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»Versuch, Menschenrechte abzuschaffen«

Hält Menschenretten nicht für Unrecht: Axel Steier von der Mission Lifeline über ihre Seenotrettungsaktion im Mittelmeer

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Ob man Menschen in Lebensgefahr retten oder lieber sterben lassen soll, wird dieser Tage ernsthaft in Deutschland diskutiert. Konkreter Anlass war das Rettungsschiff einer Dresdner Hilfsorganisation, das im Juni mit über 200 Flüchtlingen über das Mittelmeer geisterte – und keinen Hafen ansteuern durfte. Schließlich auf Malta gestrandet, wird der Kapitän vor Gericht gestellt. Bundesinnenminister Horst Seehofer zog den Vergleich zu Schleusergeschäften, die Behörden vor Ort beschlagnahmen das Schiff der Mission Lifeline als »Tatwerkzeug«. Seit Herbst 2017 rettet der Dresdner Verein mit einem Schiff auf dem Mittelmeer Flüchtlinge aus Seenot. Über 500 Menschen konnten so dem tödlichen Meer entkommen und überleben. Der Dresdner Axel Steier hat Mission Lifeline mitbegründet. Er begleitete die Odyssee ihres Rettungsschiffs nach Malta. Nach kurzem Zwischenstopp in Dresden kam er direkt zum Gespräch in die kreuzer-Redaktion. Von der laufenden Debatte zeigt er sich absolut ungerührt, was seine Arbeit betrifft.

kreuzer: Ist Dresden eine gute Schule, um mit der Kaltschnäuzigkeit umzugehen, die sich in der ­Debatte um die Rettung von Flüchtlingen zeigt? AXEL STEIER: Das kann man so sagen, die Debatte dort ist da auf eine ungute Art sehr speziell. Aber wenn die Regierung einen Ton wie Pegida anschlägt, ist das schon hart. Wie sich Seehofer äußert, ist untragbar – un…

kreuzer: Ist Dresden eine gute Schule, um mit der Kaltschnäuzigkeit umzugehen, die sich in der ­Debatte um die Rettung von Flüchtlingen zeigt? AXEL STEIER: Das kann man so sagen, die Debatte dort ist da auf eine ungute Art sehr speziell. Aber wenn die Regierung einen Ton wie Pegida anschlägt, ist das schon hart. Wie sich Seehofer äußert, ist untragbar – un…

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