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Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

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Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

Giulia Becker: »Das Leben ist eins der Härtesten«

Giulia Becker ist nicht mehr wegzudenken aus Internet und TV. Und jetzt hat sie auch noch ein Buch geschrieben!  »Das Leben ist eins der Härtesten« wurde jüngst mit dem Debütpreis der Lit.Cologne ausgezeichnet. Nicht nur, dass man dank ihr ganz unverfänglich »Giulia Becker Scheide« googeln kann, nein, jetzt gibt es ihren Humor endlich auch in mehr als 280 Zeichen. Die Moderation übernimmt die wunderbare Margarete Stokowski. LPM
> 10.5., 20 Uhr, Kupfersaal

»Projektionen zum 10. Mai«

»Projektionen zum 10. Mai« nennt der Wiener Künstler Hans Nevidal sein Langzeitprojekt. Seit 2000 projiziert er im Wechsel zwischen Frankfurt am Main und Leipzig Brandschutzfilme an die Fassaden der Nationalbibliotheken in Erinnerung an die Bücherverbrennungen 1933. Aus aktuellem Anlass stammen die diesjährigen Brandschutzfilme aus Brasilien und Hans Nevidal spricht zur Situation in Österreich und zur Einführung des Faschismus durch demokratische Wahlen. BSC
> 10.5., 22 Uhr, Semmelweissstraße/Ecke Philipp-Rosenthal-Straße

»Verdammte Herzenssache«

Von Urgesteinen zu sprechen, hat etwas Altersabwertendes. Also sei es so formuliert: Barbara Trommer und Burkhard Damrau sind aus der hiesigen Theaterszene nicht wegzudenken. Nun stehen sie in einem Duett auf der Bühne. Es geht um die Aufbruchsjahre im Nachwendeosten – und das, was daraus geworden ist. Eine Wiederbegegnung nach 20 Jahren: Was war, was wurde, was kann noch sein? Das Private wird politisch. TPT
> 10.5., 20 Uhr, Nato

Suzanne von Borsody liest Frida Kahlo

Die Schauspielerin Suzanne von Borsody und das Ensemble Azul bringen Frida Kahlo zurück. Von Borsody liest Großartiges großartig aus den Tagebüchern, Briefen und Gedichten der Malerin, die unterdessen Einzug auf T-Shirts und Taschen gehalten hat und deren Mono-Augenbraue aus der Öffentlichkeit nicht mehr wegzudenken ist. Zum Glück gibts hier Wesentlicheres zu hören. LPM
> 11.5., 20 Uhr, Kupfersaal

Prada Meinhoff / Shed Ballet / Love Is Rare

Christin Nichols und René Riewer ballern Post- und Dancepunk raus, als wärs 1980 und alles Schlimme danach nie passiert: Wie Annette Humpe zu Ideal-Zeiten, lange vor ihrer »Ich + Ich«-Werdung, klingt die blonde Meinhoff, nur mit mehr Soul in der Stimme. Die Songs haben nicht nur einen ordentlichen Hieb NDW intus, sondern mit den Texten auch den nötigen neuzeitlichen Swagger parat, um sich vom Epigonentum zu distanzieren: »Ich gehöre nach L.A. / und nicht in diese Kleinstadt«, damit kann nur Berlin gemeint sein. Heute Abend außerdem dabei: Die beiden Leipziger Bands Shed Ballet und Love Is Rare. Das wird ein Abend mit multiplen Höhepunkten. Hin! KSC
> 11.5., 20.30, Nato

Flirt

Im durchgeschwitzten Shirt schäkert es sich immer noch am besten: Das Mjut lädt zum House/Acid/Elektro-Schwof. An den Plattentellern steht eine engagierte Truppe Leipziger locals. Eine Dragshow ist auch geplant. Früher kommen lohnt sich, hat sich der Club doch mittlerweile als feste Größe des Leipziger Nachtlebens etabliert. KSC
> 11.5., 23.59 Uhr, Mut

»Stan & Ollie« (OmU)

Der schottische Regisseur Jon S. Baird hat den legendären Komikern Stan Laurel und Oliver Hardy ein wohlverdientes Biopic-Denkmal gesetzt und sich dazu mithilfe eines zurückhaltenden, charmanten Drehbuchs der letzten Schaffensperiode der gealterten Berühmtheiten gewidmet. Eine bessere Besetzung als den Briten Steve Coogan und den Amerikaner John C. Reilly hätte man kaum finden können. Heute auch in der Originalsprachfassung mit deutschen Untertiteln (OmU). LTU
> 12.5., 19 Uhr, Passage Kinos

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