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Live long and Prospero

Wie VR-Spiele die Schauspielerei retten könnten

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Während eines Lockdowns ist eigentlich alles kacke. Immerhin kann man so mehr zocken, da man draußen ja eh nichts verpasst. Aber auch Spieler, die sich kellergebräunt von Monitorstrahlen ernähren, gehen gerne mal raus – zum Beispiel auf Konzerte oder ins Theater, das ist verbrieft.

Kunst und Kultur sind von Corona bekanntermaßen ganz besonders gebeutelt, da erfordern besondere Umstände besondere Ideen. Patrick Klepek berichtet auf vice.com davon, dass im Virtual-Reality-Theaterstück »The Under Presents: Tempest« eine digitale Bühne existiert, auf der Spieler mit Schauspielern interagieren können. Natürlich zahlt man für sein Ticket, denn die Darsteller sollen ja bezahlt werden.

Wenn sie diese Zeilen lesen sind die Vorstellungen leider schon Geschichte, aber das macht nichts. Denn das Projekt ist ein hybrides Experiment, das eine Menge Chancen birgt und vielleicht nur der Anfang einer neuen Einnahmequelle für Künstler ist. Gezeigt wurde übrigens »Der Sturm« von William Shakespeare.

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