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Kontrolleur würgt Fahrgast nach Kontrolle

Der LVB-Mitarbeiter ließ mehrere Minuten nicht von dem Opfer ab

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Am Donnerstag eskalierte eine Kontrolle in der Straßenbahn. Zufällig waren zwei kreuzer-Redakteure anwesend und filmten den Vorgang.

Am Donnerstagabend wurden die kreuzer-Mitarbeiter Anna Hoffmeister und Michael Kees Zeugen eines Übergriffs von Kontrolleuren der Leipziger Verkehsbetrieben (LVB) gegenüber einem jungen Mann. Der Vorfall ereignete sich in der Straßenbahn 7 an der Haltestelle Waldplatz am Stadion. Nach einer Kontrolle verließen sowohl Kontrolleure als auch das Opfer mit seiner Begleitung den Wagen. Als die Situation eskalierte drückte einer der Kontrolleure das Opfer zu Boden und hielt es fest.


Mehrere Minuten hatte er den am Boden liegenden Mann dann im Würgegriff.
Während dieser um Luft rang, redeten mehrere Passanten lautstark auf den Kontrolleur ein. Erst sein Kollege konnte ihn schließlich dazu bewegen, von dem Mann abzulassen. Kurze Zeit später traf die Polizei ein.

Auf Anfrage heißt es bei der LVB, der Fall sei registriert und würde untersucht. Einer der Kontrolleure habe sich nach dem Fall in ärztliche Behandlung begeben müssen. Man möchte aber die Ermittlungen der Polizei abwarten.

In der Ausgabe 5/18 berichtete der kreuzer über die Befugnisse von Ordnungshütern, die keine Polizisten sind: Einfaches Festhalten ist laut §127 StPO erlaubt, die Grenze ist bei einer ernsthaften Gesundheitsbeschädigung überschritten.

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40 Kommentare

  1. Jojo | 17. Juli 2020 | um 23:22 Uhr

    Schon mehrmals habe ich gesehen, wie die Kontrolleure in Sachsen (Straßenbahn und Bahn) ohne jeden Grund außerordentlich aggressiv werden. Es ist völlig unangebracht. Sie kommen mir manchmal wie blöde Nazis vor. (Es gibt auch bessere, aber die Verkehrkbetriebe/Bahne müssen da bessere Leitlinien durchsetzen.)

  2. W. Hauer | 18. Juli 2020 | um 00:08 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wieso wird dieser renitente Schwarzfahrer von Ihnen als „Opfer“ bezeichnet?

    Das Verhalten des Kontrolleurs war gg. einen derartigen Intensivtäter mehr als angemessen!
    Ich hätte, wenn ich von diesem Pack angegriffen würde, noch fester zugedrückt.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Wolf Hauer

  3. Manuel | 18. Juli 2020 | um 02:16 Uhr

    Ihr Mitarbeiter habt lieber ein Video gemacht und seid nicht eingeschritten.
    Euch sollte man verklagen wegen unterlassene Hilfeleistung.
    Schämt euch mal.
    Unglaublich

  4. Manuel | 18. Juli 2020 | um 02:35 Uhr

    Ihr Mitarbeiter habt lieber ein Video gemacht und seid nicht eingeschritten.
    Euch sollte man verklagen wegen unterlassene Hilfeleistung.
    Schämt euch mal.
    Unglaublich

  5. S.R. | 18. Juli 2020 | um 09:03 Uhr

    Ich habe schon mehrmals beobachtet, wie Kontrolleure von Schwarzfahrern angegriffen wurden, die sich dann auch noch als Opfer aufspielten. Ob es nun Ladendiebe oder Schwarzfahrer waren, am Ende zahlen wir alle dafür mit. Die „guten“ Menschen waren immer dem „Opfer“ zugeneigt aber wir brauchen keine Kontrolleure, wenn wir uns beklauen lassen wollen. Ach und Jonny Beetle, die Nazis, die Maoisten und die Stalinisten haben Menschen „weggetreten“, schon mal darüber nachgedacht? So gesehen gehören Sie dann wohl eher dahin und wir sollten gegen Sie auftreten. Ich kann Ihre Erregung verstehen, ich war auch mal so wie Sie, heute bin ich halt älter und anders. Alles hat seine Zeit und Jojo ist da wohl schon ein wenig weiter als Sie.

  6. Torsten Meier | 18. Juli 2020 | um 10:13 Uhr

    Kein Wunder. Das hat man von einer zunehmend asozialen Gesellschaft, in der sich Menschen die wenigstens noch den Anschein von öffentlicher Ordnung aufrecht erhalten sollen, jegliche Frechheit bieten lassen müssen. Respekt! haben muss man nur noch vor Minderheiten, aber nicht mehr vor denen, die die Gesellschaft an Funktionieren halten.Oder?

  7. Tessa | 18. Juli 2020 | um 11:05 Uhr

    Wieso REDEN 5 Passanten auf den Kontrolleur ein?
    Hilft man denn in so einer Situation nicht anders, anstatt die Kamera zu halten….🤔🤔🤔
    Kommt irgendwie etwas merkwürdig rüber,oder?

  8. Gabi | 18. Juli 2020 | um 11:54 Uhr

    Liebe Freunde der politischen Korrektheit,

    wir sehen kein Video , wir sehen nur einen Mann im schwitz Kasten. Wir wissen alle nicht was hier vorab geschehen ist. Für mich ist das ganz klar eine Vorverurteilung des Controllers . Die Presse schreibt und wir sollen glauben. Ne ne so läuft das nicht.
    Was hat der Junge Mann im Vorfeld getan das es zu dieser Auseinandersetzung gekommen ist? Wer ist hier Opfer und wer ist Täter….. Leute so geht das nicht !!!!!

  9. Gabi Hirnschal | 18. Juli 2020 | um 12:02 Uhr

    Liebe Freunde der politischen Korrektheit,

    wir sehen kein Video , wir sehen nur einen Mann im schwitz Kasten. Wir wissen alle nicht was hier vorab geschehen ist. Für mich ist das ganz klar eine Vorverurteilung des Controllers . Die Presse schreibt und wir sollen glauben. Ne ne so läuft das nicht.
    Was hat der Junge Mann im Vorfeld getan das es zu dieser Auseinandersetzung gekommen ist? Wer ist hier Opfer und wer ist Täter….. Leute so geht das nicht !!!!!

  10. George | 18. Juli 2020 | um 12:21 Uhr

    Wieso haut niemand den Mitarbeiter weg? Er ist kein Polizist, ich hätte ihn mit Gewalt vom Schwarzfahrer notfalls entrissen. Das wäre in dem Fall erlaubt und bei nicht tun sogar unterlassene.

  11. Mario | 18. Juli 2020 | um 12:23 Uhr

    Ein Tritt in die Eier des „Kontrolleurs“ wäre gerechtfertigt gewesen …
    Mehrfach wurde gesagt, er solle aufhören – der Geschädigt hätte ggf. auch noch „Hilfe“ rufen können. Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen!
    Kontrolleure sind keine Polizisten oder Soldaten – und selbst wenn sie die selben „Rechte“ hätten, dürfen wir Bürger dagegen vorgehen, wenn Offensichtlich ist, dass es ein Unrecht ist! Steht sogar irgendwo so Sinngemäß im StGB drin.
    Ich laß aber auch, dass dieser „Kontrolleur“ fristlos gefeuert wurde! Jetzt kann er selber stempeln gehen. Gut so!

  12. GeorgeF | 18. Juli 2020 | um 12:27 Uhr

    W. Hauer | 18. Juli 2020 | um 00:08 Uhr kommentar liese kriege ich das Kotzen. Seine Aussage erinnert mich an einen Nazi, nur weil man keinen Fahrschein hat, heißt es nicht dass man ihn körperlich Angreifen darf. Das hier Stellt eine Körperverletzung dar und die Situation rechtfertigt diese nicht, da keine Notwehr bestand.

    Das wäre wie Man sollte Sie nächste mal Würgen wenn Sie falsch mit dem Auto falsch parken oder ohne Parkschein.

    Das Pack sind Sie HAuer

  13. Elke | 18. Juli 2020 | um 12:59 Uhr

    Ein nicht bezahltes Ticket steht in keinem Verhältnis zu einem Würgegriff. Nichts rechtfertigt ein solches Vorgehen! Es ist einfach eine Straftat gegen Leib und Leben! Und hier sieht man es wieder, gerade die, die solche Tätigkeiten auswählen und ein besonderes Verhältnis zu Macht/Ohnmacht-Situationen haben (jemanden konrtollieren und ggf. bestrafen) sollten gut ausgebildet werden nach verbindlichen Richtlinien.

    Wolf Hauer: „Renitent“ war hier eindeutig der Kontrolleur und Ihre Aussage ist es ebenfalls. Ihre Haltung und Ihr Aufruf zur Gewalt ist erschreckend!

  14. Thomas | 18. Juli 2020 | um 13:30 Uhr

    2 Redakteure waren also anwesend und filmten den Vorfall. Geht guter Journalismus jetzt also soweit, das man als lieber filmt für die Story, als einem in Not befindlichen Menschen zu helfen?
    Vor allem, einer filmt, was macht der andere Redakteur??? Zuschauen???

    Sicherlich hat der Kontrolleur in der Situation versagt, sicherlich auch nicht angemessen reagiert. Aber sich in Ihrem Beitrag alleinig auf den Kontrolleur zu stürzen, damit verteidigen Sie den Schwarzfahrer. Wie es zu der Eskalation kam, dazu lese ich bei Ihnen auch nichts, obwohl doch Ihre Redakteure alles miterlebten?

    Einseitige Berichterstattung, die einen gewissen Unmut gegenüber den Kontrolleuren schürt würde ich das nennen. Und ehrlich gesagt, Ihre beiden Redakteure gehören wegen unterlassener Hilfeleistung verklagt. Denn das Ihnen die Story wichtiger ist als die Gesundheit und eventuell auch das Leben das Mannes, das zeigt Ihr Video mehr als eindeutig. Und dafür sollte sich Ihr ganzes Magazin, inklusive der verantwortlichen Leitung, mehr als nur schämen. Das hat mit Journalismus und Berichterstattung nichts mehr zu tun, das ist einfach nur Sensationsgier.

  15. C. Boerner | 18. Juli 2020 | um 13:43 Uhr

    Guten Tag,

    einige der Kommentare sind äußerst verstörend und werfen zu Recht ein sehr schlechtes Licht auf uns Deutsche. Von Intensivtätern und Pack zu fabulieren um damit übermäßige Gewaltanwendung zu legitimieren ist unverschämt und anmaßend (gelinde ausgedrückt!). Schwarzfahren ist keine schwerwigende Strafttat! Das „Festhalten“ ist zwar nach dem Gesetz legitim oder ein Würgegriff wie er in diesem Fall angewndet wurde ist unverhältnismäßig und durchaus strafbar. Folglich ist es gut, dass sich hier Zeugen eingemischt haben und zur Beweissicherung beigetragen haben, denn andere legale Möglichkeiten hatten sie in dieser Situation nicht. Generell sollen Mitarbeiter der Fahrgastbetriebe souveräner handeln, das setzt aber entsprechende mentale und rechtliche Qualifikationen voraus. Vielen Dank an Ihre zwei Kollegen die das Video gemacht haben, sie haben richtig gehandelt.
    Mit besten Grüßen
    C. Boerner

  16. Stefan | 18. Juli 2020 | um 16:06 Uhr

    Wir wissen nicht, was ist davor vorgefallen. Das Ganze sieht für mich nach einem George Floyd Reenactment aus, d.h. die Zuschauer, wohl zufällig noch zwei Kreuzer-Mitarbeiter, sahen sich in die Situation versetzt den vermeintlich nächsten Totschlag zu verhindern.

    Tatsache kann das Ganze sehr gut vom erwähnten §127 StPO abgedeckt sein. Interessant auch, dass Anzeige wegen des Diebstahls eines Fahrausweiskontrollgerätes erstattet wurde.

    Wenn mein Vorkommentar C. Boerner sich über die gewaltaffinen Kommentare mokiert, derer die das Handeln gutheißen, dabei aber die ausblendet welche den direkten Tritt gegen den Kopf des LVB-Mitarbeiter fordern ausblendet. Dann zeigt das, wieviel Ideologie hier im Spiel ist.

  17. Jacques Beauregard | 18. Juli 2020 | um 16:37 Uhr

    In diesem Fall ist es m. E. n. zwingend notwendig diesen „Kontrolleur“ an der
    Fortführung seiner Straftat zu hindern. Die Umstehenden die da nur quatschen, sind genau jene Leute die zuschauen wie jemand ermordet wird, und sie gehören wg. Unterlassener Hilfeleistung verknackt.

    D. h. nicht dass ich Schwarzfahren toleriere, jedoch bei dem Verhalten dieses
    m. E. n. kriminellen Kontrolleurs gibt es nur eine Maßnahme:

    1. Klare Ansage den Würgegriff SOFORT zu beenden, mit Hinweis darauf, dass sonst eine körperliche Maßnahme erfolgt.
    2. Ist er nach ca. 10 Sek. dem nicht nachgekommen – voll in die Fresse! (Egal ob Fuß oder Faust)

    Ich hätte es getan!!! Aber ihr schaut lieber zu und filmt wie ein Mensch in Lebensgefahr gebracht wird – meine Verachtung ist euch gewiss!

    J.B.

  18. Enrico S | 18. Juli 2020 | um 18:31 Uhr

    Was soll denn diese Aufregung, man sieht ganz klar auf dem Video dass garkeine Krafteinwirkung stattfindet. Als ob ein Mann dadurch ersticken könnte, Schwachsinn!
    Das ist absolut angemessen um jemanden festzusetzen.
    Kein Türsteher oder Sicherheitskraft würde es anders machen um auf das Eintreffen der Polizei zu warten.

    Wenn es hier unterlassene Hilfeleistung gab dann ja wohl dass die Passanten nicht die Freundin, oder wer auch immer das war, abgewehrt haben. Der Kontrolleur hätte gegen das eingreifen von aufgebrachten Passanten abgeschirmt werden müssen, bis die Polizei eintrifft.

  19. Dieter Grajewski | 18. Juli 2020 | um 19:02 Uhr

    Wo sind funktionierende Fahrkartenautomaten?
    Wo sind MitarbeiterInnen, die Fahrkarten verkaufen?
    Wo sind funktionierende Entwerter?
    Wo sind funktionierende Farbbänder?
    Wo sind Automaten, die Bargeld und/oder Geldscheine annehmen?
    Wo sind MitarbeiterInnen, die ausländischen Gästen den Tarifdschungel in Deutschland erklären in Nordrhein-Westfalen Kurzstrecke, Preisstufe A, B.C D 5 mit Hund ohne Hund ab mit Fahrrad am Wochenende usw. Keiner steigt da mehr?
    Wer aber immer mit fährt sind 2-4 Kontrolleure, die nie Fehler machen, die keine Ausreden! gelten lassen.
    Wo sind unabhängige Menschen aus unserer Mitte der Gesellschaft, die solche Vorgänge bewerten können?
    Bitte nicht formulieren renitent usw…..
    Darf man keine Fehler machen-Wird man dann erwürgt?
    Ich bin gespannt auf Eure kritischen Reaktionen
    Vielfahrer des ÖPNV und kein bewußter Schwarzfahrer und Leidensgenosse mit dem Australier aus der Schwebebahnstadt
    Ich hoffe es geht Ihnen gesundheitlich wieder gut .
    Ich lade Sie zu einer Schwebebahnfahrt in Wuppertal ein.
    Dieter Grajewski

  20. Leo der Brave | 18. Juli 2020 | um 20:06 Uhr

    Lieber Herr Hauer,
    ich bin 36J., 180 cm, Vollbart und stark beharrt.
    Tagsüber fahre ich schwarz in der Straßenbahn, Abends
    suche ich nach starken Wölfen, die fest und noch fester zudrücken.
    Wenn du mich stark drücken willst, bitte schreib mal zurück (Idioten und Nazi werden auch azeptiert).
    Mit herzlichen Grüßen, fühl dich gedrückt!
    Leo der Brave

  21. Torsten Meier | 18. Juli 2020 | um 20:24 Uhr

    Wenn ich LVB Fahrkartenkontrolleur wäre, würde ich zukünftig allen Schwarzfahrern, welche auch nicht freiwillig ihre Personalien angeben möchten eine „Gute Reise“ wünschen…

  22. C. Boerner | 18. Juli 2020 | um 20:27 Uhr

    Es ist sehr schade das einige der Kommentierenden die hier zur Anwendung gebrachte Gewalt gutheißen und unterschwellig revanchistisches Gedankengut verbreiten. Einer dieser Kommentierenden behauptete, es sei ein Tritt gegen den Kopf des der Körperverletzung beschluldigten Kontrolleurs ausgeführt worden. Leider ist weder im Polizeibericht noch in allen anderen verfügbaren Informationen ein Beleg für diese Behauptung zu finden. Sollte der Betreffende diesen Kommentar lesen, wäre es hilfreich diese bisher nicht belegte Aussage zu erklären, d.h. wer hat wen, wann, wie und warum getreten und welche Zeugen gibt es. Ferner ist es für einen Mitarbeiter eines Dienstleistungsunternehmens, einer auch von Touristen branchenweise lebenden Stadt mit einer großen Kultur und Geschichte, ein gelinde gesagt schlechtes Bild, jetzt besonders in Australien und Island.
    Ein derartiges Vorgehen ist nicht souverän und nicht entschuldbar!

  23. P.G. | 18. Juli 2020 | um 21:23 Uhr

    Lieber kreuzer, herzlichen Glückwunsch zur Neuprofilierung als Boulevardblatt! Oder arbeiten Sie den Journaillien ganz Deutschlands mittlerweile die redaktionellen Inhalte zu? Denn mittlerweile plappert jedes Käseblatt die Meldung nach. Da wird ein Video ohne Zusammenhang (Wie ist es überhaupt zur Situation gekommen?) ins Netz geballert. Dazu noch garniert mit der Überschrift „Kontrolleur WÜRGT Fahrgast nach Kontrolle“, obwohl hier niemand würgt (dann wäre nach „mehreren Minuten“ das Licht aus gewesen, inklusive blau-rotem Teint). Ich sehe hier eine simple Sicherungstechnik, von denen ich selbst im Aikido „brutalere“ gelernt habe. Auch die StPO erlaubt dies. Vielleicht ist der Schwarzfahrer vorher handgreiflich geworden? Aber nein, lieber nimmt man alles, was das Sommerloch füllt. Da darf’s auch im kreuzer mal tendenziös zugehen. Schade – bisher hatte ich eine hohe Meinung von eurem Blatt.

  24. Holger K. | 18. Juli 2020 | um 22:35 Uhr

    Was passiert mit dem Schwarzfahrer? Welche Konsequenz hat es, ohne Ticket zu fahren und die Leistung der LVB zu nutzen?

    Sich unerhört nicht ausweisen zu wollen, ist schon gesellschaftlich akzeptiert?

    Wenn das so ist, können wir nun alle besser ohne Ticket fahren?
    Man könnte sich die Ausgaben für Tickets sparen.

    Eigentlich verlockend. Und du böser böser Kontrollör! Der arme Schwarzfahrer.

    Es fehlt grundsätzlich Konsequenz bei Nichteinhaltung von üblichen Verhaltensweisen, das betrifft nicht den LVB-Angestellten, sondern die Straftat, eine Leistung ohne Bezahlung haben zu wollen. Bitte Kreuzer um Berichte! Warum nur einseitig, weshalb keine Info über den Schwarzfahrer?

  25. Stephan Djacenko | 19. Juli 2020 | um 00:04 Uhr

    Es fehlt der erste Teil der Geschichte, nein, nicht der erste, der zweite. Ws geschah zwischen der Kontrolle und dem inakzeptablen Würgegriff. Das müssen die Redakteure wissen, das verschweigen sie. Das ist nicht korrekt, das ist kein guter Journalismus. Das macht die Berichterstattung tendenziös. Es fehlt eine Beschreibung desen, was geschehen ist oder aber eine Erklärung, weshalb es nicht beschrieben wird.
    Mich erschrecken einige der Kommentare. Sie sind gewaltverherrlichend. Trump lässt grüßen.

  26. H.A.Kühne | 19. Juli 2020 | um 02:24 Uhr

    Die Bilder erinnern an die USA, ich habe im Oklahoma farbige Verwandte, somit ist mir das näher als anderen. Jemand die Luft abdrücken ist einfach nur versuchter Mord. Nicht das ich Sympati für Schwarzfahrer hätte, aber Verhältnismäßigkeit der Mittel muß einfach sein. Lynchjustitz hat da keinen Raum. Ich sehe darin auch ein Versagen des Rechtsstaat wenn solche und andere brutale Verhaltensweisen zunehmen, genauso wie das Gaffen und Filmen bei Unfällen etc. samt Behinderung von Rettungskräften. Verrohung ist nun für mich ein Internationales Problem geworden.

    Und allen die brüllen „ich hätte es andern gemacht und eingegriffen“ sei gesagt erst mal selber nicht nur die große Klappe, wenn man in der Situation steckt – auch als Zeuge reagiert man erst mal irrational weil man unte einem gewissen Schock steht.

    GlückAuf

  27. Andreas | 19. Juli 2020 | um 12:50 Uhr

    Schwarzfahren ist eben kein Kavaliersdelikt.Wer sich der Kontrolle entziehen will muss die Konsequenzen tragen.Der Täter wird hier zum Opfer gemacht ,wie peinlich.Was wäre wenn diese Person ein Kinderschänder gewesen wäre ?Dann wäre Würgegriff i.O. und die Welt bunt….Ausserdem sollte man den Menschen ,der das Video „gedreht“ hat ,nicht wegen unterlassener Hilfeleistung anzeigen.Ich finde solche Typen einfach nur pervers.
    Mich würde es nicht wundern wenn das „Opfer“ als Entschädigung eine LVB Jahreskarte bekommt.Dann lacht ein Schwarzfahrer einmal mehr wieder die dummen zahlenden Fahrgäste aus. Respekt an den Kontrolleur , gibt auch welche die lassen sie einfach rennen….

  28. S.R. | 23. Juli 2020 | um 10:01 Uhr

    Nirgends in der Welt wird man für ein Lächeln von A nach B befördert. Das berühmte Kommunikationsproblem kann es also nicht gewesen sein, das hat man auch schon bei Vergewaltigungen immer mal angeführt. Auch da ist es weltweit üblich einvernehmlich zu handeln, sich also an die Gepflogenheiten zu halten.
    Hallo Alexander L., müsste es nicht setzen 6 heißen? Setzt dich wieder hin. Die LVB ist ein Drecksverein? Klar Alexander, setz dich schon hin.
    Hallo P.G., Christian, Torsten Meier, babe, Gabi, Stefan, Georg, Enrico S., ich bin ganz ihrer Meinung.
    Das mit dem Fahrkartenverkauf ist allerdings wirklich sehr kompliziert und ich bin dadurch schon oft zum Langstreckenfußgänger geworden.
    Irgendwo in den Kommentaren stand etwas über Pädophile, das fand ich einen guten Hinweis. Was lassen wir zu und was nicht? Hätte der Kontrolleur einen Päderasten im Schwitzkasten gehabt, dann … Ne so sicher wäre ich mir bei den Gutmenschen dann auch wieder nicht. Man hat es u.a. in Berlin gesehen.
    Klare Antwort, was geregelt ist, muss nach dieser Regel gehandhabt werden. Die Regel kennt also nie eine Ausnahme. Halt, der OB Jung kennt Regeln mit Ausnahmen und hat sich wieder auf die Seite derer gestellt, die glauben über dem Gesetz zu stehen und die werden nun noch von Gewaltphantasten unterstützt. Das erinnert mich doch sehr an seinen Wahlkampf, wo er mit der Antifa und der interventionistischen Linken leider erfolgreich versucht hat seinen Posten zu retten. Kann sein das es dort wo er herkommt so Brauch ist, Leipzig war aber berühmt geworden durch sein friedliche Revolution! Herr Jung – auch in der LVZ einfach mal den Mund halten, das hier ist Sache von Juristen und Sie sprechen in keinem Fall das Urteile – ist das klar?- Gott zum Gruß.

  29. Dieter Grajewski | 26. Juli 2020 | um 19:25 Uhr

    Liebe Mitleserinen,

    für mich war es bisher unbekannt, dass die Verkehrsbetriebe wie auch LVB einen FAhrgastbeirat haben (siehe Internehtseite). Das Gremium tagt am 10.09.2020 wieder . Ich hoffe, dass die MitgliederInnen dieses Thema auf die Tagesordnung setzen.
    Herzliche Grüße aus der Schwebebahnstadt
    Dieter

  30. Durendal | 29. Juli 2020 | um 23:38 Uhr

    Wie es klingt, hat nur einer der Kontrolleure sich in ärztliche Behandlung begeben müssen.

    Der betrügerische Schwarzfahrer ist ohne Blessuren davongekommen.

    Der Bürgermeister sollte den beiden Ordnungskräften einen Orden für couragiertes Verhalten in der Verbrechensbekämfung verleihen.

    Wenn der Fahrgast nicht zahlen kann, dann muß er laufen.
    Eine Notsituation wurde nicht festgestellt.
    Ich denke es lag hier weniger am nicht zahlen können, denn am Willen des Diebes, der sich hier eine Dienstleistung erschleichen wollte.
    Ernsthafte Kosequenzen für seine Missetaten hatte er wohl vorher noch nie erlebt.

    Der Aufruf zur Gewalt und deren Verherrlichung gegen Sicherheitskräfte in den Kommentaren stimmt mich traurig und ist vielleicht selbst schon strafrelevant.

  31. muttis bester | 30. Juli 2020 | um 09:36 Uhr

    …ganz klare Sache von unverhältnismäßiger Gewalt !- und an die klugen Köpfe die da jetzt den linken am Boden sehen und aus Ihrer Weltsicht ein politikum aus einer missglückten Fahrscheinkontrolle machen wollen , da sieht man nur welcher Natur ihr seid- da kann ich nur sagen- Nie wieder Faschissmuss !!!…und Gott sei Dank haben wir den zweiten Weltkrieg verloren und Gott sei Dank kommt so ein unterbelichtetes Pack Nie wieder an die Macht !!!

  32. me myself and I | 30. Juli 2020 | um 10:23 Uhr

    Unfassbar, dass in dieser Kommentarspalte tatsächlich die Unantastbarkeit des Lebens, gegen ein eventuelles Ordnungsvergehen aufgewogen wird. Selbst wenn der Mann, der am Boden gewürgt wird (ja das Opfer der Gewalttat), davor die komplette Bahn ausgeraubt, oder den Kontrolleur angegriffen hätte, sollte niemals zur Debatte stehen ob er in keuchender, hilfloser und um sein Leben bangendeweise Angst davor haben muss, den morgigen Tag nicht zu erleben.
    Die Würde des Menschen ist unantastbar, nicht nur die Würde des straffreien Menschen oder desjenigen, der den Steuerzahler nichts kostet und ihm ganz gut in den Kram passt!

    #hecantbreath

  33. S.R. | 11. August 2020 | um 00:23 Uhr

    Hier „Muttis Bester“ was das“ Unterbelichtete Pack“ so alles anbieten für Touristen.
    Gib mal in die Suche ein „Leipzig Card“.
    Da steht:
    „Mit der Leipzig Card genießen Sie freie Fahrt auf allen Linien der Tarifzone 110 des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes:

    Straßenbahnlinien
    Buslinien
    S-Bahn-Linien
    Nahverkehrszüge (RE, RB, MRB)“

    Darüber hinaus gibt es noch 9 weiter interessante Preisvorteile, die man gar nicht alle in Anspruch nehmen kann. Tageskarte 12,40 €, 3 Tageskarte 24,90 €.
    Wem das noch zu teuer ist, sollte daheim bleiben.
    Da ergibt das Schwarzfahren (eine Straftat) einfach keinen Sinn mehr. Meinst du nicht?
    Red mal mit Mutti drüber.