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Teenage Sex And Death At Camp Miasma

Teenage Sex And Death At Camp Miasma

USA/CAN 2026, R: Jane Schoenbrun, D: Hannah Einbinder, Gillian Anderson, Amanda Fix, 112 min

Die junge queere Nachwuchsfilmerin Kris soll das Horrorfranchise rund um »Camp Miasma« und den irren Mörder mit dem Luftschacht-Kasten auf dem Kopf wiederbeleben und einem jungen Publikum schmackhaft machen. Just an dem Ort, an dem die Filmreihe vor rund 30 Jahren ihren Anfang nahm, trifft sie sich mit der damaligen Hauptdarstellerin Billy, um diese vom Mitwirken im Reboot zu überzeugen. In der Abgeschiedenheit kommen sich die beiden Frauen unterschiedlicher Generationen zusehends näher, während die Frage im Raum schwebt, wie viel Realität in den Geschichten rund um den »Camp Miasma«-Schlitzer wirklich steckt. Mit unglaublicher Detailverliebtheit und einer Menge Insiderwissen hat Jane Schoenbrun hier ein fiktives Horrorfranchise erfunden und mit wunderbar nachgestellten Aushang-Fotos, Merchandise-Artikeln, Video- und DVD-Covern zum Leben erweckt. Wer Fan der Filmreihen »Freitag, der 13.« oder »Halloween« ist, dürfte klar im Vorteil sein und umso mehr Anspielungen und Querverweise entdecken. Gleichzeitig nimmt sich Schoenbrun aber auch Genderfragen, einer lesbischen Liebesbeziehung und den immer absurderen Auswüchsen der aktuellen Filmindustrie an, so dass auch etliche andere Zuschauerinnen und Zuschauer auf ihre Kosten kommen werden. Die Slasherszenen hat die Filmemacherin übrigens bewusst over the top inszeniert, so dass man diese eigentlich keinen Moment lang wirklich ernst nehmen kann. FRANK BRENNER


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