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Kultur

»Kunst ist ein Raum von
Zeugenschaft«

Die Fotografin Anna Perepechai über den Krieg in der Ukraine, ihre künstlerische Arbeit dazu und wie sie Kraft tankt

  »Kunst ist ein Raum von
Zeugenschaft« | Die Fotografin Anna Perepechai über den Krieg in der Ukraine, ihre künstlerische Arbeit dazu und  wie sie Kraft tankt  Foto: Christiane Gundlach

Anna Perepechai kommt in die kreuzer-Redaktion, in den nächsten Tagen stehen Gespräche zu ihrer Einzelausstellung im Kunstraum D21 sowie im Museum der bildenden Künste zum Kunstpreis MdbK [jetzt] zu Positionen junger Kunst in Mitteldeutschland an. In beiden Ausstellungen zeigt sie Arbeiten aus ihrer Werkgruppe »Tears of Things«, die sich mit dem Krieg in der Ukraine auseinandersetzt.

Wir haben uns in der vom Óstov-Kollektiv organisierten Ausstellung »Sensing Places – Placing Senses« kennengelernt, die im August 2022 in der Leipziger ODP-Galerie die Auswirkungen des Krieges auf die künstlerische Produktion zeigte. Dreieinhalb Jahre später herrscht immer noch Krieg …

Ich erinnere mich, dass ich damals gerade aus der Ukraine zurückgekehrt war. Es war Hochsommer, und dennoch kamen viele interessierte Besucherinnen und Besucher. In dieser Gleichzeitigkeit von Hitze, Erschöpfung und Aufmerksamkeit lag für mich etwas sehr Genaues über dieser Zeit: ein Versuch, hinzusehen, obwohl alles drängte, wegzuschauen.

Fast vier Jahre nach Beginn der russischen Großinvasion erscheint die damalige Zeit zugleich nah und weit entfernt. Im Februar 2023 zeigte der kreuzer auf seinem Cover ein Foto meiner Schwester, die ihr Baby während eines Blackouts stillte. Inzwischen stillt sie ihre jüngste Tochter – wieder in unserer Küche, im Dunkeln, mit einer Stirnlampe auf dem Kopf. Die Zeit ist vergangen – aber die Bedingungen, unter denen das Leben in der Ukraine stattfindet, haben sich kaum verändert.


Was machen Sie aktuell? Sind Sie noch im Óstov-Kollektiv aktiv?

Ich habe im Sommer mein Diplom an der HGB abgeschlossen und arbeite seither als freiberufliche Künstlerin. In den kommenden Monaten stehen mehrere Ausstellungen an, und im Sommer habe ich meinen ersten Lehrauftrag an der Universität Erfurt. Gleichzeitig bin ich weiterhin als Mitglied und Fotografin im Freundeskreis der Ukraine in Leipzig aktiv, dokumentiere Demonstrationen und engagiere mich ehrenamtlich. Dabei gehe ich bewusster mit meinen eigenen Kräften um, versuche, auf meine physische und mentale Gesundheit zu achten. Aus dem Kollektiv bin ich Ende 2023 ausgetreten; seitdem gehen wir getrennte Wege.


Sie leben seit 2014 in Deutschland, sind aber immer wieder auch in der Ukraine, richtig?

Gerade in den ersten Monaten nach Beginn der Großinvasion hatte ich den starken Impuls, mein Studium abzubrechen und in die Ukraine zurückzukehren, um bei meiner Familie und meinen Freundinnen und Freunden zu sein. Viele Migrantinnen und Migranten, die den Krieg aus der Ferne erleben, haben das Gefühl, wirkliche Solidarität sei nur vor Ort möglich: gemeinsam auszuhalten, zu trauern und zu kämpfen. Es brauchte Zeit, bis ich verstand, dass Verantwortung auch bedeutet, den eigenen Lebensort ernst zu nehmen und von dort aus zu handeln. Mein Sein erstreckte sich seit 2014 zwischen der Ukraine und Deutschland – das musste ich akzeptieren. Die Verbindungen zwischen Leipzig, Kyjiw und meiner Heimatstadt Borzna trugen meine Arbeit und auch mich selbst durch diese Zeit.


Möchten Sie wieder zurück?

Bevor ich 2014 als Freiwillige nach Deutschland kam, dachte ich, ich würde von hier aus durch Europa reisen und nach einem Jahr in die Ukraine zurückkehren. Es kam allerdings anders. Elf Jahre später kann ich sagen, dass ich fast jede Möglichkeit nutze, um zurück in meine Heimat zu fahren – oft, aber nie für lange. Ich weiß, dass ich eines Tages für eine längere Zeit zurückgehen werde, vielleicht mit einem offenen Ende, so wie auch meine Migration nach Deutschland ungeplant begann.


Was hat Sie abgehalten?

Im ersten Jahr in Deutschland begegnete ich Menschen, die meine fotografische Arbeit ernst nahmen und mich ermutigten, Kunst zu studieren. Die Aufnahme an der Bauhaus-Universität Weimar schien mir als herausforderndes Abenteuer. Ich ging diesen Weg mit dem Gedanken, es zunächst nur für eine begrenzte Zeit zu versuchen und jederzeit zurückkehren zu können. Erst später verstand ich, wie tief sich Migration in einen Menschen einschreibt und wie sehr sie Wahrnehmung, Sprache und Persönlichkeit prägt. Rückblickend verbinde ich meine Jahre in Deutschland mit den verschiedenen Phasen des Krieges in der Ukraine: Lebensereignisse, Ausstellungen und Begegnungen hier standen für mich immer auch in Beziehung zu Angriffen, Verlusten und politischen Zäsuren dort. Diese Gleichzeitigkeit von Ankommen und Bedrohtsein prägt mein Denken und meine künstlerische Arbeit bis heute.


Was war dabei für Sie besonders schlimm?

Fast vier Jahre nach Beginn der Großinvasion und bald zwölf Jahre nach der Revolution der Würde, der Annexion der Krym und dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine frage ich mich oft, ob das Schlimmste bereits geschehen ist – oder noch bevorsteht. Wir versuchen, Zeit in Jahrestage und Etappen zu gliedern, um sie fassbar zu machen. Doch für viele von uns dauert der Krieg ununterbrochen an. Er ist kein abgeschlossenes Ereignis, sondern eine fortdauernde Realität, die sich in den Alltag, in die Körper, in die Erinnerungen und in die Kunst eingeschrieben hat. Und jeden Tag geschieht erneut Gewalt, die zugleich erschüttert und abstumpft – eine permanente Erfahrung von Bedrohung und Erschöpfung.


Wie sind Sie damit in Ihrer Diplomarbeit umgegangen?

Die Grundlage meines Diploms bildeten Texte, die ich Anfang 2022 zu schreiben begonnen hatte: persönliche Erinnerungen und Reflexionen, poetische Notizen, aber auch politische Gedanken. Ich reiste immer wieder in die Ukraine und verarbeitete Momente und Situationen, die ich dort erlebte oder erinnerte, künstlerisch – teils dokumentarisch, teils experimentell. Dieser Prozess war meine erste intensive Auseinandersetzung mit mir selbst als Migrantin. Viele Jahre im Ausland hatten meinen Blick geprägt, und doch richtete er sich immer wieder auf das, was ich als Zuhause verstand. Am Ende arbeitete ich mit visuellen, textlichen und materiellen Prozessen, um aus einer migrantischen Perspektive über Krieg, Verlust und Widerstand zu sprechen. Die Vielfalt der Themen und Medien verlangte nach einem übergeordneten Begriff. Diesen fand ich 2022 eher zufällig in einem Podcast, den ich auf der Busfahrt von Kyjiw nach Leipzig hörte: »Tears of Things«. In diesem Moment hatte ich das Gefühl, diese »Tränen der Dinge« mit mir nach Leipzig zu tragen.


Wie meinen Sie das?

Meine Familie lebt im Norden der Ukraine, nahe der Grenze zu Belarus und ­Russland. Unsere Siedlung war vom 25. Februar bis zum 30. März 2022 unter russischer Besatzung. Erst Ende Mai konnte ich dorthin fahren. Für diese Jahreszeit war es ungewöhnlich kalt, und in der Luft lag die Angst, dass die russischen Truppen zurückkehren könnten – noch wütender, noch brutaler. Aus dieser Verlustangst heraus begann ich, das Archiv meiner Familie zusammenzutragen. Ich suchte bei Verwandten nach Fotografien, Briefen und Gegenständen und packte alles, was zugänglich war, in zwei Koffer, die ich nach Leipzig mitnahm. Vieles war bereits verloren, und zugleich war mir bewusst, dass es ein Privileg war, überhaupt noch ein Archiv sichern zu können – viele Menschen, die unter Lebensgefahr fliehen mussten, hatten diese Möglichkeit nicht. Auf der Rückreise hörte ich in dem Podcast den Begriff Tears of Things, während diese beiden Koffer bei mir waren. Erst später verstand ich die Bedeutung dieser Handlung: als eine Form materieller Zeugenschaft, von Fürsorge und Widerstand gegen das Verschwinden. Und noch später wurde mir klar, dass auch die Arbeiten, die nicht physisch in diese Koffer passten, zu dem biografischen und künstlerischen Zusammenhang gehörten, den ich heute als Werkkomplex »Tears of Things« bezeichne. Der Titel verweist auf die lateinische Wendung sunt lacrimae rerum – auf die Vorstellung, dass Dinge und Orte selbst von Trauer und Geschichte durchzogen sind. Solange wir mit dem Krieg und seinen Folgen leben, werden diese »Tränen der Dinge« weiter existieren. Deshalb weiß ich bis heute nicht, wann und wie dieses Projekt abgeschlossen sein wird.


Was bedeutet dieser Krieg für Ihre oder die Kunst?

Ich suche keinen Abschluss, weil er vom Hier und Jetzt ablenken würde. Kunst verstehe ich als eine Form fließender Erinnerungsarbeit und als Kommunikation – als Widerstand gegen das, was außerhalb des eigenen physischen Körpers geschieht und sich dennoch in ihn einschreibt. Die sowjetische Besatzung der Ukraine hatte sich langfristig und transgenerational eingeschrieben; ich spüre sie in mir, in Haltungen, in alltäglichen Gesten. So schreibt sich nun auch der aktuelle Krieg in uns ein – vielleicht noch nicht immer bewusst, aber bereits wirksam. Weltweit werden weiterhin Kriegsverbrechen begangen – nicht nur in der Ukraine. Diese Gewalt darf weder verdrängt noch normalisiert werden, und sie verlangt nach Solidarität über ­nationale Grenzen hinweg. Dass Kyjiw und große Teile des Landes bei minus zwanzig Grad im Blackout versinken und Menschen gezwungen sind, in der Dunkelheit weiter zu funktionieren, steht exemplarisch für diese globale Gegenwart von Krieg und Entmenschlichung. Diese Erfahrungen schreiben sich auch in die Kunst ein, denn sie reagiert auf Geschichte, auf Gewalt und auf Kriegsverbrechen, solange imperiale Strukturen fortbestehen. In einem kolonialen Vernichtungskrieg ist Neutralität eine Parteinahme für den Aggressor. Es bleibt noch sehr viel zu erinnern, zu benennen und zu verarbeiten – auch und gerade künstlerisch.


Ist das Interesse an der Ukraine gesunken?

Teilweise. Ich habe den Eindruck, dass der Krieg in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend auf abstrakte geopolitische Schlagzeilen reduziert wird – auf Verhandlungen, Machtverschiebungen, Namen von Staatsoberhäuptern. Persönliche Geschichten, materielle Spuren und künstlerische Perspektiven treten dabei in den Hintergrund. Das war schon 2022 so: Viele folgten den Nachrichten und glaubten, die Ukraine würde in wenigen Tagen fallen. Die Mechanismen der russischen Kriegsführung, der Desinformation und der medialen Vereinfachung wirken bis heute fort. Internationale Berichterstattung konzentriert sich meist auf die große Politik und weniger auf das, was Krieg im Alltag oder im Körper und in Erinnerungen bedeutet. Zugleich entstehen kulturelle Positionen, die dieser Abstraktion widersprechen. Dass der ukrainische Kurator und Philosoph Wassyl Tscherepanyn die 14. Berlin Biennale kuratiert, ist ein starkes Zeichen dafür, dass osteuropäische und dekoloniale Perspektiven in zentralen Diskursräumen sichtbar werden – gerade in einer Zeit, in der der koloniale Angriffskrieg Russlands Europa mit grundlegenden Fragen von Gewalt, Macht und Verantwortung konfrontiert. In diesem Spannungsfeld verstehe ich Kunst nicht als Illustration, sondern als aktiven Beitrag: als Raum von Zeugenschaft, der gegen die Abstraktion des Krieges arbeitet, Komplexität sichtbar macht und Erfahrungen vor dem Verschwinden in Statistiken bewahrt.


Wie schöpfen Sie Kraft?

Die Aufenthalte in der Ukraine geben mir Kraft, auch wenn sie oft schwer sind. Außerdem aus ukrainischer Literatur und Poesie, aus Gesprächen mit meinem Partner, meiner Familie und meinem Freundeskreis, aus dem Schreiben und dem ruhigen Arbeiten im eigenen Tempo. Manchmal ziehe ich mich bewusst stark ins Offline zurück, um die Welt wieder unmittelbarer wahrzunehmen. Und aus solidarischen Handlungen: aus gemeinsamer Unterstützung, aus Demonstrationen und Spenden, aus dem Gefühl von Verbundenheit und aus dem Wissen, dass das, was wir tun, nicht umsonst ist – dass Fürsorge und Widerstand untrennbar miteinander verbunden sind.


In Ihrer Diplomarbeit, die Sie in der Techne Sphere im Sommer gezeigt haben, geht es um den Krieg und dessen Einfluss – etwa im Video mit dem Drohnengeräusch, das auf mich stärker wirkte als ein riesiges, historisches Schlachtenbild. Sie haben sich damit für den f/stop-Fotomonat im Kunstraum D21 beworben und wurden ausgewählt. Was wird dort zu sehen sein?

Sie sprechen über die Arbeit »Behind the Sirens« – eine 56-sekündige Loop­aufnahme der Überwachungskamera am Eingang des Hauses meiner Familie. Zu sehen ist ein scheinbar ruhiger Ort, zu hören das Vorbeifliegen einer Drohne. Das Video wurde mir 2023 von meiner Familie geschickt und wird in der Ausstellung von einem Essay begleitet, in dem ich über die permanente Anspannung, das Warten und die Erfahrung von Sirenen schrieb. In unserer Region gehören Drohnen, Raketen und Luftabwehr zum akustischen Alltag, besonders nachts. Die Arbeit bringt dieses unsichtbare Regime des Krieges – das Lauschen, das Zittern, die Zeit zwischen Alarm und Einschlag – in den Ausstellungsraum. Neben dieser Arbeit werden im D21 auch andere Auszüge aus dem Diplom zu sehen sein. »Buried – Excerpt IX« sind vergrößerte, digitalisierte kameralose Fotografien aus in Erde vergrabenen lichtsensiblen Papieren. Die Erde ist hier Träger von Geschichte und Trauer, die Fotogramme fungieren als Spuren einer Landschaft, die Krieg und Verlust in sich trägt. Auch meine Fotobücher »If you want to survive, never kneel down« – über die Revolution der Würde – und »My only Wish was to leave you« – über meine Heimatstadt – werden gezeigt. Auf dem Ausstellungsplakat erscheint ein wiedergefundenes Familienfoto aus den dreißiger Jahren: meine Urgroßmutter Harytyna mit ihren Schwestern. Für mich steht es exemplarisch für Archive als fragile Speicher, in denen sich persönliche und kollektive Geschichte einschreiben.


Schließen Sie eigentlich ein Meisterschülerinnenstudium an der HGB an?

Ja, ich beginne es im Oktober bei Professorin Tina Bara. Nach dem Diplom habe ich mir bewusst ein Jahr Pause genommen, weil die vergangenen elf Jahre in Deutschland sehr intensiv waren – vom Freiwilligendienst über das Bachelorstudium bis zum Diplom. Sie waren geprägt von Migration, politischer Arbeit und der ständigen Gleichzeitigkeit von künstlerischer Ausbildung in Deutschland und Krieg in der Ukraine. Diese Pause ist notwendig, um meine Erfahrungen zu verarbeiten und meine Position weiter zu schärfen, bevor ich den nächsten Schritt gehe.


Im Mai eröffnet die Ausstellung »MdbK [jetzt] Positionen junger Kunst aus Mitteldeutschland«. Sie sind eine von vier Preisträgerinnen. Was werden Sie dort zeigen?

Die Ausstellung ist noch im Entstehen, und gerade diese Offenheit empfinde ich als spannend. Im MdbK werde ich veröffentlichte und bislang unveröffentlichte Auszüge aus »Tears of Things« zeigen – Fotografien und raumbezogene, materielle Installationen.

Besonders symbolisch ist für mich die Präsentation der Glaskoffer mit dem Familienarchiv. Lange bevor ich nach Leipzig zog, ging ich bei jeder Durchreise ins Museum der bildenden Künste – oft direkt vom Bahnhof, mit meinem Reisekoffer in der Hand. Dass diese Arbeiten nun an diesem Ort gezeigt werden, schließt für mich einen sehr persönlichen Kreis zwischen Ankommen, Erinnern und künstlerischer Zeugenschaft.


Wo fühlen Sie sich in der Stadt wohl?

Im Kolonnadenviertel, das seit 2020 mein Leipziger Zuhause ist – mit all seinen leichten und schweren Erinnerungen. Ein Ort, durch den ich gehe, in dem ich ankomme, Kaffee trinke, bei Rotorbooks stöbere und immer wieder lieben Menschen begegne. Und vielleicht nicht im klassischen Sinne »wohl«, aber sehr lebendig fühle ich mich am Marktplatz. Dort, wo sich am 24. Februar 2022 Tausende Menschen versammelten, um gegen die russische Großinvasion zu protestieren, und wo wir uns in all den Jahren immer wieder getroffen haben und weiter treffen werden. Dieser Ort ist für mich nicht einfach ein Stadtzentrum, sondern ein Raum kollektiver Stimme, von Erinnerung und Widerstand.


> »f/Stop – Fotomonat«-Einzelausstellung: 20.2.–15.3., Kunstraum D21


Biografie: Anna Perepechai wird 1989 in Poltawa – zwischen Kyjiw und ­Charkiw – geboren, studiert zunächst an der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität in Kyjiw Journalismus, ab 2016 Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar und von 2020 bis 2025 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Fotografie in der Klasse von Tina Bara.


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