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Die Stärke sichtbar machen

Fotograf Dirk Brzoska hat die Leipziger Olympiakandidaten einmal anders, sehr privat abgelichtet. Im Westin stellt er aus.

Ich kann es nicht deuten: Ist es die Nacktheit oder sind es die von Wasser überströmten Gesichter, die mich aus meiner vormittäglichen Trägheit herausreißen? Gebannt starre ich auf die nacheinander enthüllten Portraits. Ich habe Gänsehaut.

Ich kann es nicht deuten: Ist es die Nacktheit oder sind es die von Wasser überströmten Gesichter, die mich aus meiner vormittäglichen Trägheit herausreißen? Gebannt starre ich auf die nacheinander enthüllten Portraits. Ich habe Gänsehaut.
Neun Leipziger Athleten werden in Peking an den Start gehen. Sportfotograf Dirk Brzoska, 37, hat die Olympioniken vor ihrer Reise nach China porträtiert. Nicht auf der Matte, nicht im Sprungbecken und nicht auf der Tatarnbahn – sondern unter der Dusche. Im Waschraum der jeweiligen Trainingsstätte entstanden so sehr private, authentische Aufnahmen der Sportler. »Ich wollte die besondere, innere Stärke sichtbar machen, die einem jeden Leistungssportler inne wohnt«, sagt Brzoska. Aus diesem Grund sind auch Kanute Christian Gille und Co keinem Retuschierprogramm zum Opfer gefallen. Täglich schwer arbeitende Hände sehen aus wie täglich schwer arbeitende Hände, und Haare, die regelmäßig im Chlorwasser »baden«, sind vom Chlor gezeichnet. Allein ein Grünfilter soll äußerlich verbinden, was innerlich zusammengehört.

»ICH – Alles für Peking 2008«, Lobby the Westin, 8. – 24. August
http://www.maneda.de
Kunst

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