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Duldung bis Dezember fürs So&So

Bei dem Club geht es zumindest bis Ende des Jahres weiter

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Nachdem bekannt wurde, dass dem Club So&So auf dem Gelände des Eutritzscher Bahnhofs bis Ende September gekündigt wurde, zeigten sich von Besuchern bis zu Politikern viele enttäuscht. Vor allem, weil der Club in die Pläne für einen neuen Stadtteil gut hineinpasste. Nun hat die CG-Gruppe zumindest eine Duldung bis zum Ende des Jahres ausgesprochen.

»Die CG-Gruppe hat sich außerdem zu einem Erhalt unseres So&So bekannt«, erklären die Betreiber auf Facebook. »Leider sehen unsere Eigentümer aber weiterhin keine Möglichkeit für einen Verbleib vor Ort, da das Gelände baureif gemacht werden müsse.« Erstmals wurde ihnen eine Alternative im Westen der Stadt angeboten. Die wollen die Betreiber zwar jetzt prüfen, aber eigentlich möchten sie an ihrem jetzigen Standort bleiben: »Wir wollen Teil eines lebendigen und urbanen neuen Stadtteils sein«, betonen sie. »Die letzten Wochen haben uns auch gezeigt, dass nicht nur wir das so sehen.« Die beiden Stadträte Christopher Zenker (SPD) und Tim Elschner (Grüne) wollen im Stadtrat eine politische Lösung ermöglichen.

Da sich durch die Duldung bis Dezember nun wieder die Möglichkeit, neue Veranstaltungen zu planen – viele für den Herbst waren bereits abgesagt – sucht das Team des So&So nun nach Unterstützern, die dabei helfen, dass noch viel Feste gefeiert werden. Und am Ende können sie dem ganzen Stress sogar etwas Positives abgewinnen: »Was uns bei all unseren Plänen und Überlegungen in den letzten Wochen bewusstgeworden ist, ist dass aus all dem Ärger, der Ungewissheit und der Verzweiflung vielleicht auch etwas Neues und noch Schöneres entstehen kann.«

Mehr zu den Hintergründen der Kündigung im aktuellen August-kreuzer.
Weitere Infos: https://kreuzer-leipzig.de/2018/07/20/soso-kuendigung/

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