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Vergabe neuer Impftermine

Das Deutsche Rote Kreuz bietet Tausende neue Erstimpfungen an

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Zwischen 7. und 17. Mai haben Menschen aus Sachsen die Möglichkeit, neue Impftermine zu buchen. Bereits Anfang dieser Woche hatte das Deutsche Rote Kreuz kurzfristig freie Plätze vergeben. In den kommenden Wochen sollen jeweils montags, mittwochs und freitags neue Termine buchbar sein.

Das Deutsche Rote Kreuz Sachsen (DRK) bietet ab sofort zusätzliche Impftermine an. Bereits am 3. Mai kündigte die Organisation auf der Plattform Twitter an, dass am Abend kurzfristig 3800 zusätzliche Impftermine in Sachsen zur Verfügung gestellt würden. »Wenn genügend Impfstoff da ist, können wir auch mehr anbieten«, kommentiert eine Sprecherin des DRK die Aktion. Das Resultat: Bereits nach einer viertel Stunde waren alle freien Termine vergeben.

Später wurde ebenfalls über Twitter bekannt gegeben, dass weitere Impftermine am 5. Mai freigegeben werden. Doch hier scheint der Informationsfluss innerhalb der Organisation nicht rund zu laufen. Die Meldung sei keine »offizielle Mitteilung« gewesen, heißt es vom DRK.

Tatsächlich werden nämlich beginnend ab 7. Mai bis 17. Mai montags, mittwochs und freitags neue Termine eingestellt, wie die Sprecherin des DRK erklärte. Möglich ist dies über die Hotline als auch die Website.

Auch für die DRK-Mitarbeiterin sei die Arbeit nicht immer einfach. »Der Frustrationsgrad ist groß«, sowohl bei den Kolleginnen und Kollegen als auch bei denjenigen, die einen Impftermin haben wollen. Grund dafür sei die unübersichtliche Informationslage.

Daran hat auch die Landesregierung ihren Anteil. Sozialministerin Petra Köpping hatte noch Ende April angekündigt, bald mit der Schließung der Impfzentren beginnen zu wollen. Dann wären ausschließlich Hausärztinnen und Hausärzte für die Impfstoffvergabe zuständig gewesen. Diese Idee ist nun vom Tisch. Bis zum 31. Juli sollen die Impfzentren vorerst in Betrieb bleiben.

Das Deutsche Rote Kreuz hatte die Äußerungen der Sozialministerin kritisiert. Die große Nachfrage sei »der Grund, warum wir sagen, dass eine jetzige Auflösung der Impfzentren zu früh wäre«, teilte deren Sprecherin mit. Die aktuelle Entscheidung der Landesregierung bezeichnete sie als »Licht am Horizont«.

Täglich werden in Sachsen rund 15.000 bis 18.000 Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt. Dabei ist der Bedarf deutlich größer: »Das tägliche Leid, das wir da am Telefon ertragen müssen und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Impfzentren« sei belastend, teilt die Sprecherin des DRK mit. »Wir hätten gerne, dass Menschen voll versorgt werden können mit Impfstoff.«

Weitere Informationen zu den Impfterminen: https://drksachsen.de/impfzentren.html

Auf dieser Webseite können Sie jederzeit einsehen, ob es derzeit offene Impftermine in den 13 sächischen Impfzentren gibt: http://www.countee.ch/app/de/counter/impfee/_iz_sachsen

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Dein Kommentar

3 Kommentare

  1. Susanne Müller | 6. Mai 2021 | um 16:54 Uhr

    Es ist wirklich wunderbar wie das DRK-Sachsen die Impftermine im Griff hat. Wenn man einen Zugang zur Prioritätengruppe findet und sich mit etwas Glück im richtigen Moment anmelden kann, geht die Terminvergabe und Impfung recht schnell. Sie ist vorbildlich organisiert. Herzlichen Dank dafür!

    Über die DRK-Sachsen Webseite finden sie immer aktuelle Informationen. Super gut gemacht!

  2. Evelyn | 19. Mai 2021 | um 16:26 Uhr

    Termine in Leipzig fúrs Impfen. Ist das letzte. Ich versuche stándig einen Termin zu bekommen. Ich sehe keine Termine online😠Da ist immer 0. Egal welsche Zeit oder Stunde einfach nixs..Wo sind die ganzen Termine? Einfach nur sauer…

  3. K.Sloan | 23. Mai 2021 | um 14:16 Uhr

    Seit Wochen versuche ich einen Corona Schutzimpftermin zu bekommen. Die Vorgangserkennung habe ich aber das war es auch schon. Ob tagsüber, Nachts oder sehr, sehr früh am Morgen, es ist kein Termin zu bekommen. Mein Mann 71 und ich 68 finden einfach keine Worte für so eine Organisation. Typisch für dieses Land, regiert von unfähigen Leuten. Wir sind einfach nur sauer wie mit uns umgegangen wird. Leider ganz viele andere Impfwillige Ü 60, denen es genauso ergeht. Armes Deutschland!!!