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Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

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Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

Jubiläumsparty der Französischen Filmtage Leipzig
Bon anniversaire! Die Französischen Filmtage feiern ihren 25. Geburtstag Freitagabend mit einem rauschenden Fest im Ballsaal der Schaubühne Lindenfels. Bianca Casady von CocoRosie zeigt zu diesem Anlass ihre Performance »The Unhold Story of …« im Duo mit der Choreografin Irina Anufrieva. Danach legt DJ Sergej Klang tanzbare Musik à la française auf. Snacks und Drinks gibt es in der Kino-Lounge. JRE
> 22.11., 20 Uhr, Schaubühne Lindenfels

»Jodln und Jandln (Teil II Jandln)«
Ich jandl ja so gerne … Nach »Jodln« übt die Gruppe Erweiterte Zugeständnisse im zweiten Teil das Wortspielen frei nach Ernst Jandl. Laut und leise wird gemalt, der alpine Raum mit Sprache gefüllt, bis die Echos von den Bergwänden widerhallen. Freitagabend ist Premiere. TPR
> 22.–24.11., 20 Uhr, Nato


Catnapp
Diesen Sound kann man sich unter den Industrielampen des IfZ vorstellen, als wäre da nie etwas anderes gewesen: Catnapp präsentiert dort ihren Pop aus der Eistruhe. Die klirrenden, meist aufs nötigste reduzierten Beats deuten gängige Strukturen immer wieder an, tauchen sie aber in ein Kältebad von einem Klanggewand, das sich völlig unverdächtig macht, sich modisch anzubiedern. Ihr mal körperlos, mal wie von einem Computervirus infiziert klingender Gesang wirkt auch weniger wie der Mittelpunk als wie ein weiteres Instrument in einem weiten Raum. KSC
> 23.11., 20 Uhr, Institut für Zukunft

Lamb
Der Musik von Louise Rhodes und Andy Barlow stecken die Strukturen der großen Neunziger-Trip-Hop-Welle, der sie entstammen, unverkennbar in den Beats. Ein Sound wie Nach-Hause-Kommen also, aber mit zeitgemäßen Klängen und düsteren Pop-Vibes modernisiert. KSC
> 23.11., 20 Uhr, Peterskirche


Gewalt
Mit dem Noise-Rock ist es so eine Sache. Musik zu machen, die bewusst wie Lärm klingt, kann bös’ nach hinten losgehen – aber eben auch bös’ nach vorn: Gewalt ist der geeignete grobe Keil für den stumpfen Klotz des Zeitgeists. Nicht durch Geschwindigkeit überrumpeln, sondern mit sich selbst zersägenden Riffs und Feedbacks aus der Hölle der kaputten Verstärker die Botschaft ins Hirn kerben ist die Vorgehensweise. Rock bis auf die Knochen zerlegt – das Gegenteil von konstruktiv heißt Gewalt. KSC
> 24.11., 22.30 Uhr, Diskothek/Schauspielhaus

Künstlerinnen im MdbK
Mit über 4.600 Gemälden, 1.800 Plastiken, Skulpturen, Medaillen und Plaketten, über 5.000 Fotografien sowie über 70.000 Arbeiten auf Papier gehört das Museum der bildenden Künste Leipzig zu den umfangreichsten Kunstsammlungen in Deutschland. Zu den prominentesten Künstlern der Sammlung gehören Lucas Cranach d. J., Caspar David Friedrich, Max Beckmann oder Max Klinger. Doch wie und auf welche Weise sind Künstlerinnen vertreten? Zum Thema führt Friederike Berger am Sonntagvormittag in der Sammlung. JRE
> 24.11., 11 Uhr, Museum der bildenden Künste Leipzig

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