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»Ey, ihr müsst nicht mit mir ficken«

Sir Mantis über sein Leben als trans Mann und Gegner beim Battlerap

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Sir Mantis kommt zu spät zum Interviewtermin. Schuld sei sein Türschloss, sagt der Rapper. Das spüre irgendwie immer, wenn er ein Date oder einen wichtigen Termin habe, und funktioniere dann nicht mehr. Und das Handy ist auch kaputt gerade. Dennoch ist Sir Mantis gut drauf, lacht viel und macht Witze, als man ihm zum Kaffee vegane Milch anbietet. »Eine Frage, die trans Leute hassen, aber: Habt ihr nicht RICHTIGE Milch?« Nee, geht auch so.

kreuzer: Sehen Sie sich selbst als Battlerapper?

SIR MANTIS: Schwierige Frage. In gewisser Weise gibt es für mich keinen großen Unterschied zwischen Systemkritik und Battlerap. Battlerap ist nur die Art und Weise, wie ich in meiner Musik spreche. Ich möchte Musik machen, die unterhaltsam ist, und ich will mit struktureller Benachteiligung umgehen, indem ich mich über das System lustig mache. Das Bild von Trans in der Öffentlichkeit ist, dass Transen auf RTL II wegen ihrer Körper rumheulen, doch das ist weder die Realität von trans Personen, noch, was meine Musik ausmacht oder wie ich lebe.

kreuzer: Battletexte sind in erster Linie ein Werkzeug?
SIR MANTIS: Auf jeden Fall. Es gibt so Protagonisten, die extrem viel an struktureller Benachteiligung reproduzieren, die ich dann auch persönlich disse.

kreuzer: Wen dissen Sie am liebsten?

SIR MANTIS: Leute, die das Patriarchat verteidigen, die antisemitisch rumkeulen – da kann man mal den Namen Kollegah fallen lassen. Gleichzeitig ist der Hauptgegner aber das System und nicht einzelne Personen, weil jeder Person ihre Reflexion und Entwicklung zusteht. Einige Leute hatten ein schwierigeres Leben als andere und deswegen auch ganz andere Probleme. Sexismus ist immer gleich schlimm, aber Sexismus von irgendwelchen akademisch geprägten Studi-Musikern, zum Beispiel Cro oder Alligatoah, wird weniger kritisiert als der von Farid Bang. Da spielt Klassizismus mit rein.

kreuzer: Sexismus im Rap kommt einem auch durchaus präsenter vor als zum Beispiel im Pop.
SIR MANTIS: Einerseits ja, andererseits ist Sexismus im Pop nicht so vulgär, da sagt niemand »Fotze«, trotzdem gibt es den. Was Sexismus macht, ist, alle Menschen zu unterdrücken, die nicht cis-männlich sind, ganz oft Frauen, weil Sexismus binär funktioniert. Genauso wird aber in transmännliche, transweibliche Biografien reingeschissen. Weiße Cis-Männer haben die Machtposition, auch im Rap. Es rappen weniger Cis-Frauen als Cis-Männer, weniger trans Personen als Cis-Frauen. Das ist ein Abbild der gesellschaftlichen Strukturen. Jede dritte Frau in dieser Gesellschaft hat eine Form von sexueller Gewalt, von Angrapschen bis zur Vergewaltigung, durch Cis-Männer erfahren.

kreuzer: Wie sehen Sie den Zustand der deutschen Rapszene? Ist die seit den neunziger Jahren cooler, offener geworden oder gibts eher eine Gegenreaktion?
SIR MANTIS: Schwierig, das aus meiner Position, Jahrgang 1995, zu beurteilen. Schon damals haben Advanced Chemistry einen Song wie »Fremd im eigenen Land« gemacht, der krass gegen Rassismus ging. Das gibt es heute immer noch, aber es geht eigentlich fast nur von schwarzen Menschen im Rap aus. Da haben wir Adi Amati, Camufingo, Kaleo Sansaa, BSMG, Megaloh und so weiter. Ich kann nicht sagen, ob sich das positiv oder negativ entwickelt hat. Rassismus gab es schon immer. Eine Zeit lang war die Tabuisierung, beispielsweise des N-Worts, größer, heute haben wir Pegida und »Das wird man ja wohl noch sagen dürfen«. Generell ist die Stimmung unter älteren, konservativen Personen viel aggressiver als damals, bei Jüngeren ist das schwierig zu sagen. Es gibt Nazi-Hipster alias die »Identitäre Bewegung«, aber auch Neoliberalisten, die bei den Themen Race und Gender Marktlücken sehen, die sie füllen können. Da sind schwarze Personen in der Werbung eines Kosmetikkonzerns, der aber gar keine Produkte für Afrohaare anbietet. Bezüglich Rap würde ich sagen, es ist nicht besser oder schlechter geworden, einfach anders. Rap ist wesentlich mehr im Kapitalismus angekommen, es wird mehr ausgebeutet, weswegen sich auch Formen verändert haben, siehe zum Beispiel dieser Pop-Rap. Auch Subkulturen wie Gangstarap haben sich ganz krass verändert. Es ist eben nicht mehr das, was es 95 war.

kreuzer: Was sagen Sie Leuten, die »schwul« in Battletexten als Beleidigung benutzen, aber sagen, dass sie das nicht tatsächlich abwertend gegenüber Schwulen meinen?

SIR MANTIS: Je nachdem, wie offen die Person ist, würde ich sagen: »Aber es hat ja einen Grund, dass es als Beleidigung funktioniert.« Die Funktion dieses Wortes liegt in dem Fall in seiner negativen Konnotation. Ich glaube solchen Leuten schon, dass sie in ihrem Verständnis nichts gegen Schwule haben, weil man in so einem Verständnis erst homophob ist, wenn man einen Schwulen auf der Straße schlägt. Aber es beginnt eben viel früher. Die Leute sind oft gar nicht sensibilisiert dafür und haben diese Extrembeispiele im Kopf: Rassismus bedeutet Neonazi sein, Homophobie, Schwule zu schlagen, und Sexismus, dass man die Frau am Herd ankettet. Und das trifft in den meisten Fällen nicht auf ihr eigenes Leben zu. Die meisten Leute, die gesellschaftliche Gewalt ausüben, schlagen keine People of Colour, die fragen sie, wo sie denn herkommen. Die binden niemanden an den Herd, aber in einer Beziehung macht die Frau den Abwasch. Oder sie kommen die ganze Zeit beim Sex, die Frau nicht, und das fällt ihnen nicht einmal auf. Das sind so Sachen, auf die ich die Person aufmerksam machen würde: dass diese Art Gewalt, diese Mikroaggressionen, eine ist, welche die ausübende Person nicht einmal bemerkt, weil sie es nicht böse meint und weil sie voll den Normen der Gesellschaft entspricht.

kreuzer: Lassen Sie »Ich habs nicht besser gewusst« als Entschuldigung gelten?

SIR MANTIS: Kommt natürlich darauf an, was die davor gesagt haben. Mit Personen, die bewusst sexistisch sind, braucht man eben auch einfach nicht zu diskutieren, gegen die muss man eine Mehrheit bilden, damit sie für andere nicht gefährlich sind.

kreuzer: Aber man soll die Sorgen und Nöte der Bürger doch ernst nehmen.

SIR MANTIS: Ich bin auch ein Bürger.

kreuzer: Sie haben sich als Sir Mantis nach einer Gottesanbeterin benannt. Warum?

SIR MANTIS: Weil ich Gottesanbeterinnen schon immer so spannend fand. Es gibt so viele Mythen um die Gottesanbeterin, und es gibt so viel Mythen um trans. Die Gottesanbeterin wird ja immer als ein patriarchales Bild der Heimtücke genommen, weil sie dem Männchen nach dem Sex den Kopf abbeißt. Es geht darum, ein Symbol, was misogyn aufgeladen ist, zu reclaimen. Außerdem trifft bei ihnen was zu, was bei uns trans Menschen ganz oft der Fall ist: Die Männchen sind kleiner als die Weibchen.

kreuzer: Wann haben Sie angefangen zu rappen?

SIR MANTIS: Ich habe ab 12, 13 sehr viel Oldschool-Rap gehört, viel über meinen großen Cousin, der mit seinen Platten zu uns aufs Dorf kam und mir das vorgespielt hat. Irgendwann dachte ich mir »Geil, ich mach das jetzt auch.«

kreuzer: Und wie hat es Sie nach Leipzig verschlagen?

SIR MANTIS: DJ Le_go ist schuld.

kreuzer: Wer ist DJ Le_go?

SIR MANTIS: Meine DJ-Person. DJ Le_go hat früher Konzerte organisiert. Irgendwann kamen wir auf die Idee, zusammen aufzutreten. Nachdem ich immer wieder an Wochenenden hier war, Leute kennengelernt habe, dachte ich mir, dass es mir hier eigentlich besser gefällt als in Braunschweig, deswegen wollte ich nach Leipzig. Ich bereue es nicht.

kreuzer: Erleben Sie, dass die Leute seit Ihrem Coming-out als trans anders auf Sie reagieren?

SIR MANTIS: Ja, eindeutig. Ich hatte zu viele Outings in meinem Leben. Vor dem Trans-Outing musste ich mich als lesbisch outen. In dieser Gesellschaft war es für mich so abwegig, dass ich selber trans bin, weil ich eben dieses RTL-II-Olivia-Jones-Bild von trans hatte, wo ich mir dachte, das bin nicht ich. Klar, bin ich ja auch heute nicht, nach meinem Outing. Sich als lesbisch zu outen, war viel einfacher. Ich hab dann erst gemerkt, okay, das funktioniert für mich immer noch nicht, irgendwas ist da immer noch grundlegend falsch. Wenn du fühlst, irgendwas ist falsch, aber du weißt nicht, was, ist das unfassbar beunruhigend. Letztendlich waren es andere trans Männer, die ich kennengelernt habe, und Videos, die ich geguckt habe. Und dann war vieles klar.

kreuzer: Gabs einen konkreten Trigger-Moment, in dem alles Sinn ergeben hat?

SIR MANTIS: Es war bei mir ein Prozess, sich das einzugestehen, weil man selbst so viel Transfeindlichkeit in sich trägt, die die Gesellschaft in einen reinpumpt. Es gab Momente in meiner Biografie, die ich aus heutiger Sicht besser verstehen kann. Als ich aber in den Situationen war, wusste ich nie, wohin. Ich

Früher: Da trat Sir Mantis als Jennifer Gegenläufer auf. Foto: Frank Tobian

wusste auch nicht, was ich fühle. Weil ich gar keine Worte dafür hatte und gar kein Bild von trans, womit ich mir das hätte erklären können. Hätte ich in einer Gesellschaft gelebt, wo mir klar gewesen wäre, was trans ist und was die hormonellen Möglichkeiten sind, hätte ich mit 13 mit meiner Mutter geredet und gesagt: Mama, ich will nicht, dass mir Brüste wachsen und ich menstruiere. Dann hätte ich Pubertätsblocker und Testosteron bekommen und mir wäre ein langer Leidensweg erspart geblieben.

kreuzer: Aber davon hatten Sie zu dem Zeitpunkt noch nie gehört?

SIR MANTIS: Genau. Die wenigsten trans Kinder haben solche Biografien. Ich kenne aber auch Leute, bei denen die Eltern so cool waren, und denen die Pubertät in einer Körperlichkeit, die sie nicht wollten, erspart geblieben ist. Grundlegend müssen wir zu einer Gesellschaft kommen, in der trans kein Tabuthema ist, sondern so normal wie Cis. Und wo Eltern sich in den Kopf setzen: Ich kenne die geschlechtliche Rolle meines Kindes nicht. Mein Kind kann sich die selbst aussuchen und ich presse es nicht hinein.

kreuzer: Da hat sich auch schon einiges getan, wie zum Beispiel die Einführung des dritten Geschlechts. Was müsste noch passieren?

SIR MANTIS: Das dritte Geschlecht ist noch lange keine politische Bildungsarbeit mit der Bevölkerung. Das ist auch immer eine Frage von Bildungszugängen und dem sozialen Umfeld. Läden wie Kik, wo größtenteils Menschen einkaufen, die weniger Geld haben, haben eine viel krassere Männer-Frauen-Einteilung als Läden, wo Leute mit viel Geld einkaufen. Das hat auch mit Klassizismus zu tun. Was auch schwierig ist: Ja, es gibt die dritte Option. Inter- und nicht-binäre Personen können da Namen und Personenstand ändern. Aber für trans Leute macht es das nicht viel besser. Für Interleute macht es das auch nicht viel besser, denn biologisch ist Intersex ein riesengroßes Spektrum. Wenn die Genitalien nicht männlich oder weiblich eingeordnet werden können, was passiert dann bei der Geburt? Normangleichende OPs an Babys. Von einigen Betroffenen auch Genitalverstümmelung genannt, weil es lebenslang traumatisiert. Und dass wir jetzt die dritte Option haben, ändert daran nichts, weil es immer noch keinen gesetzlichen Schutz gibt. Die Einordnung in die dritte Option passiert nur biologisch. Das heißt, wenn man geboren wird und der Arzt die Genitalien nicht als männlich oder weiblich lesen kann, wird man als dritte Option eingestuft. Ich als trans Person würde trotzdem als weiblich eingeordnet werden und müsste denselben Kampf kämpfen.

kreuzer: Warum würden Sie trotzdem als weiblich eingeordnet werden?

SIR MANTIS: Einfach durch diesen Prozess, ein Geschlecht zugewiesen zu bekommen, aus dem heraus man sich emanzipieren und outen muss. Geschlecht hängt ja ganz oft mit Sozialisation zusammen. Wenn Eltern sehen, das ist ein Mädchen, erziehen sie und regulieren weiblich. Das Problem von trans Biografien ist, dass man es erst mal überhaupt schaffen muss, zu sagen, das ist nicht das Richtige für mich. Es findet gleichzeitig kaum eine Aufklärung statt. Im Bio-Unterricht in der Schule wird gesagt: Es gibt Frauen und Männer. Und vielleicht kommt einmal im Jahr ein Sozialpädagoge und sagt, es gibt auch trans Menschen. Das reicht halt nicht.

kreuzer: Der Biologie-Unterricht ist das Totschlagargument von SpOn-Kommentatoren, wenn es zu diesem Thema kommt. Was denken Sie, warum die Leute so eine Angst davor haben, sich Dinge erklären zu lassen?

SIR MANTIS: Weil Geschlechter konstruiert sind. Ich weiß, das ist das Totschlagargument der »Genderterroristen«. Aber ich führe das noch weiter aus: Geschlechter sind dahingehend als soziale Konstruktion aufgebaut, weil sie in der Gesellschaft verschiedene Rollen erfüllen. Trans Leute durchbrechen diese Rollen. Leute, die dagegen sind und nur biologisch argumentieren, schließen ganz viel aus: Wir trans Leute sind genauso biologisch wie Cis-Männer und -Frauen.

kreuzer: Eine Anpassungs-OP wäre so allerdings auch gegen die Biologie.

SIR MANTIS: Wenn Intersexpersonen der Norm angepasst werden sollen, baut man öfter eine Vulva als einen Penis, weil es leichter ist, etwas wegzuschneiden, als etwas hinzuzufügen. Aber ja, da sehen sie es alle ein. Dabei ist Intersexualität auch biologisch. Da rasten die Leute, die immer von Biologie schreiben, aus und sagen: Das ist aber ein Fehler der Natur. Aber was ist mit einem Cis-Mann, der »zu wenig« Testosteron produziert: Ist es dann unethisch, wenn der Testosteron bekommt?

kreuzer: Oder bei Frauen, die Hormone vom Arzt verschrieben bekommen, um Kinder zu bekommen.
SIR MANTIS: Ja, genau, da ist es nicht unethisch. Also ist es auch nicht unethisch, wenn ich als trans Mann Testosteron bekomme. Und, ey Leute, wenn ihr nicht auf trans Männer steht, dann müsst ihr auch nicht mit mir ficken!

kreuzer: Der Rapper Cakes da Killa hat mal gesagt, dass er in Interviews nicht mehr über seine queere Identität sprechen will, weil er in erster Linie Rapper ist. Wo ist da die Grenze bei dir, zwischen Aufgreifen der Thematik und Reduzierung?

SIR MANTIS: Cakes da Killa kommt aus einem anderen Umfeld, aus einem anderen Land. Aber ich bin der einzige transmännliche Rapper in Deutschland. Ich bin nicht nur Rapper und Produzent, ich bin auch trans Aktivist, und wenn ich mir das irgendwann anders überlegen und nicht mehr Aktivist sein will, dann fände ich es supernervig und beschissen. Aber gerade sehe ich mich als einziger trans Mann im Deutschrap in der Verantwortungsposition, ganz viel politische Arbeit zu machen, damit ich nicht der einzige bleibe.

kreuzer: Sehen Sie Ihr bald erscheinendes Album als aktivistisches Produkt?

SIR MANTIS: Jein. Was ich in meiner Musik nicht mache, ist, Informationswerte zu vermitteln oder zu begründen, warum etwas sexistisch oder transfeindlich ist. Du schaffst es in einem Part mit 16 Zeilen nicht, eine ganze Gesellschaftsanalyse zu verpacken. Mit solchen Analysen moderiere ich live aber meine Songs gerne an oder ab. Was meine Musik soll, ist zum Beispiel: Wenn du gerade einen transfeindlichen Übergriff hattest und du bist richtig scheiße drauf, kannst du »der Florist« anmachen und das vielleicht verarbeiten. Oder Frauen, die gerade den Kommentar »für eine Frau nicht schlecht« gehört haben, können diesen Track anklicken und wütend sein. Das ist die Funktion der Musik, sie soll unterhalten und auffangen. Das ist der Unterscheid zu meiner ersten EP, die war wenig emotional und sehr analytisch und das hat mir keinen Spaß mehr gemacht, denn meine Gefühle müssen ja auch irgendwo hin.

kreuzer: Sie haben unter dem Namen Jennifer Gegenläufer schon Hunderte Konzerte gespielt. Hat da auch auf der Bühne eine Neuerfindung stattgefunden?

SIR MANTIS: Als ich als Jennifer Gegenläufer aufgetreten bin, hatte ich immer das Gefühl, dass ich keinen Zugang zu mir finde. Ich habe immer versucht, sie als Kunstfigur zu sehen. Aber für eine Kunstfigur hatte sie gleichzeitig zu viel und zu wenig mit mir selber zu tun. Und jetzt, als Sir Mantis, bin das alles ich, egal ob das Battle-Rap, ein Satire-Text oder ein sehr ernstes Lied ist. Das sind meine Facetten als Person. Das bin ich, wenn ich in der Straßenbahn irgendein Arschloch disse, wenn ich meine Freunde beim Saufabend treffe oder wenn ich zu Hause meine Kinderfotos anschaue.

Dieser Text erschien zuerst in der kreuzer-Ausgabe 06/19. 

BIOGRAFIE
Geboren irgendwo in der niedersächsischen Pampa zwischen Hannover und Braunschweig, war Sir Mantis schon früh klar, dass sein Herz der urbanen Kultur Hiphop gehört. Es verschlägt ihn zuerst nach Braunschweig und schließlich nach Leipzig. Unterwegs lernt er die Rapperin und Aktivistin Sookee kennen, die ihn fördert und mit auf Tour nimmt. Sir Mantis spielte eine dreistellige Anzahl Konzerte unter dem Namen »Jennifer Gegenläufer«, bevor er endgültig realisierte, dass er keine Frau ist.

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