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So wolln wir singen, so wolln wir glücklich sein

Bilder vom Neujahrssingen der Leipziger Gastronomen

Das Hotel Seeblick singt »Tainted love« Größeres Bild

Gastronomen spielten Rockstar, und alle waren sie da. Während die Gesangskünstler des kreuzer hinter der Bühne noch versuchten, ihre Textlücken durch Auswendiglernen zu füllen, schaute sich unsere »Essen & Trinken«-Redakteurin Petra Mewes den Spaß von der Bühnenvorderseite aus an, und unser Fotograf Ludwig Ander-Donath hielt die Bilder der Nacht für die Ewigkeit fest.

Die Show begann mit Donis, der als Sisters of Mercy-Frontmann Andrew Eldritch fürs Ilses Erika entfesselt über die Bühne fegte und den vollen Saal im Anker ein erstes Mal zum Toben brachte. Für Gänsehaut-Feeling sorgte Torsten Junghans von der Vodkaria mit dem City-Klassiker »Am Fenster«, und mit den bekreischten Take That aus dem Horns Erben klang das sechste Neujahrssingen der Leipziger Gastronomen stimmungsvoll wie gewohnt aus. Die Gäste im ausverkauften Anker jubelten insgesamt 13 Acts zu. Alle Sängerinnen und Sänger hatten ihren Auftritt inklusive Bühnenshow, Kostüm und Perücke bis ins Detail vorbereitet. Ob Visage für die LVZ, Achim Reichel für den Pilot oder The Smiths für die Moritzbastei – es war kein Flop dabei. Die Crew des Kulturcafés Plan b trat als Sportfreunde an, der kreuzer tanzte als Gerd-Michaelis-Chor durch die Nacht, die Lucca-Bar als Baccara, und Tänzer vom Geyserhaus begleiteten ihre Amy Winehouse. Andreas Bürger vom Volkshaus gab als Mando Diao alles, André Münster von der Drogerie holte Danyel Gerard samt »Butterfly« aus der Versenklung, und das Hotel Seeblick Gloria Jones. Moderatorin Gudula Kienemund von den Kulturpaten – die sich in diesem Jahr über den Überschuss des Abends freuen dürfen – lief im Laufe des Abends zur Hochform auf – erst recht, als sie hochprofessionell und höchstselbst als Gloria Gaynor »I am what I am« interpretierte.

Das Ganze funktionierte in bewährter Weise, da Produzentin Maike Beilschmidt hinter der Bühne die Fäden zieht und beim »betreuten Singen« dafür sorgt, dass Besetzung wie Performance jeweils dem Original entsprechen und die Band Paratox sowie Sabine Martick und Dirte Simon im Background den Sound unterstützen. Der Abend war großes Kino!

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