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Irgendwo im Nirgendwo

»Arc Symphony« ist ein Spiel über ein Spiel, das nicht existiert

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Haben Sie schon mal vom Klassiker »Arc Symphony« gehört? Laut den Tiefen des Internets handelt es sich dabei um ein tolles japanisches Rollenspiel, das in grauer Vorzeit für die erste Playstation rauskam. Jedenfalls machte es auf Twitter und in Foren ganz schön die Runde. Aber angeschmiert, es war eine recht eloquente virale Marketingkampagne des Entwicklerduos […]

Haben Sie schon mal vom Klassiker »Arc Symphony« gehört? Laut den Tiefen des Internets handelt es sich dabei um ein tolles japanisches Rollenspiel, das in grauer Vorzeit für die erste Playstation rauskam. Jedenfalls machte es auf Twitter und in Foren ganz schön die Runde. Aber angeschmiert, es war eine recht eloquente virale Marketingkampagne des Entwicklerduos Sophia Park und Penelope Evans. Ein gutes Spiel mit schöner Story bindet Spieler in einer Gemeinschaft – es entsteht ein Kreis, gespeist aus ähnlichen Erfahrungen, Ansichten und Vorlieben. Das echte »Arc Symphony« ist ein Spiel über das imaginäre und wie Spieler am virtuellen Lagerfeuer sitzen und über den Titel klönen. Es entwirft ein voyeuristisches Porträt über Liebhaberei, kleine Momente der Verbundenheit und große der Dördichkeit. Die besagte Meta-Ebene und interaktive Fiktion sind auf jeden Fall Garant für mal ein ganz anderes Spielgefühl. Es wird deutlich, wie ein kultureller Spielekanon mitunter funktionieren kann. Den Link zu »Arc Symphony« finden Sie an dieser Stelle.

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