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Wohin geht die Reise?

Die europäischen Kulturhauptstädte 2009, Linz und Vilnius, als Wochenendziele entdecken

Vilnius, die Hauptstadt Litauens (eher für denkwürdige Grand Prix-Gewinne bekannt als für sehenswürdige Architektur), ist eine Stadt mit viel Geschichte. Deutlich wird dies anhand der Fülle von Beinamen, die sie trägt. So wird Vilnius »Jerusalem des Ostens« oder »Rom des Nordens« genannt. Die Stadt ist ein Schmelztiegel verschiedener Religionen. Eine relativ junge christliche Tradition, geprägt durch heidnische Rituale und jüdische Elemente, findet ihren Niederschlag in den über 50 Kathedralen und Kirchen.

Vilnius, die Hauptstadt Litauens (eher für denkwürdige Grand Prix-Gewinne bekannt als für sehenswürdige Architektur), ist eine Stadt mit viel Geschichte. Deutlich wird dies anhand der Fülle von Beinamen, die sie trägt. So wird Vilnius »Jerusalem des Ostens« oder »Rom des Nordens« genannt. Die Stadt ist ein Schmelztiegel verschiedener Religionen. Eine relativ junge christliche Tradition, geprägt durch heidnische Rituale und jüdische Elemente, findet ihren Niederschlag in den über 50 Kathedralen und Kirchen.

Was also ist zu tun und zu sehen an zwei Tagen Vilnius? Am ersten Tag sollte man sich verzaubern lassen von der ins Weltkulturerbe aufgenommenen historischen Altstadt, dem kulturellen Zentrum der Stadt. Beginnend am Tor zur Morgenröte, dem einzigen noch funktionierenden Stadttor, den Platz der Kathedrale überquerend, um zum Herzen der Stadt zu gelangen, dem Gediminas Berg. Hier wurde im 13. Jahrhundert eine Burg errichtet, die fortan den Mittelpunkt der wachsenden Stadt bestimmte. Zur Stärkung zwischendurch: Die berühmte Kneipe »Avilys« ist spezialisiert auf Bier und alles, was man damit kochen, braten oder schmoren kann.

Am zweiten Tag sollte man der Museumslandschaft in Vilnius Aufmerksamkeit schenken – zum Beispiel dem Frank Zappa Museum oder dem Litauischen Nationalmuseum – und sich das jüdische Viertel ansehen. Absolut sehenswert ist die Republik Uzupis, ein pseudoautonomes Künstlerviertel, dessen Bewohnern per Verfassung das Recht auf Glück zugesprochen wird.

Stille und Beschaulichkeit: Linz

Ganz im Gegensatz zur osteuropäischen Metropole bietet Linz zumindest dem Klischee zufolge die Stille und Beschaulichkeit Oberösterreichs. In Linz komponierte Mozart die nach der Stadt benannte Symphonie innerhalb von nur drei Tagen – vielleicht ein Hinweis auf die inspirierende Wirkung oder aber die idyllische Ruhe.

Von dem aus der Römerzeit stammenden Schlossberg über elegante Patrizierhäuser bis hin zur NS-Architektur ist hier fast jede Kunstepoche vertreten. Man kann die Stadt aber auch unter dem Blickwinkel Kultur kennenlernen und zum Beispiel den Skulpturenpark, das Konzerthaus oder das Brucknerhaus besuchen. Und egal wie man den Tag verbringt: Am Abend trifft man sich im »Kaffee Glockenspiel« am Hauptplatz. Das Wiener Café bietet nicht nur Original Linzer Torte, sondern auch die in Österreich einzigartige Kaffeehaus-Atmosphäre.

Vilnius: http://www.linz09.at/de
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