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»Deutschland 89« blickt in den DDR-Spionageapparat nach dem Mauerfall

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Bis Anfang Dezember wurde in Leipzig die Amazon-Serie »Deutschland 89« gedreht. Nach »83« und »86« ist es bereits die dritte Staffel um den Grenzsoldaten Martin Rauch.

Im Leipziger Gewandhaus sitzt Schauspieler Jonas Nay seinem amerikanischen Kollegen Michael Davies gegenüber. Der HVA-Spion Martin Rauch (Nay) wird von dem US-Agenten (Davies) angeworben, für die Amerikaner tätig zu werden. Doch der junge Spion nutzt einen Moment der Unachtsamkeit, kippt das Whiskeyglas über die offene Feuerstelle und verschwindet im darauf folgenden Chaos in der Menge. Ein Kellner flucht auf Französisch und jemand ruft: »Danke!« – Die Szene ist im Kasten. 

Bis Anfang Dezember wurde in Leipzig die Amazon-Serie »Deutschland 89« gedreht. Nach »83« und »86« ist es bereits die dritte Staffel um den Grenzsoldaten Martin Rauch, der als Spion für die »Hauptverwaltung Aufklärung« der DDR zunächst im Westen Deutschlands und später in Südafrika tätig war. Nun ist er zurück in Ost-Berlin und erlebt die Wende hautnah mit. Jörg Winger, Schöpfer der Serie, erklärt den Ansatz der dritten Staffel: »Unsere Helden müssen sich alle neu erfinden. Das hat …

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