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Theater trifft auf sich selbst

Experiment zum Wochenende: Publikumsbeschimpfung meets Centraltalk

Centraltheater

Ein wenig aus der Not geboren, doch im Ansatz äußerst interessant. Weil die Leipzig Premiere von »Der Ödipus-Antigone-Komplex« nach Jon Fosses »Tod in Theben« verschoben werden muss, gibt es am Freitag Abend im Centraltheater die geballte Showeinlage: erst die »Publikumsbeschimpfung« nach Peter Handke, direkt danach und im fließenden Übergang gleich noch den Centraltalk.

Im Zuge der Verschiebung der Leipziger Premiere von »Der Ödipus-Antigone-Komplex« nach Jon Fosses »Tod in Theben« kommt es laut Centraltheater am Freitag Abend zum »ultimativen Showdown« auf der Hinterbühne.

Unter dem Titel »Das Eine geht nicht ohne das Andere« zieht der um 22.30 Uhr beginnende Centraltalk fließend in die Vorstellung von Peter Handkes »Publikumsbeschimpfung« ein, die um 19.30 Uhr auf der Hinterbühne beginnt und an diesem Abend die Ödipus-Aufführung ersetzt.

Gäste des Centraltalk sind u.a. die ungeschminkten Ensemblemitglieder Sarah Franke und Ingolf Müller-Beck, die zunächst von ihren traumatischen Erlebnissen im Laufe der Proben zu einer werktreuen griechischen Tragödie berichten, um diese innerhalb der »Publikumsbeschimpfung« dann im Duett doch noch zur Aufführung zu bringen. Erst im Wahnsinn kommt das Theater ganz zu sich… Wir sind gespannt.

Das Centaltheater lockt mit nicht weniger als einer kleinen Offenbarung: »Werden Sie Zeuge eines exklusiven Bühnenexperiments, in dem Talk auf Theater und Theater endlich auf sich selbst trifft!« Wir sind gespannt.

14.01., 19.30 Uhr, Publikumsbeschimpfung
22.30 Uhr, Centraltalk auf der Hinterbühne
http://www.schauspiel-leipzig.de
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