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Ausflug & Reise

Ein Schloss zum Pilgern, Radeln, Kreativsein


Im und am Wasserschloss Klaffenbach kann man sich berieseln lassen oder selbst aktiv werden

  Ein Schloss zum Pilgern, Radeln, Kreativsein | 
Im und am Wasserschloss Klaffenbach kann man sich berieseln lassen oder selbst aktiv werden

Titelbild: Schloss Klaffenbach bei Chemnitz, von Christoph Schaarschmidt

Es ist egal, ob man mit schwerem Rucksack auf dem Jakobsweg oder vom Erzgebirgskamm auf der Karlsroute mit dem Fahrrad ankommt: Das Plätschern der Würschnitz, der Springbrunnen im Hof, der Biergarten des Schlosshotels und der schattige Garten am Wasserschloss Klaffenbach südlich von Chemnitz werden wie eine Wohltat erscheinen. Seit seinem Bau Mitte des 16. Jahrhunderts durch den Münzmeister Wolf Hünerkopf war das Renaissanceschloss etwa 360 Jahre lang nur den reichen und zum Teil adligen Familien vorbehalten, in deren Besitz es sich befand. Im 20. Jahrhundert war es gar ein Ort, den man lieber nicht von innen kennenlernen wollte: Es wurde unter anderem als Reichsarbeitslager und als Jugendwerkhof genutzt. Mit der Sanierung in den Neunzigern und der Rückgabe an die Gemeinde wurde daraus ein Ort für alle – und ist es bis heute.


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