. Im Zentrum steht die Objektleiterin Heike, die nach dem Versuch, eine Reinigungskraft fair anzustellen, von einem skrupellosen Subunternehmer erpresst wird.

Cinémathèque, 12.11., 19.30 Uhr (mit Filmgespräch, OmeU)


George Michael – The Faith Tour neu
GB 2026, Dok, R: Andy Morahan, David Austin, 113 min

Konzertmitschnitt aus dem Palais Omnisports de Paris-Bercy von der 1988-Tournee des 2016 verstorbenen Popstars George Michael.

​Regina-Palast, 12.11., 19.30 Uhr
Cinestar, 12.11., 20 Uhr
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