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»Sachsen hat in Deutschland die härteste Schuldenbremse«

Finanzwissenschaftler Thomas Lenk von der Uni Leipzig über die Finanzpolitik in Sachsen

  »Sachsen hat in Deutschland die härteste Schuldenbremse« | Finanzwissenschaftler Thomas Lenk von der Uni Leipzig über die Finanzpolitik in Sachsen  Foto: Thomas Lenk/Matthias Förster

Thomas Lenk ist Professor für Finanzwissenschaft und Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen und Public Management an der Uni Leipzig. Als stellvertretender Vorsitzender des unabhängigen Beirats des Stabilitätsrates der Bundesrepublik Deutschland überwacht er die Haushaltsführung von Bund und Ländern. Mit dem kreuzer blickt er auf die Finanzpolitik in Sachsen und die Frage, ob die Schuldenbremse zukünftige Generationen bedroht.

Herr Lenk, die schwarz-grün-rote Koalition ist in Sachsen seit gut vier Jahren im Amt. Wie sehen Sie die Leistung des Finanzministeriums unter Hartmut Vorjohann (CDU) in dieser Legislatur?

Ändern! Auch Schuldenbremsen sind nicht statisch und müssen von Zeit zu Zeit angepasst werden. Das Problem ist: Die Sachsen haben ihre Schuldenbremse in die Verfassung geschrieben und brauchen für Änderungen Zweidrittelmehrheiten. Aber so, wie sich die politischen Konstellationen gerade abzeichnen, bekommt man die Verfassung nicht geändert.


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