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Stadtleben

»Sport ist niemals unpolitisch«

Die pensionierte Sportwissenschaftlerin Petra Tzschoppe über die Verbindung von Sport und Gesellschaft

  »Sport ist niemals unpolitisch« | Die pensionierte Sportwissenschaftlerin Petra Tzschoppe über die Verbindung  von Sport und Gesellschaft  Foto: Christiane Gundlach

Auf unsere Anfrage kommt erst eine Abwesenheitsnotiz – Petra Tzschoppe arbeite gar nicht mehr an der Uni – und gleich darauf die Zusage zum Interview. Zwischen zwei Winterurlauben, die natürlich mit sportlichen Aktivitäten gefüllt sind, findet die Sportwissenschaftlerin Zeit, um in der kreuzer-Redaktion über die Abwicklung der DHfK, Sportangebote für Frauen und Quoten für Entscheidungspositionen zu sprechen.

Letzten Sommer hatten Sie Ihre Abschiedsvorlesung. Wie ist denn der Ruhestand?

Meine letzte Vorlesung im Dienstverhältnis an der Uni war sehr schön: Der Hörsaal war so voll wie sonst nur zur Faschingsvorlesung und die Studierenden haben mir einen bewegenden Abschied bereitet. Auch danach gab es noch Interessantes zu tun: im Oktober zwei große Jubiläen – 100 Jahre erste sportwissenschaftliche Professur in Deutschland und 75 Jahre Deutsche Hochschule für Körperkultur – Meilensteine der Sportwissenschaft. Dazu hatte ich Vorträge zur Ausstellung »Frauen im Sport in Sachsen«, eine Vorlesung an der Uni Magdeburg, eine demnächst in Leipzig – Ruhestand trifft es also nicht. Es ist ein Privileg, jetzt nichts mehr zu müssen, aber noch vieles zu wollen und zu können. Ich habe es geliebt, mit den Studierenden zu diskutieren und zu erfahren, wie sich über die Jahrzehnte Sicht- und Verhaltensweisen verändert haben. Diese Anregungen möchte ich jetzt auf anderem Weg erhalten.


Wo lagen Ihre Schwerpunkte in der Arbeit?

Meine Fächer waren Sportsoziologie und -geschichte. Sportgeschichte reicht von den Anfängen der Körper- und Bewegungskultur bis zur regionalen Geschichte. Besonders interessiert mich auch die Geschichte der olympischen Bewegung bis in die Gegenwart. Hier gibt es einen Link zur Sportsoziologie, die auf das Verhältnis von Sport und Gesellschaft schaut. Die für mich spannendsten Themen sind Sport und soziale Ungleichheit sowie Sport und Geschlecht, also Zugangschancen, Teilhabe, aber auch Ausschluss und Gewalt. Und die Frage: Wie lassen sich Diskriminierungen abbauen?


Wie sind Sie zu dieser Fachrichtung gekommen?

Das begann mit meiner Entscheidung, mich um ein Studium an der DHfK – Deutschen Hochschule für Körperkultur – zu bewerben. Als mein Umfeld meinte: Das ist doch nichts für ein Mädchen, hieß das für mich: Jetzt erst recht! Zur Eignungsprüfung gehörte ein Gespräch, in dem habe ich auf die Frage nach meinem Berufsziel verkündet, ich wolle in die Wissenschaft gehen,
Sportgeschichte wäre es.


Wie kam die Soziologie dazu?

Geschichte hat immer auch einen Bezug zur Gegenwart. Gesellschaftliche Veränderungen betreffen auch den Sport, der wiederum wirkt in die Gesellschaft zurück. Sportsoziologie war somit folgerichtig. Ein Beispiel: Ein zentrales Forschungsprojekt beschäftigte sich Mitte der achtziger Jahre mit dem Breitensport in der DDR. Ich zog mit zwei Kolleginnen durch das Leipziger Umland für eine repräsentative Befragung zur sportlichen Aktivität der Bevölkerung. Das war sehr spannend, da man in der DDR ja vom Verschwinden der sozialen Schichten ausging. Die waren jedoch durchaus vorhanden, auch die Sportbeteiligung war abhängig vom Bildungsabschluss oder ob jemand körperlich oder geistig arbeitete. Haben Sie eine Idee, wo heute der Anteil der Menschen in Sportvereinen höher ist, alte oder neue Bundesländer?


In den alten vielleicht?

Ja, deutlich: In Baden-Württemberg sind mehr als 38 Prozent, in Sachsen nur knapp 18 Prozent der Bevölkerung Mitglied im Sportverein – auch ein Ausdruck sozialer Ungleichheit. Die Daten bis 1989 zeigen, dass der Organisationsgrad in der DDR höher war, ein massiver Rückgang entstand mit dem gesellschaftlichen Umbruch. Sportgemeinschaften und Sportstätten waren an Schulen und Betriebe angebunden und brachen mit deren Schließungen weg.


Wie können Sie als Soziologin in die Gesellschaft zurückwirken?

Es ist mir wichtig, Erkenntnisse über die wissenschaftliche Community hinaus zu kommunizieren. Diese Ost-West-Unterschiede waren zum Beispiel 2023 Thema im Sportausschuss des Bundestags, wo ich als Expertin gefragt war. Einen weiteren Zugang hatte ich über Jahrzehnte als ehrenamtliche Sportfunktionärin. Daraus ergaben sich gute Synergien: zum einen in den Sportstrukturen mit meiner beruflichen Expertise agieren, zum anderen aus der unmittelbaren Verbindung zur Sportbasis Impulse für die Tätigkeit an der Uni gewinnen.


Noch mal zum Studium. Wie war es denn
dann als »Mädchen« an der DHfK?

Auch wenn Frauen in der DDR gemäß Verfassung und tatsächlich in vielen Lebensbereichen gleichberechtigt waren – anders als in der Bundesrepublik zu jener Zeit –, gab es nicht überall die gleichen Chancen. So habe ich im Studium an der DHfK nicht Fußball gespielt oder Kampfsportarten gemacht. Das war den Männern vorbehalten und lag daran, dass diese Sportarten für Frauen noch nicht im olympischen Programm waren. Die alten Rollenmuster wirkten auch bei der Besetzung von Leitungsfunktionen an der Hochschule: Je höher, desto Mann.


2018 sagten Sie im kreuzer-Interview
anlässlich der Frauen-Handball-WM: »Medien machen den Männersport zum Maß aller Dinge. Mehrere Studien belegen, dass sich nur 15 Prozent der medialen Berichterstattung dem Thema Frauensport zuwenden.« Hat sich seither etwas verändert?

Sportlerinnen haben inzwischen mehr Möglichkeiten, ihren Content selbst zu präsentieren, aber für Printmedien und Fernsehen gilt der Befund noch immer. Aktuelles Beispiel: Das Eröffnungsspiel der Handball-EM der Männer wurde groß angekündigt, die Vorbereitungsspiele wurden live übertragen, es gab einen Werbespot und eine begleitende Doku. Finde ich super. Aber von der Frauenhandball-WM nur wenige Wochen vorher, sogar im eigenen Land, war wenig zu sehen.


Warum ist es ein Problem, wenn eher über Männersport berichtet wird?

Ich sehe mehrere Probleme. Es gibt eine Vielzahl an Sportarten, für die Kinder begeistert werden sollten. Wenn aber Studien zeigen, dass auf die Frage nach ihren Vorbildern Jungen zu etwa fünfzig Prozent ein Vorbild aus dem Sport nennen, bei den Mädchen hingegen nicht mal fünf Prozent, dann ist das ein Ausdruck dieser mangelnden Vielfalt in der Berichterstattung. Unter all den omnipräsenten männlichen Fußballern finden Mädchen nicht die Vorbilder, denen sie nacheifern würden. Außerdem übergeht die Berichterstattung auch die Interessen potenzieller Konsumentinnen. So waren in Befragungen zur TV-Sportberichterstattung Männer überwiegend zufrieden, Frauen eher nicht, weil ihre bevorzugten Sportarten – Turnen, Eiskunstlaufen – kaum gezeigt werden.


Welchen Sport schauen Sie denn am liebsten?

Die Frage ist ein bisschen gemein! Leichtathletik begeistert mich, hochkarätige Handball-Spiele – ich hätte auch die Frauen-WM gerne geschaut. Zu Sportarten, die man selbst betrieben hat, gibt es den stärksten Zugang. Andererseits: Für Kati Witt bin ich nachts aufgestanden, wie ganz viele zu jener Zeit, obwohl ich nicht mal Schlittschuhe hatte. Und Fußballfan bin ich auch …


Woran liegt es, dass Frauen unterrepräsentiert sind?

Salopp gesagt: Weil es schon immer so war. Sportredaktionen sind nach wie vor überwiegend männlich besetzt, die Journalisten berichten vorrangig von Sportarten, mit denen sie sich auskennen. Im Fernsehen sehen wir inzwischen schon häufiger Frauen in der Moderation, aber als Kommenta­torin … Wir erinnern uns an ClaudiaNeumann als erste Kommentatorin im Männerfußball zur EM 2016 – riesiges Theater. So ein Geschrei gibt es nicht mehr, aber nach wie vor sind wir von Geschlechterparität weit entfernt.


In Ihrer ersten Amtszeit als Vizepräsiden
tin des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) wurde dort eine 30-Prozent-Geschlechterquote in den Gremien durchgesetzt. Halten Sie denn eine Quotenregelung generell für hilfreich?

Absolut, diese Erfahrung hat mich noch mehr überzeugt, dass eine Quote ungeheuer hilfreich ist, um unterrepräsentierte Gruppen in Gremien und Positionen zu bringen, sie so angemessen an Prozessen und Entscheidungen zu beteiligen. Im Selbstlauf gelingt das in hundert Jahren nicht. Ich habe immer wieder wahrgenommen, dass Frauen mehr Zugangsbarrieren überwinden müssen, um in eine höhere Position zu gelangen. Also braucht es weitere Instrumente. Wir hatten im DOSB zum Beispiel ein gutes Mentoringprogramm. Sich eine Führungsposition zu teilen, kann auch helfen.


Wie ist es denn in der Sportpolitik?

Immer spannend, nicht immer schön. Mein wissenschaftlicher Hintergrund hat mich eher zufällig ins Präsidium des Landessportbundes Sachsen gebracht, als dort 1997 erwogen wurde – übrigens im letzten Landessportbund bundesweit –, einen Ausschuss »Frauen im Sport« zu gründen. Einige der gut gealterten Herren meinten, dies sei doch nicht nötig, die Frauen im
Osten wären doch sowieso gleichberechtigt. Nun, dagegen sprachen doch einige Fakten. Die Erfahrungen später im DOSB-Präsidium waren durchaus andere als auf sächsischer Ebene. Inzwischen gibt es sicherlich auch hier ein anderes Verständnis. Trotzdem gehört bis heute dem siebenköpfigen Vorstand des Landessportbundes nur eine Frau an. Die Vielfalt der Mitgliedschaft bildet sich in den Führungsgremien nicht adäquat ab, so wäre auch über Menschen mit Migrationsgeschichte noch zu reden.


Spielen dabei auch Geschlechterbilder eine Rolle?

Im Osten etwas weniger. Beruf und Familie zu vereinbaren, dabei gesellschaftlich aktiv zu sein, wurde von DDR-Frauen erwartet. Die Belastung war höher, aber es gab mehr Unterstützung. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass Frauen meines Alters aus der alten Bundesrepublik, die es in Spitzenpositionen des Sports auf Bundesebene geschafft hatten, zumeist keine Kinder hatten. Für sie war es oft eine Entweder-oder-Entscheidung zwischen Karriere oder Kindern. Kinderbetreuungsangebote gab es nur spärlich und traditionelle Rollenklischees inklusive des Rabenmutter-Begriffs wirkten stark. Für mich bestand zum Glück nie ein Widerspruch zwischen beruflicher Karriere, ehrenamtlichem Engagement und meinen Kindern. Und es hat mich sehr gefreut, in den letzten Jahren zunehmend bei meinen Studierenden zu erleben, dass junge Männer ihre Vaterrolle in einer gleichberechtigten Elternschaft sehen.


Machen Frauen und Männer unterschiedlich Sport?

Teils, teils. Bei Kindern sehen wir, dass alle sich gerne bewegen, Jungen und Mädchen sind gleichermaßen beim Sport zu finden.Allerdings werden Jungs schon früh in ihrem Bewegungsdrang mehr gefördert – siehe Vorbilder, aber auch in Bezug auf Spielzeug und Freiräume. Ab etwa zwölf Jahren verlassen Mädchen öfter die Sportvereine, weil sie vielleicht keine Lust auf Wettkämpfe haben oder die Freundinnen nicht mehr im Verein sind. Oder sie werden gar nicht erst Mitglied, weil es in ihrem Dorf nur Fußball für Jungs gibt und der Bus in die Stadt zu einem für sie attraktiven Angebot nur einmal am Tag fährt.


Gibt es denn Unterschiede in der Motiva
tion von Frauen und Männern, Sport zu treiben?

Es gibt ebenso leistungs- und wettkampforientierte Mädchen und Frauen wie Jungs und Männer. Generell ähneln sich die Beweggründe: mit anderen zusammen sein, sich ausprobieren, fit bleiben, vielleicht ein paar Kilo verlieren. Unterschiede finden sich bei der Frage, wann welches Motiv dominiert. Mit zunehmendem Alter werden Gesundheit und Fitness wichtiger. Männer steigen dann oft aus, wenn sie wegen der Knie nicht mehr gut Fußball spielen können. Bei den gesundheitsorientierten Angeboten finden sich fast nur Frauen.


Wie blicken Sie auf die Entwicklungen der letzten Jahre?

Beim Thema Sport und Geschlecht hat sich einiges getan, wenn auch langsam. Gerade sehe ich die Gefahr, dass beim Zugang zum Sport für alle, unabhängig von Herkunft, geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung eine Rolle rückwärts droht. Wenn ich etwa auf Sachsen-Anhalt schaue, wo hervorragende Projekte für diskriminierungsfreien Sport umgesetzt werden, habe ich wirklich Sorge, dass nach der Wahl der erkämpfte Stand in Frage steht.


Sie sprechen von der AfD?

Ja, klar. Aber auch international sehen wir derartige Bestrebungen. Spannend werden die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles, wenn Trump etwa seine Ankündigungen zu Transfrauen durchsetzen will. Wie wird sich Kirsty Coventry, erste Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees, in dem Konflikt, der die in der Charta festgeschriebenen Werte für einen diskriminierungsfreien Sport betrifft, gegen diesen Wahnsinnigen behaupten? Für das IOC ist Sport ein Menschenrecht. Sport ist dabei niemals unpolitisch. Auch wenn er parteipolitisch neutral ist, sind demokratische Werte seine Grundlage, um ganz unterschiedliche Menschen zusammenbringen zu können.


Wie blicken Sie als Wissenschaftlerin auf die Sportstadt Leipzig?

Da gibt es viel zu entdecken. Leipzig wurde schon im 19. Jahrhundert zu einer Hochburg des Turnens, auch zahlreiche Sportarten etablierten sich früh, Menschen aus unterschiedlichen Schichten waren in Vereinen organisiert. Dabei waren mehr Mädchen und Frauen beteiligt als in anderen Städten. Herausragend ist auch die Bedeutung Leipzigs für die Entwicklung der
Sportwissenschaft. Die Stadt war und ist ein Ort für Spitzen- wie Breitensport, mit einer über die Jahrzehnte immer sportaffinen Bevölkerung. Zu den Kriterien für eine Sportstadt gehören Sportbegeisterung, Sportstätten, Sportangebote – da steht die Stadt ganz gut da, und bei attraktiven Sportveranstaltungen hebt sie immer noch den Finger. Also: Leipzig ist eine Sportstadt. Mit Entwicklungspotenzial.


Die nächste Olympia-Beteiligung kommt ja vielleicht …

… wenn Deutschland es schafft, die Olympiabewerbung zu einem gemeinsamen Anliegen zu machen, das von (Sport-)Politik und Wirtschaft unterstützt und von der Bevölkerung getragen wird. So ein gemeinsames Projekt kann Menschen inspirieren, gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und dem gesamten Land einen Schub geben. Leipzig will 2040 dabei sein und hat gute Argumente dafür – als Sportstadt, aber auch als die Stadt, von der ein wesentlicher
Impuls dafür ausging, dass wir dann seit fünfzig Jahren wiedervereinigt sind.


Apropos Wiedervereinigung: Sie waren
dabei, als die DHfK abgewickelt wurde. Was veränderte sich damit?

Von über tausend Mitarbeitenden blieben nach der Abwicklung neunzig übrig, diese Zahlen stehen für Einschnitte in Biografien und Verletzungen. Ich war nur deshalb nicht betroffen, da ich im Mutterschutz und somit nicht kündbar war, weiß aber um zahlreiche persönliche Schicksale. Der 1990 verkündete Beschluss zur Abwicklung der DHfK war nicht das Ergebnis einer gründlichen, vorurteilsfreien Bewertung. So wurde aus einer renommierten Einrichtung zunächst eine Struktureinheit, die seit 1993 als Sportwissenschaftliche Fakultät an der Universität weitergeführt wird. Die Hochschule war für ihre wissenschaftlichen und fachlichen Leistungen in Forschung und
Lehre des Sports auch international anerkannt. Vieles davon, sicher nicht alles, wäre im Interesse einer leistungsfähigen Sportwissenschaft in Deutschland unbedingt erhaltenswert gewesen.


Da sind wir direkt beim nächsten Thema:
Wann können wir die Sammlung des Sportmuseums in einer Dauerausstellung bewundern?

Wo ist in der kreuzer-Redaktion die Glaskugel? (lacht) Bei der Gründung des Fördervereins für das Sportmuseum 1991 dachten wir, in zehn Jahren wieder eine Dauerausstellung zu haben. Das war zu viel Optimismus, bereits die Sicherung der wertvollen Bestände mit zwei Stellen war seinerzeit ein Erfolg. Das Domizil gibt es bis heute nicht. Dabei hat Leipzig eine so
überaus reiche Sportgeschichte. Um diese im öffentlichen Bewusstsein zu halten, markiert nun zumindest die Sportroute 22 bedeutende Orte, etwa die Gründungsstätte des DFB. Einige Stationen sind eingeweiht, weitere Tafeln folgen demnächst. Kleine Schritte, die hoffentlich doch zu einem Museum führen.


Biografie: Petra Tzschoppe war als Leichtathletin und Handballerin aktiv. Sie bestand 1977 die Eignungsprüfung an der DHfK, promovierte dort 1985 zu »Beziehungen zwischen Sport und Kunst in der DDR«, sie lehrte und forschte an der DHfK und an der Sportwissenschaftlichen Fakultät zur Geschichte und Soziologie des Sports. Die gebürtige Zwickauerin war ehrenamtlich als Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbunds sowie in den Landessportbünden Sachsen und Sachsen-Anhalt tätig. Sie ist Mitgründerin des Fördervereins Sächsisches Sportmuseum, des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung und des Leipziger Frauenlaufs.


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