Startseite / Stadtleben / Im Westen nichts Neues

Im Westen nichts Neues

Bilder vom stürmischen Westpaket

Kommen, Kucken, Kaufen Größeres Bild

Wind, Regen, Kälte: Trotz allem kamen am Wochenende wieder kauffreudige Massen zu wackeren Verkäufern auf die Karl-Heine-Straße. Ein paar Eindrücke vom Westpaket.

Man muss an diesem 31. März schon von Aprilwetter reden. Die unbeständigen Umstände verleihen jedem einzelnen Stand eine individuelle Ummantlung. Die umspannenden Folien, schützend gehalten von Verkäufern von überall her, werden durch den tosenden Wind aufgeblasen. Es geht zu wie auf hoher See und hier und da etwas über Bord. Wie Gischt platzen kleinere Schauer über die Flaniermeile Karl-Heine-Straße, auf der sich Scharen versammelt haben, um zu staunen und zu kaufen.

Sei es ein Fluch, aber auch beim letzten Mal blieben die Flaneure nicht von Nässe verschont. Und auch sonst scheint es kaum noch Neuheiten zu geben. Da stehen zwar Stände mit echtem Flohmarktcharakter, große Sammelsorien alltäglicher Gebrauchsgegenstände bis hin zu untransportierbar großen Möbeln und ab und zu ein Imbiss, aber flächenfüllend findet man Buden mit selbstgeschneiderten, -gebastelten oder -beklebten Mützen, T-Shirts, Jacken, Ketten, Ringen, Schuhen et cetera.

Laut wird es als eine Gruppe Trommler über die Straße zieht. Sie ist noch hunderte Meter weit zu hören. Wetter hin oder her.

 

Anzeige

Kommentieren

Dein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Goldhahn Heidrun | 6. April 2012 | um 19:12 Uhr

    Hallo ! Finde es gut , das auch diese Aktivitäten mal in den Vordergrund gestellt werden . Es will schon etwas heisen , sich bei Wind und Wetter hinzustellen .Aber es macht ja den meisten Spass , denn der Kontakt mit den Mitmenschen ist ja in der heutigen Zeit leider selten geworden . Habe vor diesen Leuten Hochachtung ! Leider gibt es das nicht überall denn ich gehe gern mal auf einen Flohmarkt . Alles Gute !