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»Journalismus war eine Schule des Sehens«

Fotograf Christoph Busse über sein Garagenbuch, Haustattoos und das Sammeln und Archivieren von Momenten

  »Journalismus war eine Schule des Sehens« | Fotograf Christoph Busse über sein Garagenbuch, Haustattoos und das Sammeln und Archivieren von Momenten  Foto: Christiane Gundlach

Ein Hinterhaus im Süden Leipzigs. Der junge Fotograf Christoph Busse steht völlig begeistert in der Redaktion des Stadtmagazins kreuzer – es ist Sommer 1997 und er hat soeben Bono in der Innenstadt fotografiert! Der kreuzer druckt das Bild nicht ab, zieht noch im selben Jahr aus den Räumen aus – und steht nun, ziemlich genau 29 Jahre später, im selben Hinterhaus im Süden der Stadt als Gast dem nun eben nicht mehr ganz so jungen Fotografen Christoph Busse in dessen Büro gegenüber. Beziehungsweise sitzt. Wir sprechen über das Sammeln und Archivieren von Momenten als Krankheit. Das Foto von Bono ist natürlich auch griffbereit. Aber wir interessieren uns viel mehr für Busses Buch »256 Garagenkomplexe«, für das er in knapp zwei Jahrzehnten mehr als 7.000 Fotos von Garagen gemacht hat. Also:

Warum Garagen?

Ach, wie soll ich auf diese Frage antworten?


Im »Garagenmanifest« steht: »Jeder Mensch aus dem Osten kann eine Geschichte zur Garage erzählen.«

Ich auch. Ich habe aber keine Beziehung zum Garagenhof, weil ich ein Luxuskind aus dem Thüringer Wald bin, mit elterlichem Haus. Dort hat mein Vater an den Schuppen eine Garage mit Klapptor angebaut. In dieser Garage fand meine halbe Kindheit statt. Da standen eine Werkbank und die Wand war voller Regale mit Schrauben und Kleinkram. Ich stamme aus einer Familie der Tüftler, in der Garage wurde alles gewartet und gepflegt. Wenn der Platz nicht gereicht hat, musste der Trabi halt raus. Dort habe ich viel gebastelt, später mein Klapprad und dann die Simsons auseinandergenommen. Hier war mein Outdoor-Jugendzimmer!


Und wie sind Sie zu den Garagenhöfen
gekommen? Wir sehen in Ihrem neuen Buch 256 davon …

Das war 2007 in Sömmerda. Ich hatte dort einen Job und noch etwas Zeit, da war so ein Garagenhof. Ich nahm ihn wahr. Und habe ein wenig rumfotografiert. Vorher war ich ja quasi Garagenmitnutzer – und jetzt wurde ich zum Beobachter. Es wurde eine Art Reiz ausgelöst. Der hat sich fast krankhaft weiterentwickelt, so dass ich nicht nur Garagenhöfe sehe, sondern alle möglichen Dinge, in denen ich eine Serialität erkenne – und die dokumentiere ich. Wie diese »Krankheit« genau heißt und warum ich sie habe, so weit bin ich noch nicht – vielleicht fotografisches Sammeln?


Wie viele Garagenmotive gibt es nach fast zwanzig Jahren?

Die Frage kam bei der Arbeit zum Buch auch auf. Ich habe dann den Ordner genommen und das Zählwerk auf null gesetzt. Das neueste Bild hatte dann eine Nummer so bei 7.000. Aber darunter sind auch viele Varianten und der ganze Ausschuss.


Recherchieren Sie, wenn Sie unterwegs
sind, nach Garagenhöfen?

Ich gucke nicht auf Karten und suche nicht konkret. Es ist eher der Zufall, der mich treibt. Jetzt schaue ich nur noch nach denen, die wirklich besonders sind. Mein Blick hat sich auch geändert – mehr zum ganzen Ensemble und dem Drumherum, wo die Garagen stehen, wie sie sich zu ihrem Umfeld verhalten. Es ist eine Art Entdecken. Ich mache zum Beispiel eine Radtour und fahre dann zum Teil weniger Rad, als dass ich fotografiere …


Sehr sportlich …

Mit dem Fahrrad ist man ja ganz gut beweglich und kommt an Ecken vorbei und sieht, was man im Auto schon wegen der ganzen Kabine drumherum gar nicht so schnell sehen kann. Oder du kannst nicht spontan anhalten.


Könnten wir Sie an einem x-beliebigen
ostdeutschen Ort ans Ortseingangsschild stellen und Sie finden den Garagenhof im Ort?

Die Aufnahmen beziehen sich nicht nur auf Ostdeutschland, ich habe auch in Westdeutschland und im Ausland Garagenhöfe entdeckt. Im Osten sind sie halt gefühlt präsenter. Hier wurden die Garagenhöfe meist an den Stadtrand geknallt, da hatten die Jungs quasi was zu spielen – ein bisschen Politik steckte ja wahrscheinlich auch dahinter. Aber klar, die Autos sind früher auch einfach schneller weggerostet, die mussten verpackt werden! Ihr Stellenwert war ein anderer als heute.


Noch mal zurück zu Ihrer Sucht …

Es ist ein bisschen wie Jagen und Sammeln.


Und das Buch ist jetzt die Trophäe?

Ja, das Buch macht jetzt erst einmal den Deckel drauf. Ich habe im Laufe des Editierens festgestellt, dass es so zufällig entdeckt eigentlich ganz cool ist, weil ich nicht auf das richtige Licht warte und mit Großformat-Kamera umständlich hantieren muss. Ein kundiger Nachbar hat das mal grob mit Bernd und Hilla Becher verglichen (Koryphäen der Industriebauten-Fotografie, Anm. d. Red.), ich will mich aber nicht vergleichen. Auf dieses typologische Sammeln und das Arrangieren, habe ich im Nachgang gedacht, hätte man vielleicht beim Fotografieren auch noch anders achten können. Aber nun ist es so.


Bei mehr als 7.000 Motiven: Welche drei Garagenhöfe fallen Ihnen sofort ein?

Es gibt ein paar – da passt alles: grafisch, vom Licht und Motiv. Es ist schwierig, einige auszuwählen. In Stendal gab es eine Anordnung mit den Toren über Eck, so aus den dreißiger, vierziger Jahren. Sehr schick. Da habe ich mich wirklich gefreut, dass ich sie entdeckt habe.


Warum hat es eigentlich keine Garage auf
das Cover des Buches geschafft?

Es gab ein paar Entwürfe mit Bildern. Ich habe letztes Jahr einen Tag lang mit dem Gestalter Ilja Wanka in der Bibliothek der Halle 14 gesessen. Wir haben Bücher gewälzt, um uns Anregungen zu holen. Ich hatte eine Auswahl meiner Arbeitsprints in den Maßen 9 mal 13 Zentimeter in einer Pappschachtel mit dabei. Bei der ging der Deckel nach vorne auf – wie das Klapptor in der Garage meines Vaters … Das war die Grundidee. Das Braun des Buchcovers und das Format erinnern an eine Archivschachtel. Das ist ein Archiv der Garagen. Dass es 256 geworden sind, hat sich aus den Papier­bögen beim Druck ergeben.


Aber Aufnahmen aus dem Inneren der Garagen existieren nicht?

Wenige. In der Anfangsphase dachte ich mal, ich zeige die Garagen von außen und dann versuche ich auch, hinter einem Tor zu schauen, was drin ist. Das ist aber an dem simplen Problem gescheitert, dass niemand auf den Garagenhöfen war, wenn ich da war. Ich hätte im Frühjahr und im Herbst, wenn Reifen gewechselt werden, hingehen sollen. Oder am Samstagvormittag, dann kannst du auch mal quatschen. Ich war aber eben oft zu ganz anderen Zeiten dort – ich habe das ja nicht geplant, sondern habe das auf meinen sonstigen Reisen sozusagen »mitgenommen«. Ein paar Geschichten habe ich aber schon gesammelt … Die Idee, in die Garagen reinzugucken, hatte ich auch für das große Kulturhauptstadt-Garagen-Projekt in Chemnitz vorgeschlagen.


Sind die Garagen in Chemnitz so besonders, wie immer zu hören ist?

Ja, schon. Ich war 2022 mit dem Rad dort und es war erstaunlich, wie viele Ecken mit Garagenkonstellationen dort existieren, auch jenseits der großen Garagenhöfe in den Plattengebieten – die sind ja normal. In Chemnitz haben die Tore außerdem alle noch so einen Schutzriegel. Ich habe erfahren, dass ein Schlosser aus der Region – ich glaube, aus dem Erzgebirge – das erfunden hat. Diese Riegel und noch ein großes Schloss davor, das fand ich in Chemnitz sehr typisch. Hier in Leipzig siehst du das gar nicht. In Leipzig gibt es einen schönen Stil-Mischmasch. Am Rand von Grünau gibt es zum Beispiel viele Fertig-West-Garagen.


Es verschwinden aber auch einige.

Hier im Leipziger Süden gab es einige Garagen auf Bombenbrachflächen, da stehen heute neue Wohnhäuser. Garagen sind einfach auch Übergangsbauten, temporäre Orte, die eben ihre Zeit gehabt haben. Ich sage mal: Der SUV von heute passt da sowieso gar nicht mehr rein! Manchmal siehst du, wie die Oma vorher aussteigt, der Opa das Auto in die Garage fädelt und sich dann mit eingezogenem Bauch rausquetscht. Es gibt da auch schöne Konstruktionen in den Garagen: Einige haben Dämmmaterial an der Wand, damit sie sich nicht die Türen verkratzen. Ich hab mal einen Typen gesehen, der fummelte ewig an seinem Tor rum und hatte eine außergewöhnliche Konstruktion – die ich keinesfalls fotografieren durfte. Das war wahrscheinlich so ein alter Stasi-Major, der Angst hatte, dass ich ihm seine Idee oder sein Auto klaue.


Sind Sie eigentlich nostalgisch?

Bestimmt in irgendeiner Form, sonst würde ich ja nicht sammeln, oder?


Das letzte Foto im Buch zeigt eine abgerissene Garagenzeile. Sagen Sie sich
bei Ihren Bildern: Gut, dass ich das noch intakt festgehalten habe?

Ja, das ist auch der tiefere Sinn. Fotografieren bedeutet immer, den Moment zu bewahren. Insofern bin ich wohl nostalgisch.


Haben Sie selbst eine Garage?

Nein. Mein Auto parkt draußen. Ich merke aber, dass ich sehr gern eine kleine Werkstatt hätte …


Was fotografieren Sie eigentlich, wenn
Sie keine Garagenbilder machen?

Ich bin eigentlich Auftragsfotograf, fotografiere quasi, was bestellt wird. Das versuche ich dann, ästhetisch zu lösen. Wenn es wenige Aufträge gibt, nutze ich die Zwischenzeit für eigene Projekte. Gerade sind es eben verschiedene Sammelprojekte. Die Garagen waren der Beginn des typologischen Sammelns. Ich finde am Wegesrand irgendwelche Störungen, die mir auffallen
– einen schrägen Laternenpfahl zum Beispiel. Und dann fange ich an, ständig schräge Laternenpfähle zu sehen.


Wie viele Ordner mit solchen Sammlungen haben Sie auf dem Rechner?

Ich würde mal grob zehn sagen. Eher mehr.


Zum Beispiel?

Zu Corona habe ich mich mit Spielplätzen (deutet auf ein Foto an der Wand hinter ihm, das eine mit Flatterband »gesperrte« Elefantenrutsche grell in der Nacht zeigt) und den absurden Absperrungen beschäftigt. Ich bin nachts auf die Spielplätze gegangen und habe sie mit farbigem Licht geblitzt.


Wer beauftragt Sie für Ihren Brotjob?

Das wechselt. Es sind und waren vielfach überregionale Medien und Firmen. Ich habe ein großes Portfolio: von Porträts über Industrie bis zur Reportage. Ich mag die Vielfalt, habe auch schon im Studio tote Pappkartons und Anhängerkupplungen »schön« fotografiert. Wenn die Aufgabe nicht unbedingt einfach zu lösen ist, dann macht es mir Spaß.


Haben Sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst studiert?

Nein, da bin ich gar nicht draufgekommen. Ich komme doch vom Dorf.


Woher?

Tabarz im Thüringer Wald.


Und dann sind Sie zum Studium nach Leipzig gekommen, richtig?

Ja, ich habe hier 1994 angefangen, auf Diplom Journalistik zu studieren. Übrigens mit dieser Vorgeschichte: Meine Mutter hat Fotografin im örtlichen Fotostudio gelernt. Als wir im Februar 1990 zur Klas­senfahrt nach Leningrad (ab Februar 1991 wieder St. Petersburg, Anm. d. Red.) gefahren sind, gab mir meine Mutter ihre Exa (Spiegelreflexkameras aus dem Dresdner Ihagee-Werk, Anm. d. Red.) mit – ohne Belichtungsmesser. Ich habe total versagt! Das hat mich damals einfach nicht interessiert. Als Jugendlicher waren Fahrrad, Moped und Fußball interessanter. Nach der Wende kam dann ein Freund meiner Eltern zu Besuch, der in der Druckerei der FAZ arbeitete und für die Zeitung schwärmte. Ich habe immer gern Zeitung gelesen – und irgendwann wollte ich halt Zeitung machen. Ausgangspunkt war ein Projekt in der 11. Klasse, da haben wir uns eine Redaktion von innen angeschaut.


In welche?

Das war ein Ableger der HNA aus Kassel in Gotha. Irgendwann wurde gefragt: Wer hat Lust mitzumachen? Da habe ich mich gemeldet. Die nächste Frage war, ob ich einen Fotoapparat habe. Nein, hatte ich nicht. »Dann sieh mal zu, dass du dir einen besorgst – kein Text ohne Bild!«, hieß es da, und außerdem: »In Tabarz können wir grad jemanden gebrauchen, mach mal.« So bin ich da reingestolpert – in einem Alter, in dem man sich fragt, was man studieren
könnte. Na ja, dann also Journalistik. Nach dem Zivildienst bin ich mit einem Freund nach Leipzig zur Aufnahmeprüfung ge­fahren. Wir dachten, dass sie uns eh nicht nehmen … Zwei Wochen später waren wir angenommen. Dann bin ich ins Wohnheim Arno-Nitzsche-Straße gezogen und am Wochenende schön nach Hause zum Lokalzeitungsmachen gefahren. Irgendwann suchte der Redaktionsleiter einen Sportfot­grafen. So bin ich Sportfotograf geworden. Dann hatte ich bei der LVZ meinen Einstand und bin langsam zum selbst beigebrachten professionellen Fotografieren gekommen, habe dabei alle Anfängerfehler mitgemacht. Später habe ich Bands fotografiert und bin zu den Konzerten, das war geil.


Weil Sie die Konzerte interessierten oder eher zufällig, wie zuvor bei der Sportfotografie?

Mit der Sportfotografie habe ich mir mein Studium finanziert. Das war Learning by Doing. Wie überhaupt das Zeitungmachen: Du musstest schreiben und fotografieren. Ich hatte mit meinem Fotolabor im Bad dann einen logistischen Vorteil, denn die anderen im Studium haben halt nur geschrieben. Das Textliche hat sich bei mir dann irgendwie nicht so weiterentwickelt. Das war wie alles nach der Wende: Die Chance tat sich auf, ich habe zugegriffen und es hat Spaß gemacht. Nach dem Diplom habe ich mich auf die Pressefotografie gestürzt – LVZ, DPA und so, eben News-Themen gemacht. Ich habe viel experimentiert, und der Journalismus war erst einmal eine Schule des Sehens. Dann habe ich mich vom Journalistischen zum eher Kommerziellen entwickelt, etwa viel für die Bahn fotografiert – da sind dann auch erste Serien entstanden. Eine erste große waren Schaffnerinnen in Europa. Dafür war ich in einem Dutzend Ländern. Das ist mittlerweile schon Zeitgeschichte – mit diesen Zangen und was die alles dabeihatten.


Kommen wir noch mal auf die Garagenserie und das Buch: Es gibt einen Mäzen dahinter, nicht wahr?

Ja. Ich habe freundlich bei einem großen Garagentorhersteller nachgefragt, ob mein Projekt interessant sein könnte. War es: Der Chef persönlich fand’s gut und hat mir bei der Produktion des Buches unter die Arme gegriffen. Das freut mich sehr, weil es nur so erscheinen konnte. Und weil ich scheinbar seinen Nerv getroffen habe. Und sich für mich das Sprichwort bestätigt hat: Fragen kostet nix!


Was im Buch auffällt: Es gibt keine Graffiti,
Hakenkreuze oder Ähnliches zu sehen.

Das ist sehr aufmerksam beobachtet. Ich hab das selbst quasi erst beim gedruckten Buch bemerkt – der Gestalter hat fast alle Bilder mit Graffiti aussortiert, wollte es insgesamt clean haben … In Prenzlau habe ich mal einen Hof gesehen, da stand »Deutsches Sperrgebiet« an einem Tor. Und in Grünau saßen mal komische Gestalten davor, ein bisschen in Schwarz, Weiß, Rot. Mit denen wollte ich mich nicht zwingend unterhalten. Aber eigentlich würde ich das jetzt nicht zum Phänomen erklären.


Gab es denn mal Kunst zu sehen?

Nein, aber nach den Garagen ist mein zweitgrößtes Projekt »Kunst auf dem Lande«. Busse zeigt uns an einer Wand vor seinem Büro eine beachtliche Sammlung mit Caspar-David-Friedrich- oder riesigen Weltraum-Motiven auf Einfamilienhäusern. – Zu den Pferdemotiven habe ich mal einen ­Kalender gemacht. Ich nenne das Phänomen übrigens Haustattoos.


Was macht den Reiz solcher Motive für Sie aus?

Das Entdecken! Ich halte dann fest, was ich sehe, was mir so auffällt. Ich bin Dokumentar und zeige, wie es ist. Gern mit leichtem Zwinkern.


Wollten Sie in all den Jahren auch mal weg aus Leipzig – nach Berlin zum Beispiel?

Leipzig ist der perfekte Vorort von Berlin. Man ist schnell da und wieder weg. Diese Stadt hat mir genau das gegeben, was gut für mich war: eine überschaubare Größe, eine schöne Spielwiese. Die Neunziger waren eine geile Zeit hier: unreguliert, wild. Ich bin mal im Tagebau Zwenkau früh um fünf auf einer Tagebaubrücke rumgeklettert. Die stand einfach so da. Heute undenkbar!


Leipzig hat sich seitdem »leicht« verändert, bleibt aber Ihre Basis?

Auf jeden Fall. Ich bin sehr gut vernetzt. Die Substanz hier ist einzigartig und die Menschen sind es irgendwie auch. Das merkt man schon, wenn man nach Dresden fährt … Es wird auch hier satter, aber es hat durchaus noch was Erdiges. Wir leben hier alle in einer schönen bunten Bubble, wo alles vergleichsweise gut ist. Und der Thüringer Wald ist nicht weit! (lacht)


> Christoph Busse: 256 Garagenkomplexe. Mit einem Vorwort von Uta Bretschneider und einem Essay von Simone Trieder. Gestaltung: 4S Design Berlin/Ilja Wanka. Leipzig: Eigenverlag 2026. 576 S., 30 € – in Leipzig erhältlich bei Rotorbooks und der Connewitzer Verlagsbuchhandlung sowie unter: www.christophbusse.de


Biografie: Christoph Busse wurde 1974 geboren und ist im thüringischen Tabarz als Sohn einer Fotografin und eines Tüftlers aufgewachsen. Zum Journalistik-Studium kam er 1994 nach Leipzig, wo er nach wie vor gern lebt und als freischaffender Fotograf arbeitet.


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