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Aufgeben ist nicht

Rettungsbemühungen für das LinXXnet

Das offene linke Abgeordnetenbüro LinXXnet steht vorläufig ohne Abgeordnete und damit ohne Finanzierung da. Bisher wurde das Büro von Heike Werner (MdL) und Sylvia-Yvonne Kaufmann (MdEP) betrieben und finanziert. Doch während Erstere die Stadt in Richtung Leipziger Land verließ, wechselte Letztere gleich die Partei und trat in die SPD ein.

Das offene linke Abgeordnetenbüro LinXXnet steht vorläufig ohne Abgeordnete und damit ohne Finanzierung da. Bisher wurde das Büro von Heike Werner (MdL) und Sylvia-Yvonne Kaufmann (MdEP) betrieben und finanziert. Doch während Erstere die Stadt in Richtung Leipziger Land verließ, wechselte Letztere gleich die Partei und trat in die SPD ein.

Die Landtagskandidaten Gregor Henker und Stefanie Götze hätten das LinXXnet zwar gerne unterstützt, verpassten aber dank ihrer schlechten Platzierung auf der Landesliste den Einzug ins Parlament. Götze kämpfte zudem – unter anderem mit dem Slogan »linxxnet retten« – um ein Direktmandat, allerdings ebenfalls ohne Erfolg.

Über die Jahre hat das LinXXnet nicht nur vielen parteiunabhängigen Projekten und Initiativen Obdach geboten, sondern sich auch als Freiraum für Parteimitglieder etabliert, die mit dem Leipziger Vorsitzenden Volker Külow so ihre Schwierigkeiten haben.

Aufgeben wollen die LinXXnet-Macher allerdings nicht. Eine an die Partei gerichtete Online-Petition zum Erhalt des Büros haben bereits über 800 Personen und Organisationen unterzeichnet, außerdem wird nach weiteren Unterstützern und einem neuen Finanzierungsmodell gesucht.

Weitere Infos und Online-Petition: http://www.linxxnet-retten.de

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