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Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

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Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

»School of Shame!«
Bloß keine Scham! Fünf Perfomerinnen untersuchen die Mechanismen des unseligen Gefühls. Gedankliche Fluchtlinien bilden etwa Queerness und die Gleichrangigkeit verschiedener Körpertypen. Jede der fünf hat ihre Erfahrungen und Ideen mit eingebracht, die sich zum Mosaik aus Tanz und Gesang fügen. TPR
> 29.–30.11., 20 Uhr, Lofft

»Das Luftschiff«
Einer der experimentellsten Spielfilme, die bei der DEFA entstanden sind. Erzählt wird nach dem gleichnamigen Roman von Fritz Rudolf Fries die Geschichte eines besessenen Erfinders aus Leipzig, der nach Spanien auswandert und davon träumt, ein Windmühlenluftschiff zu bauen. Im Anschluss an den Film literarisches Gespräch mit dem Regisseur Rainer Simon und dem Literaturkritiker Helmut Böttiger. Der Eintritt ist frei. LTU
> 29.11., 20 Uhr, Schaubühne Lindenfels


Lingua Nada
Nachdem ältere Platten vor allem im Zeichen vertrackter Raserei standen, gibt es bei Lingua Nada seit neuestem auch Zucker zum Chili: Immer noch sauber ausgefrickelter Math Rock für Rhythmenzähler, nur melodisch mittlerweile dem Pop näher als dem Hardcore. KSC
> 30.11., 21.30 Uhr, Neues Schauspiel Leipzig


»Snorri & Der Baby-Schwimmclub«
Der einfühlsame Schwimmlehrer Snorri bringt Säuglingen das Wasser näher, mit ganz erstaunlichen Resultaten. Die wunderschöne Wohlfühldoku aus Island bringt jedes Herz zum Schmelzen, egal ob mit Kindern oder ohne. Am Sonntag läuft der Dokumentarfilm nur in der deutschen Voice-Over-Fassung in den Passage Kinos und erst ab nächste Woche dann wieder in der isländischen Originalfassung mit Untertiteln. LTU
> 1.12., 12.45 Uhr, Passage Kinos

Zum 90. Geburtstag von Peter Lilienthal
Peter Lilienthal flieht als Zehnjähriger mit seinen Eltern vor den Nationalsozialisten nach Uruguay. Als Student kehrt er 1954 zurück nach Berlin und wird ein wichtiger Vertreter des Neuen Deutschen Films. Für »David«, die Verarbeitung seines Lebens als Kind im Dritten Reich, erhält der Regisseur 1979 den Goldenen Bären der Berlinale. Sonntagabend läuft der Film zur Feier des 90. Geburtstags von Peter Lilienthal, mit Einführung von Filmhistoriker Wolfgang Jacobsen. Vorher ist ab 17.30 Uhr mit der dramatischen Komödie »Dear Mr. Wonderful« auch Lilienthals Liebeserklärung an die Stadt New York zu sehen.
> 1.12., 17.30, 19.30 Uhr, Luru-Kino in der Spinnerei

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