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Diskurs und Dimension

Das Verhältnis zwischen Games und Politik ist ambivalent

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Die meisten Spielefirmen werden nicht müde zu betonen, dass ihre Titel unpolitisch sind. Das ist natürlich Quatsch, auch wenn das Entertainment im Fokus steht. Denn es muss erlaubt sein, zu fragen: Funktionieren Spiele auch als Propaganda-Vehikel? Inwiefern eignet sich das Medium als Radikalisierungs-Motor? Warum werden Geschichten über Flucht und Migration so selten erzählt?. Weshalb zieht […]

Die meisten Spielefirmen werden nicht müde zu betonen, dass ihre Titel unpolitisch sind. Das ist natürlich Quatsch, auch wenn das Entertainment im Fokus steht. Denn es muss erlaubt sein, zu fragen: Funktionieren Spiele auch als Propaganda-Vehikel? Inwiefern eignet sich das Medium als Radikalisierungs-Motor? Warum werden Geschichten über Flucht und Migration so selten erzählt?. Weshalb zieht eine Diskussion über Geschlechterbilder in Computerspielen samt Emanzipationsdiskurs routinemäßig praktisch immer einen immensen Backlash nach sich?

Eben diesen Verhältnissen zwischen Games und Politik widmet sich eine sehr empfehlenswerte Podcast-Reihe des Deutschlandfunks. In insgesamt sieben Folgen werden wichtige Aspekte beleuchtet.Wenn wir Videospiele als Produkt von Zeitgeist, Popkultur und letztendlich gesellschaftlichen Verhältnissen verstehen, werfen diese Fragen wiederum neue auf.

Das ist manchmal anstrengend, aber immer noch besser als weiter im Dunkeln zu tappen. Den Link zu den Podcast-Folgen finden Sie hier.

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