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Das Lofft ist in sein eigenes Theaterhaus auf der Spinnerei gezogen

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Das Lofft-Theater hat nun endlich sein eigenes Theaterhaus auf dem Spinnereigelände. Aktuell ist man noch mitten im Umzug. Ende März lädt das Theater zum Eröffnungsfestival.

Zwischen Bauzäunen und Containern ebnet sich der Weg zur Halle 7. Das Gebäude in der hinteren Ecke des Spinnereigeländes ist Mitte Januar noch Baustelle. Auch drinnen bleibt dieser Eindruck erhalten. Den Treppenaufstieg begleiten Handwerkerbegegnungen. Die unteren zwei Stockwerke stehen leer – hier hätte das Naturkundemuseum einziehen sollen. Unterm Dach der ehemaligen Fabrikhalle wird der Theaterort klar erkennbar und auch der Industriecharakter ist erhalten.
Eine Glastür eröffnet ein geräumiges Foyer, über das sich ein gläsernes Schrägdach spannt – wie beim ursprünglichen Bau. Weiße Wände, anthrazit am Fußboden, Lüftungsrohre und Neonlampen an der Decke. Betonpfeiler deuten die alte Hallenkonstruktion an. Einige stehen frei, andere sind in die sich rechts entlangziehende Wand eingefügt, aber nicht kaschiert, sondern bewusst sichtbar gelassen. Erahnbar ist, wie sich das noch leere Foyer mit einem Gastrotresen und Sitzlandschaften für angenehmes Warten und künstlerische Kleinformate füllen wird.

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