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Semantisches Geklapper

Sebastian Weber bringt neue Bildkraft in den Stepptanz – und Schweiß für dreißig Handtücher

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Sebastian Weber hat sich mit dem kreuzer-Fotografen in sein Tanzstudio verzogen. Die Tür ist verschlossen. Von draußen ist nur das Klappern der Taps zu hören. Dipdadidadipdada. Dipdapdipdap. Dipdapdap. Minutenlang. Obwohl es früh am Morgen ist, entsteht sofort Tanzlaune, springt der Funke der Rhythmen über, den die Metallplatten unter Webers Schuhen seinen Bewegungen entsprechend produzieren. Normalerweise findet der Tanz natürlich auf der Bühne statt, sodass es nicht nur was zu hören, sondern auch was zu sehen gibt. An diesem visuellen Programm hat Weber seit dem letzten Jahr gearbeitet, und zwar gründlich.

Seit vielen Jahren bedient sich der Stepptänzer zeitgenössischer Formen des Tanzes, die er auf der Bühne unter anderem auch mit Film oder Schauspiel kombinierte. Anfang 2016 begann er eine Recherche, während der er noch einmal grundsätzliche Fragen an den Stepptanz stellte…

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1./2.12., 20 Uhr (Premiere), 3.12., 18 Uhr, Lofft
Dieser Text stammt aus dem kreuzer, Heft 12/2017. Um ein kreuzer-Abo abzuschließen, klicken Sie bitte hier: https://kreuzer-leipzig.de/abo

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