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Who the fuck is Karl Heinz?

Die Leipziger Rumpelcombo Karl Heinz gibt am Freitag im Atelierhaus Frühauf ihren Kraut- und Rübenrock zum Besten

Paule Hammer, Ulrich Miller, Ursula Häse und Jakob Warneke. Das sind die Namen, die sich hinter den dubiosen Rundmails verstecken, die seit Tagen durch Leipziger Mailboxen geistern und ein Konzert eines gewissen Karl Heinz ankündigen. Doch was steckt dahinter?

Paule Hammer, Ulrich Miller, Ursula Häse und Jakob Warneke. Das sind die Namen, die sich hinter den dubiosen Rundmails verstecken, die seit Tagen durch Leipziger Mailboxen geistern und ein Konzert eines gewissen Karl Heinz ankündigen. Doch was steckt dahinter?

»Karl Heinz, das ist so eine Art Kraut- und Rübenrock, genauer: kein Rock, eher eine Schürze, und in die kommt hinein, was uns zufällt oder zufällig oder anderweitig auffällt, kleben bleibt oder nicht mehr loslässt, krabbelt und wispert und wimmelt«, heißt es im Ankündigungstext. Ah ja …

Und weiter: »Jetzt sehen wir hier den Wald und sind lauter Bäume, ein Mink googelt ‚Earth‘ und findet – oh Schreck – deutsche Eiche und die Nadel im lichten Nebel rund um den Haufen, darauf die Fledermaus: ‚Kompass, hin, Batman her’« Alles klar?

Soviel jedenfalls kann verraten werden: In ihrer zweiten Existenz frönen Paule Hammer dem Künstlerdasein, Ulrich Miller dem Filmemachen, Ursula Häse der Sprech- und Stimmtherapie und Jakob Warneke der Philosophie. Die Klangerzeugung erfolgt via Schlagzeug, Theremin, Stimme, Flöten, Saxofon, Gitarre, Bass, Tasten, Elektronik und diverser anderer Dingsbums. Und weil laut Miller die Instrumente kürzlich aus dem Auto geklaut wurden, erhebt die Combo für ihr Konzert am Freitag im Keller des Atelierhauses Frühauf einen Unkostenbeitrag von 3 €. Im Anschluss werden dafür auch Platten aus der Reggae- und Dubkiste aufgelegt.

Was also darf man am Freitag im Frühauf erwarten? Um ehrlich zu sein: Auch der kreuzer hat keinen blassen Schimmer. Am besten sinniere jeder selbst über das Abstraktum der Rundmails: »Öko und logisch jedenfalls, das gehört manchmal zusammen wie national und sozialistisch, oder wie Boden und Sprosse oder Wurzel und Leiter oder Knete und marzipanes Plastilin mit Salzgeschmack.« So etwa muss er klingen, der rätselhafte Karl Heinz.

18.7., 21 Uhr, Atelierhaus Frühauf, Windmühlenstr. 31 B (Hinterhaus im Hinterhof, Durchgang z.B. am Café Cantona, Eingang Galerie Emmanuel Post), Eintritt 3 €
Musik

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