Startseite / Stadtleben / Das Beste zum Schluss

Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

Größeres Bild

Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

Molchat Doma
Weißrussischer Post Punk, was wissen Sie darüber? Wir verraten Ihnen: Nicht genug. Denn Molchat Doma beherrschen den Sound zum Gothic-Tanz, Zigarette im Mundwinkel, Kopf nach unten, Ellbogen raus, so puristisch wie wenige andere. Das Konzert im UT Connewitz am Freitagabend ist bereits ausverkauft. Aber es gibt ja immerhin zwei Alben mit denen sich jeder trösten kann, der keine Karte mehr kriegen konnte. KSC
> 18.10., 21 Uhr, UT Connewitz

»Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert«
Lesung und Gespräch mit der Schweizer Historikerin Corinne Rufli und zwei Protagonistinnen des Buches, in dem »Frauenliebende Frauen über siebzig erzählen« und über das die Neue Luzerner Zeitung schrieb: »Zum ersten Mal erhält diese fast vergessene Generation eine Stimme. Das ist bewegend. Es sind Biografien, die Konventionen sprengen.« Im Rahmen des 26. LeLeTre. HEI
> 18.10., 18 Uhr, Frauenkultur

Salomea
Jazzflut, die zweite: Salomea treten mehr wie eine Gang auf als wie ein Jazzquartett, der Flow ihrer Frontsängerin klingt mehr nach Missy Elliott als nach Billie Holiday, der Sound ihrer Band mehr nach Spaß an der Sache als nach Musiktheorie. – 43. Leipziger Jazztage KSC
> 19.10., 23.59 Uhr, Liveclub Telegraph

»Die Insel der hungrigen Geister«
Vor der atemberaubenden Naturkulisse der Weihnachtsinseln spielen sich menschliche Dramen ab, in einer Hochsicherheits-Haftanstalt für Flüchtlinge und Asylsuchende. Gabrielle Bradys sehenswertes Debüt wurde auf dem Tribeca Film Festival als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. LTU
> 19./20., 22.10., Cinémathèque in der Nato

»Point of No Return«
»Point of No Return. Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst« wird in einigen Medien als »beste Ausstellung des Jahres« gefeiert. Ob das stimmt, kann bis 3. November überprüft werden. Die Frage ist: Besitzen Bilder die Macht, Gesellschaftssysteme zu stürzen? Wohl eher nicht, aber sie schaffen Kommunikation, zeigen Gefühle und entwickeln Atmosphären – nicht nur um 1989 herum. Also Obacht – sich nicht hinters Licht führen lassen und denken, dass das alles vorbei ist. Am Sonntagvormittag führt Claudia Klugmann durch die Ausstellung. BSC
> 20.10., 11 Uhr, Museum der bildenden Künste

»Sie wars oder das Ende einer Gartenidylle«
Das Theater Fact ist nicht mehr, doch nun machen die Spielenden einfach weiter. Als Frauenzimmertheater haben sie sich eingemietet und legen mit der ersten Produktion los. Wieder steht ein Alltagsstoff an, der darum nicht banal sein muss. Bei der Auflösung eines Gartens stellt sich die 40-jährige Patricia die Fragen nach dem richtigen Leben – im falschen. TPR
> 20.10., 18 Uhr, Frauenzimmertheater

Kommentieren

Dein Kommentar

Keine Kommentare