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Kichererbsen und Pitabrot

Das Akko in Plagwitz serviert Musik und israelische Küche

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In Israel gibt es Restaurants, in denen Hummus, die orientalische Creme aus Kichererbsen, die Hauptrolle spielt. Die helle Paste schmeckt pur mit Brot, ist aber mit vielerlei kombinierfähig. Im Lokal Akko sind das wenige Wochen nach der Eröffnung gegrillte Paprika und Auberginen oder Champignons und Fenchel. Dazu gibt es frisches Pita-Brot, das beliebig nachgeordert werden kann. Und oft auch Musik.

Auf jedem Tisch steht nicht nur eine kleine Vase mit frischen Blumen, sondern auch ein kleines geschmackvolles Keramikgefäß, aus dem sich Korianderpaste in guter Schärfe nach Belieben auf den Teller löffeln lässt. Sie würzt zum Beispiel Schakschuka, ein schnelles Pfannengericht aus Gemüsen, vor allem Tomaten, über die Eier aufgeschlagen und zu einer Art Spiegelei gebacken werden. Serviert wird uns damit ein fruchtiges Gericht mit frischen Kräutern, das Hummus hat die richtige Konsistenz und ist gut abgeschmeckt.

»Die Speisekarte wird bald erweitert«, sagt Betreiber Eldar Fano. Er stammt aus der Hafenstadt Akko an der Bucht von Haifa, die dem kleinen Laden den Namen gab. Außerdem plant er einen Mittagstisch und eine israelische Bäckerei, um das Brot – es kommt jetzt vom Bäcker – selbst backen zu können.

Zur Eröffnung Ende September traten Künstler aus Kopenhagen und Leipzig auf. Weitere musikalische Veranstaltungen sind auf der Facebookseite angekündigt. Die Stilrichtungen reichen von Indie über Pop, Wave und Singer/Songwriter bis zu Metal, zwischendurch gibt es auch mal eine Lesung. Dabei trinkt man Flaschenbiere wie Specht, Watzdorfer oder Atlantic Ale, Schnaps wie Wodka, Whisky oder Gin (3,20 bis 6 Euro) oder Limo, Wein oder Martini. Unter den Mixgetränken befinden sich gängige Longdrinks oder der Ha’arak-Attac, dessen Name sich vom Arak ableitet, einem ungesüßten Anisschnaps.

Die hellen, geradezu hummusfarbenen Wände wechseln mit schwarzen Flächen, an einer Seite, oberhalb eines gemütlichen Sofas, befindet sich eine Lampenleiste, deren Leuchten sich in Weiß und Granatapfelkernfarben abwechseln. Überhaupt scheint Fano ein Faible für nicht ganz alltägliche Lampen zu haben, die in Ecken oder auf Kühlschränke gestellt dort nicht nur rein beleuchtungstechnisch gut was hermachen.

Akko, Walter-Heinze-Str. 3, 04229 Leipzig, Tel. 01 76/61 56 78 70, tgl. ab 17 Uhr, Speisen 5,50–8,50 €, http://www.facebook.com/AKKO-1563886923920537

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