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Etwas Eigenes

One Music Productions veröffentlicht auf eigene Faust Musik ohne Grenzen

  Etwas Eigenes | One Music Productions veröffentlicht auf eigene Faust Musik ohne Grenzen

Independent ist nicht nur möglich, sondern kann sich auch finanziell lohnen. Das zeigt der Werdegang von One Music Productions. Das Label veröffentlicht unter der Verantwortung von Andreas Schulz seit Oktober Musik auf eigene Faust.

Kann dass so weitergehen?

Umso mehr freut es, von ihm zu hören, dass »Yellow« seinen Weg in eine Playlist für zeitgenössische Klassik beim Streamingdienst Apple Music gefunden und so tatsächlich etwas Geld gebracht hat. Kohle, von der er mit einem Majorvertrag mutmaßlich deutlich weniger behalten hätte. Das zeigt: Independent ist nicht nur möglich, sondern kann sich auch finanziell lohnen. Konkrete Zahlen will er nicht nennen, nach allen, die so in Bezug auf Streaming kursieren, mit ihren Bruchteilen von einzelnen Cents pro gespieltem Song, wird es in der Praxis nicht genug sein, um damit  Gewinn zu machen. Kann das so weitergehen?

»Ich bin zuversichtlich und glaube, dass sich langfristig Qualität und echte Emotionen in der Musik durchsetzen und faire Bezahlmodelle kommen werden. Ich kann nicht sagen, wann. Ich glaube es, ich hoffe es, und ich kann mir nichts Gegenteiliges vorstellen. Der Zustand der Vergütung, wie er jetzt ist, kann nicht bleiben«, sagt Schulz. Zumindest das mit der Qualität und den Emotionen, das eigene Ding, ist schon da.

Dieser Text erschien zuerst im kreuzer 05/19. 


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