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Aktivismus für die Urne

Initiativen wollen die Menschen zum Wählen animieren, um die AfD zurückzudrängen. Bringt das was? Ein Kommentar

  Aktivismus für die Urne | Initiativen wollen die Menschen zum Wählen animieren, um die AfD zurückzudrängen. Bringt das was? Ein Kommentar  Foto: Alexander Bönninger

Eine Initiative von Kunst- und Kulturschaffenden in Sachsen hat unter dem Motto #machdeinkreuz eine Plakataktion gestartet. Vierzig künstlerisch gestaltete Plakate sollen die Menschen dazu animieren, am 1. September bei den Landtagswahlen ihre Stimme abzugeben. Die Idee hinter dieser und vielen weiteren Initiativen dieser Art ist klar: Angesichts der hohen Umfragewerte der AfD – bei Redaktionsschluss stand sie in allen drei Bundesländern, in denen im Herbst gewählt wird, auf Platz eins – will man Unentschlossene zum Wählen bewegen, um das demokratische Lager zu stärken. Nur steht das nirgendwo dabei.

Kaum eine der Kampagnen ruft explizit dazu auf, gegen die AfD zu wählen. Keines der Plakate (mit schönen Kunstmalereien und niedlichen Katzenbildern) positioniert sich politisch, noch nicht einmal für die Demokratie. Hauptsache, du gehst wählen, so die Botschaft: »Du hast eine schöne Stimme.«


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