anzeige
Dokblog 2014

Goldene Taube für »Les règles du jeu«

Am heutigen Abend wurden die Preisträger des 57. DOK Leipzig geehrt. Insgesamt wurden 17 Filme mit einem Gesamtpreisgeld von 66.500 Euro bedacht. Damit ist DOK Leipzig das höchstdotierte Dokumentarfilmfestival in Deutschland.

  Goldene Taube für »Les règles du jeu« | Am heutigen Abend wurden die Preisträger des 57. DOK Leipzig geehrt. Insgesamt wurden 17 Filme mit einem Gesamtpreisgeld von 66.500 Euro bedacht. Damit ist DOK Leipzig das höchstdotierte Dokumentarfilmfestival in Deutschland.

  Mit der Goldenen Taube im Internationalen Wettbewerb Dokumentarfilm wurde »Les règles du jeu« (»Rules of the Game«) der Franzosen Claudine Bories und Patrice Chagnard ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Goldene Taube für den besten Animationsfilm, dotiert mit 5.000 Euro, ging an den schwedischen Beitrag »Still Born« von Åsa Sandzén. Mit der Silbernen Taube im Bereich Animationsfilm, dotiert mit 2.000 Euro, wurde Daisy Jacobs aus dem Vereinigten Königreich für ihren Film »The Bigger Picture« geehrt.

Die mit 10.000 Euro dotierte Goldene Taube im Deutschen Wettbewerb Dokumentarfilm ging an »Domino Effekt« der in Deutschland lebenden polnischen Filmemacher Elwira Niewiera und Piotr Rosołowski.

Die Talent-Taube, Hauptpreis im Wettbewerb für junges Kino, ging an Hamza Ouni für »El Gort«, eine Koproduktion zwischen Tunesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Preisgeld von 10.000 Euro dient der Anschubfinanzierung für das nächste Dokumentarfilmprojekt des tunesischen Regisseurs.

Im Internationalen Wettbewerb für kurze Dokumentarfilme wurde der niederländische Beitrag »Escort« mit einer Goldenen Taube geehrt. Guido Hendrikx erhält ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Die Goldene Taube für den besten animierten Dokumentarfilm ging an Roberto Collío für die chilenische Produktion »Muerte blanca« (»White Death«). Der weltweit einmalige Preis für die Hybridform aus Animations- und Dokumentarfilm ist mit 3.000 Euro dotiert.

Der Healthy Workplaces Film Award in Verbindung mit 5.000 Euro, gestiftet von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) an einen Film zum Thema Arbeit, wurde an den französischen Regisseur Paul Lacoste für seinen Film »Vendanges« („Harvest“) vergeben. Mit dem MDR-Filmpreis in Höhe von 3.000 Euro für einen herausragenden osteuropäischen Dokumentarfilm wurde »All Things Ablaze« der ukrainischen Filmemacher Oleksandr Techynskyi, Aleksey Solodunov und Dmitry Stoykov geehrt. Den DEFA-Förderpreis für einen herausragenden deutschen Dokumentarfilm, verbunden mit einem Stipendium in Wert von 4.000 Euro, erhielt Thomas Heise für seinen Film »Städtebewohner«.

Der Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, dotiert mit 2.000 Euro, ging an Maurizius Staerkle-Drux für seinen Film »Die Böhms – Architektur einer Familie« (Deutschland, Schweiz). Den Preis der Ökumenischen Jury in Verbindung mit 2.000 Euro erhielt Alexander Nanau (Rumänien) für »Toto şi surorile lui« (»Toto and His Sisters«), ebenso den ver.di Filmpreis in Verbindung mit 2.500 Euro

Die FIPRESCI-Jury hat ihren Preis an Ioanis Nuguet (Frankreich) für »Spartacus & Cassandra« verliehen. Der Preis der Jugendjury der Filmschule Leipzig e.V. wurde an den in Teheran geborenen Regisseur Ayat Najafi überreicht für seinen Film »No Land’s Song« (Deutschland, Frankreich). Durch Auszählung von Publikumsstimmen wurde der mephisto 97.6-Publikumspreis ermittelt. Er ging an die in Norwegen geborene Academy Award®-Gewinnerin Torill Kove für ihren Animationsfilm »Moulton og meg« (“Me and My Moulton”).

Der Filmpreis „Leipziger Ring“ der Stiftung Friedliche Revolution, dotiert mit 5.000 Euro, wurde bereits am Mittwochabend in der Leipziger Nikolaikirche vergeben. Ausgezeichnet wurde die US-Amerikanerin Laura Poitras für ihren Film »CITIZENFOUR«.

Eine Liste der Preisträger und Spielzeiten für den Sonntag gibt es hier.


Kommentieren


0 Kommentar(e)